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TU Chemnitz erhält sehr gute Noten

Studienqualitätsmonitor 2009: Studierende der TU Chemnitz loben Lehrqualität, technische Ausstattung und Öffnungszeiten von Computerpools und Bibliothek

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Auch die Ausstattung und die Öffnungszeiten der Computerpools wurden von den Chemnitzer Studierenden gelobt. Foto: Heiko Kießling

Im Studienqualitätsmonitor 2009, den das Hochschulinformationssystem (HIS) zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Hochschulforschung der Universität Konstanz erhoben hat, beurteilten 28.700 Studierende aus ganz Deutschland die Studienqualität ihrer Hochschulen, darunter 196 Chemnitzer Studierende. "Die Technische Universität Chemnitz hat dabei gegenüber dem Bundesdurchschnitt der Universitäten und Fachhochschulen in sehr vielen Fragen zur Qualität ihres Studiums besser abgeschnitten", sagt Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, Rektor der TU Chemnitz. So sind 79 Prozent der Chemnitzer Studierenden der Auffassung, dass die Lehrenden die Lehrveranstaltungen sehr gut vorbereiten, etwa zwei Drittel der Studierenden loben das Engagement bei der Stoffvermittlung. 77 Prozent sind mit der Verfügbarkeit von EDV-Arbeitsplätzen sehr zufrieden, das sind 16 Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt. Etwa 88 bzw. 83 Prozent der befragten Studierenden loben die Öffnungszeiten der Computerpools und der Bibliothek. 81 Prozent vergeben Höchstnoten für den Zugang zum W-LAN, der ein räumlich unabhängiges Arbeiten mit dem eigenen PC ermöglicht. Sehr gute Einschätzungen erhielt die TU Chemnitz von ihren Studierenden auch für die Ausstattung ihrer Veranstaltungsräume und Labore. Besser als im Bundesdurchschnitt gefördert werden die Chemnitzer Studierenden auch bei der Erlangung fachlicher Kenntnisse sowie von Teamfähigkeit und Selbständigkeit.

Auch mit den Beratungs- und Serviceleistungen des Studentensekretariates, des Prüfungsamtes, der Studienberatungen und des Internationalen Universitätszentrums sind die Chemnitzer Studierenden überwiegend sehr zufrieden und liegen mit ihrem Urteil weit über dem Bundesdurchschnitt. Lediglich beim Übergang in den Beruf und bei der Unterstützung beim Finden von Praktikumsplätzen wurden der TU Chemnitz im Sommer 2009 noch Mängel attestiert. "Und weil uns diese Situation selbst gestört hat, haben wir im Dezember einen so genannten Career Service eingerichtet, der unseren Studierenden und Absolventen bessere Grundlagen für einen Berufseinstieg bietet", sagt Matthes und ergänzt: "Diese Serviceeinrichtung vermittelt zum Beispiel durch umfassende Beratung, spezielle Qualifizierungsangebote und Workshops berufsrelevantes Wissen und stellt Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern her. Hier werden auch Praktika und Jobs vermittelt." Beim nächsten Studienqualitätsmonitoring dürften deshalb nach Ansicht des Rektors die Noten der Studierenden besser ausfallen.

Aber auch in anderen Bereichen sieht Matthes noch Handlungsbedarf - beispielsweise im E-Learning und bei der Verfügbarkeit von Fachliteratur in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Zudem sei bedenklich, dass immerhin 23 Prozent der Studierenden Schwierigkeiten bei schriftlichen Arbeiten wie Referaten und Hausarbeiten haben. "Hier zeigt sich, wie sinnvoll und notwendig Kurse zum wissenschaftlichen Schreiben an unserem Zentrum für Fremdsprachen sind", sagt Matthes.

Mario Steinebach
18.01.2010

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