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Mit dem Fachschaftsrat Physik nach Hamburg: Studierende zwischen Teilchenbeschleuniger, Kernkraftwerk und Flugzeugbau

  • Obwohl auf dem Gelände der Lufthansa striktes Fotografierverbot herrscht, wurde bei den TU-Studierenden eine Ausnahme gemacht - für ein Gruppenfoto der Chemnitzern vor dem Airbus "Chemnitz". Foto: Martin Dehnert
  • Der Rundgang im Kernkraftwerk Kümmel erforderte Schutzkleidung. Foto: KKK/Pistrak
  • Tiefe Einblicke erhielten die Studierenden auch im Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY). Foto: Benno Öhme

Ein Montag Ende September, 6.30 Uhr: Am Hauptbahnhof treffen sich 19 (Wahl-) Chemnitzer und starten eine Reise nach Hamburg. Gegen 15 Uhr werden sie rund 500 Kilometer weiter nördlich mit einem freundlichen: "Hallo und Herzlich willkommen im DESY" begrüßt. Das Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY) war der erste Programmpunkt dieser Reise vom 26. bis zum 28. September 2011, die der Fachschaftsrat Physik organisiert hatte. Beim DESY besichtigten die Studierenden unter anderem den Beschleunigerring HERA, der zwar zurzeit nicht aktiv ist, aber dennoch Erstaunen und Respekt hervorrief.

Am nächsten Morgen teilte sich die Gruppe: Sieben Teilnehmer machten sich auf den Weg ins Kernkraftwerk Krümmel. Dort wurden sie mit Kaffee und Plätzchen empfangen und in die Geschichte sowie Technik des Kernkraftwerks eingeweiht. Nach dem Mittagessen in der werkseigenen Kantine erfuhren sie bei einem Rundgang durch die Anlage noch mehr über Geschichten hinter den Kulissen der Anlage. Einer der Höhepunkte war die Besichtigung der eingelagerten Brennstäben und des Reaktorkerns. Die anderen zwölf Teilnehmer besichtigten in der Zwischenzeit die Liegenschaften der Lufthansa. Höhepunkt der Rundtour war ein Airbus mit dem Namen "Chemnitz". Dieses Flugzeug lag auf dem Gelände, weil neue Sitze eingebaut wurden.

Die TU-Studierenden konnten von ihrer Exkursion die Nachricht mitnehmen, dass sowohl die Forschungseinrichtung DESY als auch die Lufthansa händeringend nach Physikern suchen. Bei der Lufthansa bietet sich zudem ein breites Spektrum für Studierende des Studienganges Sensorik und kognitive Psychologie. Der Fachschaftsrat Physik vermittelt Kontakte für Praktika, Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten bei den besuchten Unternehmen.

Als kulturelles Highlight schloss am dritten Tag eine Hafenrundfahrt die Exkursion ab. Finanziell unterstützt wurde die Reise vom Institut für Physik, der Gesellschaft der Freunde der TU Chemnitz e.V. und dem Chemnitzer Förderverein für Physik e.V.

Weitere Informationen erteilt der Fachschaftsrat Physik: http://www.tu-chemnitz.de/fsphysik

Katharina Thehos
14.10.2011

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