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20 Stunden am Stück im PC-Pool

Universitätsrechenzentrum der TU Chemnitz bietet - auch im Vergleich zu anderen Hochschulen - einen nutzerfreundlichen IT-Service

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Die Ausstattung und die Öffnungszeiten der Computerpools der TU Chemnitz sind vorbildlich. Foto: Bildarchiv der Pressestelle/Heiko Kießling

Die Technische Universität Chemnitz ist rechentechnisch sehr gut aufgestellt. So verfügt die Universität beispielsweise über zwölf zentrale Computerpools mit insgesamt 225 Arbeitsplätzen. "Die Rechner können von Studierenden und Mitarbeitern weitestgehend frei, mitunter auch remote - also im Fernzugriff -, genutzt werden. Hinzu kommen 136 PC-Arbeitsplätze in der Universitätsbibliothek sowie zahlreiche Pools und Computer in anderen Einrichtungen der TU", sagt Prof. Dr. Wolfram Hardt, Wissenschaftlicher Leiter des Universitätsrechenzentrums (URZ), das die zentralen IT-Dienste der Universität koordiniert. Die Ausbildungspools werden unter anderem für Praktika genutzt - allein im Wintersemester 2009/2010 wurden 44.600 Nutzungsstunden für 186 Praktika beantragt. "Während der Vorlesungszeit werden die Pools pro Monat von bis zu 4.200 Personen in Anspruch genommen", sagt Lothar Kempe, Geschäftsführer des URZ.

Auch die Öffnungszeiten der zentralen Pools sind sehr nutzerfreundlich. "Montag bis Freitag kann man von 6 bis 2 Uhr, am Samstag von 6 bis 22 Uhr und an Sonn- und Feiertagen nach Vereinbarung an den Computern arbeiten oder im Internet surfen", ergänzt Kempe. Während der Woche haben die Studierenden und Mitarbeiter somit die Möglichkeit, bis zu 20 Stunden am Stück den Service des Universitätsrechenzentrums in Anspruch zu nehmen.

Für Hardt und Kempe ist es deshalb etwas unverständlich, dass beim Bildungsstreik 2009 von einigen Studenten gefordert wurde, dass die Poolräume an der TU länger geöffnet werden sollen, am liebsten 24 Stunden. Germanistikstudent Robert Meyer, der selbst aktiv am Bildungsstreik teilnahm, erklärte: "Die Forderung nach einer Öffnung der Poolräume begründet sich darauf, dass die Computer an der Uni sowieso 24 Stunden, also rund um die Uhr, in Betrieb sind. Insofern ist es nicht verständlich, warum es dann überhaupt eine Sperrzeit gibt. Ausnahme wäre natürlich, wenn eine Wartung durchgeführt werden muss." Und genau das passiert tief in der Nacht: "Alle öffentlichen Computersysteme werden zwischen 2 und 6 Uhr aus sicherheitstechnischen Gründen auf ein einheitliches Niveau eingestellt. Das beinhaltet auch Updates und temporär spezielle lehrabhängige Softwareinstallationen - mitunter in einem größeren Umfang. So kann jeder Nutzer, der am Morgen die Technik nutzt, sicher sein, dass er cleane und leistungsfähige Computer zur Verfügung hat", versichert Kempe. Zudem unterstreiche ein Blick in die Statistik des URZ, dass im Zeitraum von 0 bis 2 Uhr die Poolräume nur in Spitzenlastzeiten - etwa vor Prüfungen - genutzt werden. Von 6 bis 7.30 Uhr werden die Pools so gut wie nie genutzt. "Eine ganztägige Öffnung ist deshalb nicht notwendig", sagt Hardt. "Es ist definitiv auch nicht die wichtigste Forderung beim Streik. Ich persönlich würde die Pools nachts auch nicht nutzen", stimmte Robert Meyer zu.

Überhaupt ist die TU Chemnitz mit ihren zentralen IT-Diensten im Vergleich zu anderen Hochschulen - so auch in Sachsen - gut aufgestellt. Zum Beispiel stellt die Universität Leipzig bei doppelt so hoher Studentenzahl wie in Chemnitz nur ungefähr die Hälfte an PCs zur Verfügung. Die Leipziger Uni öffnet die Pforten ihrer PC-Pools im Schnitt nur von 7.30 bis 20.45 Uhr, an der TU Dresden sieht das ähnlich aus.

Mehr Informationen zum Universitätsrechenzentrum: http://www.tu-chemnitz.de/urz/

(Autorin: Loreen Sorge, Praktikantin in der Pressestelle)

Mario Steinebach
04.03.2010

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