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Ein farbenfrohes Fest zum Uni-Abschluss bei Rekordtemperaturen

Let´s graduate #TUCgether: Rund 350 Absolventinnen und Absolventen sowie 13 Promovierte der TU Chemnitz wurden am 27. Juni 2026 feierlich verabschiedet und erhielten ihre Graduiertenurkunden in der Chemnitzer St. Petrikirche

Es war die vermutlich heißeste Graduiertenfeier in der Geschichte der Technischen Universität Chemnitz. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 40 Grad Celcius strömten viele Menschen in Talaren, Baretten und festlicher Kleidung über den Schiller- und den Theaterplatz in die etwas kühlere St. Petrikirche, wo am 27. Juni 2026 die diesjährige Feier stattfand. Rund 350 Absolventinnen und Absolventen sowie 13 Promovierte wurden persönlich in ihren neuen Lebensabschnitt verabschiedet. Sie alle hatten ihr Studium beziehungsweise ihre Promotion erfolgreich an der TU Chemnitz absolviert und waren gemeinsam mit 550 Gästen der Einladung zur Graduiertenfeier gefolgt. Seit dem Sommersemester 2025 beendeten insgesamt 1.476 Studierende ihr Studium in Chemnitz. Hinzu kommen 133 Promovierte sowie sechs Habilitierte. Rund 29 Prozent der Graduierten stammen aus dem Ausland.

Herzliche Glückwünsche zum erfolgreichen Abschluss von Rektor und Oberbürgermeister

Im Beisein von Freundinnen, Freunden, Partnerinnen und Partnern sowie der Familien der Graduierten gratulierte der Rektor der TU Chemnitz, Prof. Dr. Gerd Strohmeier, allen Absolventinnen und Absolventen sowie Promovierten zu ihrem erfolgreichen Abschluss. „Wir sind sehr stolz auf Sie!“, rief er ihnen in seinem Grußwort zu. Der heutige Tag solle vor allem dazu dienen, innezuhalten und auf das Erreichte zurückzublicken, die Graduiertenfeier zu genießen, viele Fotos zu machen und ausgiebig zu feiern – am besten bei der TUCsommernacht am Abend. Für die kommende Zeit sollen die Absolventinnen und Absolventen wichtige Weichen für ihre Zukunft stellen und ihre Ziele genauso konsequent und zielstrebig verfolgen wie ihr Studium an der Universität. Sie sollen dabei nicht nur an sich, an ihre Karriere und an Geld denken, sondern sich auch für Toleranz, Demokratie und Frieden einsetzen – also für jene Werte, für die auch die TU Chemnitz steht. Den Graduierten, die aus dem Ausland zum Studium nach Chemnitz gekommen sind, dankte der Rektor insbesondere dafür, dass sie einen großen Beitrag für die besondere internationale Atmosphäre an der Universität und in der Stadt geleistet haben.

Auch Sven Schulze, Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz, beglückwünschte in seinem Grußwort die Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrem Abschluss. Er beschrieb zudem viele Vorteile von Chemnitz und listete zahlreiche positive Fakten auf. Chemnitz sei beispielsweise laut einem aktuellen Ranking die glücklichste Stadt in Sachsen. Sie sei auch eine Stadt der vielen Möglichkeiten, die Raum biete zum Leben und zur Verwirklichung von Ideen. Und genau dazu lud er die Gradierten ein.

Diana Schreiterer, Moderatorin der Graduiertenfeier, verwies danach auf die Videobotschaft des Sächsischen Staatsministers für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, Sebastian Gemkow, an die Graduierten der TU Chemnitz, die online verfügbar ist.

