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"Personalrat versuchte immer, Teil der Lösung und nicht des Problems zu sein"

20 Jahre Personalrat an der Technischen Universität Chemnitz - Ein Anlass für Rück- und Ausblicke

Der Personalrat der Technischen Universität Chemnitz reflektierte am 3. November 2010 während einer Festveranstaltung anlässlich seines 20-jährigen Bestehens noch einmal die Arbeit und die Herausforderungen der vergangenen zwei Jahrzehnte. 65 Teilnehmer der Veranstaltung, darunter viele ehemalige Personalräte und Mitglieder der Wahlvorstände, einige Mitglieder der Rektorate dieser Zeit sowie ehemalige und jetzige Mitarbeiter der Zentralen Universitätsverwaltung, waren der Einladung ins "Alte Heizhaus" gefolgt.

"Aufbruchsstimmung und die Chance und Gewissheit, etwas in unserer Hochschule bewegen zu können, waren die Triebkräfte in der bewegenden Zeit der Jahre 1989/1990 - auch für die Mitglieder des ersten Personalrates", sagt Personalratsvorsitzender Dr. Thomas Raschke. Er ist seit Anfang an Mitglied der Personalvertretung, die sich erstmals am 8. November 1990 konstituierte. 2002 übernahm Raschke den Staffelstab des Vorsitzenden von seinem Vorgänger Dr. Klaus Haase.

Mittlerweile befindet sich der Personalrat am Ende der sechsten Wahlperiode und nach mindestens fünf unterschiedlichen bzw. novellierten Personalvertretungsgesetzen kann er auf eine umfangreiche Arbeit zurückblicken. Laut Raschke gab es viele Schwerpunkte, die von der Eingruppierung von Mitarbeitern bis hin zur Erarbeitung verschiedener Regelungen - etwa zu Arbeitszeit, Betriebsruhe, Telefonnutzung, Parkplätzen und Videoüberwachung - reichen. Zahlreiche Dienstvereinbarungen wurden abgeschlossen und Personalratsinfos zu Tarifverträgen, Rechtsprechungen, Arbeitsrecht und Hochschulgesetzen herausgegeben. Hinzu kam und kommt die individuelle Beratung von Universitätsbeschäftigten.

"Der Personalrat hat sich stets seiner Aufgabe gestellt, die sozialen Interessen derjenigen zu wahren, die der Universität mit ihren Leistungen ein Gesicht geben", versichert Raschke und ergänzt: "Dabei versuchte er immer, Teil der Lösung und nicht des Problems zu sein." Er habe als selbstbewusst handelndes Gremium die Erfolgsgeschichte unserer Universität mitgestaltet, der Personalrat war und sei auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für die Universitätsleitung - aber auch ein kritischer Betrachter.

Im Mai des kommenden Jahres ist die nächste turnusmäßige Personalratswahl in Sachsen. "Bis dahin muss noch eine weitere Novelle des Sächsisches Personalvertretungsgesetzes verabschiedet werden, da nur noch zwei Mitgliedergruppen - also Arbeitnehmer und Beamte - laut Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst der Länder zur Wahl stehen", sagt Raschke.

Weitere Informationen zum Personalrat: http://www.tu-chemnitz.de/personalrat/

Mario Steinebach
04.11.2010

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