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Jungforscher entdecken neue Welten

Jugend forscht-Wettbewerb 2010 in Sachsen erreicht seinen Höhepunkt: Landeswettbewerb gastiert am 26. und 27. März 2010 an der TU Chemnitz - 38 junge Forscher präsentieren 24 Projekte

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Foto: Zentrales Plakatmotiv des Bundeswettbewerbes "Jugend forscht" 2010

38 sächsische Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 21 Jahren treffen sich am 26. März 2010 in der TU Chemnitz zum Landeswettbewerb "Jugend forscht". Sie haben mit 24 Projekten bereits ein strenges Auswahlverfahren auf regionaler Ebene hinter sich gebracht und das Weiterkommen zum Bundeswettbewerb Mitte Mai in Essen fest im Blick. "Wir freuen uns besonders über die hohe Qualität der Arbeiten", sagt Landeswettbewerbsleiter Jens Reichel, "und über den ausgeprägten Willen der Schülerinnen und Schüler zu gewinnen." Der überwiegende Teil der jungen Forscher nutzt dafür zusätzlich das Angebot der Landespatenfirmen BMW Werk Leipzig, GLOBALFOUNDRIES Dresden und Siemens Deutschland, Region Ost, sich bei einem Präsentationsworkshop bereits am 25. März in Chemnitz für das große Ziel fit zu machen.

Die Nachwuchswissenschaftler gehen in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo-/Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik an den Start. Entdeckt haben sie Erstaunliches - zum Beispiel ein Haus mit Köpfchen, wohin die Vorliebe für Salat Mäuse führt, wie natürliche Phänomene ein Gesicht ergeben oder ein Busfahrer vor leichtsinnigen Mitfahrern gewarnt werden kann.

Ganz besonders drücken die Wissenschaftler der TU Chemnitz den vier Schülern die Daumen, die von ihnen in den vergangenen Monaten betreut wurden. So unterstützte der Medieninformatiker Marc Ritter den Schüler Andreas Lang vom Chemnitzer Johannes-Kepler-Gymnasium beim Projekt "Entwicklung und Implementierung eines Verfahrens zur Gesichtsdetektion mittels Schwarmintelligenz". Und die beiden "Keplerianer" Johannes Falke und Tim Nitzsche erhielten Hilfe vom Physiker Axel Fechner bei der Entwicklung eines Fahrradcomputers auf Grundlage eines Mikrocontrollers zur GPS gestützten Aufnahme von trainingsrelevanten Daten und deren Auswertung am PC. Aus dem Zwönitzer Matthes-Enderlein-Gymnasium geht Robin Knuth an den Start, der ein Funktionsmodell für miniaturisierte Laserprojektoren baute. Betreut wurde er von Hendrik Specht von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik.

Wer sich letztendlich aus Sachsen für den Bundeswettbewerb am 13. bis 16. Mai in Essen qualifiziert, steht am 27. März fest. Ab 9 Uhr werden noch einmal alle Projekte im Foyer des Hörsaalgebäudes der Technischen Universität Chemnitz, Reichenhainer Straße 90, für die Öffentlichkeit präsentiert. Parallel dazu lädt auch der "Future Truck" der TU vor dem Gebäude zum Besuch ein und macht Lust auf ein Studium an der Uni. Die anschließende feierliche Preisverleihung erfolgt ab 11 Uhr im Beisein von Dr. Dieter Herz, Referatsleiter im Sächsischen Kultusministerium, Berthold Brehm, Bürgermeister der Stadt Chemnitz und Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, Rektor der TU Chemnitz. Die Patenunternehmen des sächsischen Landeswettbewerbs vertreten Manfred Erlacher (BMW Werk Leipzig), Dr. Klaus Haupold (GLOBALFOUNDRIES) und Dr. Frank Büchner (Siemens Deutschland, Region Ost), der auch die Festrede hält.

Programm des Finales des Landeswettbewerbs: http://www.jugend-forscht-sachsen.de

Weitere Informationen erteilt Elke Fuchs, Pressesprecherin der Siemens AG, Siemens Deutschland, Region Ost, Telefon 0341 210-2174, E-Mail elkefuchs@siemens.com

Mario Steinebach
19.03.2010

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