Bewegende Dankesworte an die Universität und Chemnitz

Emotional bewegende Abschlussreden hielten im Anschluss im „Tandem-Format“ die Absolventinnen Selina Hartmann, die im Master Bewegungswissenschaft in der Prävention und Rehabilitation studierte, sowie Melina Lökes, die den Masterstudiengang Medien- und Instruktionspsychologie, erfolgreich absolvierte. Selina Hartmann kennen sicher viele von Plakaten der Universität, aus einem Kinospot oder vom Insta-Account der TU Chemnitz – sie war nämlich eine Weile das Gesicht der TU Chemnitz. Heute ist sie als Physiotherapeutin tätig. Melina Lökes arbeitet heute beim Gründungsnetzwerk SAXEED an der Universität. Beide blickten in ihrer humorvollen Rede auf ihr Studium zwischen Unibibliothek und Dreifeldsporthalle zurück, auf ein erlebnisreiches Jahr in der Kulturhauptstadt und auf Partys in der Orangerie: „Wir danken der TU Chemnitz für die Möglichkeit, uns hier zu entwickeln, auszuprobieren und zu wachsen, für all das Wissen, das wir hier gesammelt haben und in die Welt hinaustragen können – immer bereit, es weiterzuentwickeln und Verantwortung daraus entstehen zu lassen. Danke auch an Chemnitz: Für all die Erinnerungen, die wir mitnehmen. Für Orte, Begegnungen und Momente, die uns geprägt haben. Und für ein Stück Zuhause, das hier für viele von uns entstanden ist.“

Dr. Yeji Lee, die 2028 zum Masterstudium aus Südkorea nach Chemnitz kam und anschließend an der Fakultät für Naturwissenschaften der TU Chemnitz promovierte, sprach ebenfalls voller Dankbarkeit über ihre Zeit an der Universität. Besonders dankte sie ihrem Mentor und akademischen Vater, Prof. Dr. Oliver G. Schmidt. Seine Anleitung, seine Ermutigung und sein Vertrauen haben ihr geholfen, viele Herausforderungen zu meistern, betonte sie in ihrer Rede. Mit Blick in die Zukunft sagte sie „Die Welt ist viel größer als die Orte, an denen wir bisher waren, und oft warten die bedeutungsvollsten Erfahrungen außerhalb unserer Komfortzone auf uns.“

Ehrenmedaille der TU Chemnitz für Prof. Dr. Oliver G. Schmidt

Ihrem Doktorvater Prof. Schmidt wurde im Anschluss eine besondere Ehre zuteil: In Anerkennung seiner herausragenden Leistungen in der Forschung für die TU Chemnitz erhielt der Inhaber der Professur Materialsysteme der Nanoelektronik sowie Wissenschaftlicher Direktor des Forschungszentrums für Materialien, Architekturen und Integration von Nanomembranen (MAIN) aus den Händen des Rektors die Ehrenmedaille der TU Chemnitz. Diese Ehrung erfolgte erstmals im Rahmen einer Gradiertenfeier.

Die musikalische Begleitung der Feier übernahm das Collegium musicum der TU Chemnitz e. V. unter der Leitung von Kathrin Thea Hermann.

Nach dem traditionellen Gruppenfoto und Hütewerfen am Ende der Feier gab es beim Getränkeempfang für die Graduierten noch Gelegenheit, auf die erfolgreiche Studienzeit oder Promotion gemeinsam mit ihren Familien sowie Freundinnen und Freunden anzustoßen. Viele wechselten danach auf die andere Straßenseite, um der Einladung zur TUCsommernacht zu folgen und im Innenhof des Böttcher-Baus ihren Abschluss gebührend zu feiern, sich an ihre Studienzeit zu erinnern und den Tag in hochsommerlicher Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Herzlich willkommen bei „TUCalumni“

Absolventinnen und Absolventen, Promovierte und Habilitierte können der TU Chemnitz  weiterhin die Treue halten – sei es durch ein weiterführendes Studium, durch die Nutzung von Weiterbildungsangeboten der Universität, durch die Mitgliedschaft in der Gesellschaft der Freunde der Technischen Universität Chemnitz e. V. oder über das Alumni-Portal der Universität. In die Datenbank haben sich bereits mehrere Tausend Personen eingetragen und nutzen dieses Netzwerk als Informationsquelle über die Universität. Viele folgen der Universität in der Alumni-Gruppe LinkedIn TUCalumni sowie auf Instagram und Facebook.

Das Wort „Alumni“ bzw. „Alumnae“ stammt übrigens aus dem Lateinischen und ist der Plural von „Alumnus“ bzw. „Alumna“, was übersetzt „Zögling“ heißt. Zu „TUCalumni“ gehören alle Angehörigen der TU Chemnitz, die als Studierende oder Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter aktiv waren. Das Ehemaligen-Netzwerk verbindet die TUC-Familie ein Leben lang miteinander. 

Multimedia: Eine Story mit Eindrücken von der Graduiertenfeier ist nach Anmeldung bei Instagram im Web und in der App verfügbar: www.instagram.com/tuchemnitz/?hl=de

Mario Steinebach
27.06.2026

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