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Mit Ausbildung und Familie erfolgreich ins Berufsleben

Freya März ist Verwaltungsfachangestellte in der Fachrichtung Landes- und Kommunalverwaltung an der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz. Ihre berufliche Ausbildung absolvierte sie an der Chemnitzer Universität

Freya März hat an der TU Chemnitz ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten absolviert und sich während dieser Zeit als Mitglied der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) engagiert. Zugleich meisterte sie als junge Mutter ihre beruflichen und schulischen Verpflichtungen. Heute arbeitet sie nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss an der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz. Im Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen und ihrem Weg von der Auszubildenden zur Mitarbeiterin.

Die TU Chemnitz verbinden viele Menschen vor allem mit Studium und Forschung. Wie würden Sie jungen Menschen erklären, warum die Universität auch ein attraktiver Ort für eine Berufsausbildung ist?

Wie so oft unterschätzt man, was alles zu einer Universität gehört. Hier finden nicht nur Vorlesungen statt, sondern es wird auch geforscht, hergestellt, repariert und verwaltet. Vor meiner Ausbildung hätte ich nie gedacht, wie groß der Verwaltungsapparat hier ist und wie viele Menschen hier arbeiten.

Warum haben Sie sich für eine Berufsausbildung an der TU Chemnitz entschieden?

Ich habe nach einem passenden Ausbildungsbetrieb in der Landes- und Kommunalverwaltung in Chemnitz und Umgebung gesucht. In meinem Umfeld gibt es jemanden, der vor einigen Jahren seine Ausbildung an der TU Chemnitz gemacht hat. Generell war die Universität für mich als Chemnitzerin schon immer ziemlich präsent, sei es durch den Besuch von Kinderunivorlesungen, als ich noch klein war, oder eben mittlerweile durch Freundinnen und Freunde, die hier studieren.

Was spricht aus Ihrer Sicht für eine Berufsausbildung an einer Universität im Vergleich zur Ausbildung in einem Wirtschaftsunternehmen?

Ich denke, beide Seiten haben ihre Vorteile. Was ich an der Ausbildung an der Universität besonders geschätzt habe, ist die große Vielfalt. Man erhält Einblicke in unterschiedliche Bereiche und kommt mit Menschen aus ganz verschiedenen Fachrichtungen und Abteilungen in Kontakt. Außerdem herrscht meiner Erfahrung nach ein sehr abwechslungsreiches Arbeitsumfeld. Gerade diese Mischung aus Verwaltung, Forschung, Lehre sowie den unterschiedlichen Fakultäten und Einrichtungen macht die TU als Ausbildungsbetrieb besonders – im Gegensatz zu einer Gemeinde beispielsweise.

An welche Momente Ihrer Ausbildung erinnern Sie sich besonders gern zurück?

Ich erinnere mich an den Tag, als ich die Alumnifeier in der Universitätsbibliothek unterstützen konnte, an den Tag, als ich erfuhr, dass ich die Stelle bekommen würde, und natürlich an den Tag der letzten Prüfung und der Zeugnisübergabe.

Sie sind nicht nur Auszubildende gewesen, sondern auch Mutter? Wie gestaltete sich diese Kombination?

Es war sehr anstrengend, nicht nur in der Arbeit viel Neues zu lernen, sondern auch in die Berufsschule zu gehen und für Klassenarbeiten zu lernen, wenn die Nachmittage bereits durch das Familienleben ausgelastet sind. Besonders herausfordernd waren die Zeiten der dienstbegleitenden Unterweisung in Niederbobritzsch, da die Zugfahrzeiten oft nicht mit der Öffnungszeit des Horts vereinbar waren. Glücklicherweise hatte ich aber tolle familiäre Unterstützung. Im Arbeitsalltag hat sich die Entscheidung für eine Ausbildung in Teilzeit als goldrichtig bewährt und die Gleitzeitregelung hat mir viel Flexibilität geboten und Druck genommen.

Was hat Ihnen besonders gut an Ihrer Berufsausbildung gefallen?

Mir persönlich haben die unterschiedlichen Einsätze in den verschiedenen Abteilungen einen tollen Einblick gegeben, was mich besonders interessiert, wo ich meine Zukunft sehe und wie alles zusammenspielt. Auch die regelmäßigen Ausbildungsgespräche waren sehr wertvoll, da sie immer Raum für Feedback, Probleme und Ratschläge boten.

Was unterscheidet den Arbeitsalltag an einer Universität aus Ihrer Sicht von dem in einem klassischen Unternehmen?

Die arbeitsintensiven Phasen orientieren sich an den Semestern und im Personalwesen gelten besondere Regelungen. Hinzu kommen natürlich noch viele andere Faktoren wie Drittmittelprojekte und der Kontakt zu den Studierenden.

Gab es Bereiche oder Veranstaltungen an der Universität, die Sie während Ihrer Ausbildung besonders spannend fanden?

Mein Einsatz im IUZ wegen der Internationalität und die Einsätze in Sekretariaten, da dort viele verschiedene Themen und Aufgaben anfallen und die Arbeit sehr abwechslungsreich ist. Generell habe ich auch gerne bei Veranstaltungen wie der Graduiertenfeier, der Alumnifeier, dem TUCtag etc. mitgeholfen.

Nach Abschluss Ihrer Berufsausbildung haben Sie eine Stelle an der Philosophischen Fakultät erhalten. Wie kam es dazu?

Durch meine Einsätze in verschiedenen Sekretariaten wurde mir relativ schnell klar, dass ich ebenfalls gern ein Sekretariat übernehmen möchte. Meine Ausbilderin hat mich über die ausgeschriebene Stelle informiert. Ich habe mich beworben, wurde zum Bewerbungsgespräch eingeladen und durfte anschließend noch einmal Probearbeiten und meine Vorgängerin kennenlernen. Dafür bin ich sehr dankbar. Das hat mir den Einstieg wirklich erleichtert.

Welche Tipps würden Sie jungen Menschen mit auf den Weg geben, die überlegen, eine Berufsausbildung an der TU Chemnitz zu beginnen?

Schickt eure Bewerbung für eine Ausbildung an der TU Chemnitz ab, schreibt in der Ausbildungszeit euer Berichtsheft regelmäßig und notiert alles, was ihr nicht vergessen wollt. Ich hatte anfangs immer einen Notizblock dabei.

Ein kleiner Tipp für noch mehr Einblicke: Das Interview wird im Rahmen des Bewerbungszeitraums von Anfang Oktober bis November 2026 in mehreren Episoden mit weiteren Fragen auf dem Instagram-Kanal der TU Chemnitz zu sehen sein.

Weitere Informationen zu den Ausbildungsangeboten der TU Chemnitz: https://www.tu-chemnitz.de/verwaltung/personal/berufe/index.php

Kontakt: Miriam Fellechner, Dezernat Personal, Tel. +49 (0)371 531-38794, E-Mail ausbildung@verwaltung.tu-chemnitz.de

Anne Eichhorn
08.09.2026

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