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Technik erleben: Girls’Day 2026 an der TU Chemnitz

Großes Interesse an MINT-Angeboten – Schülerinnen sammelten beim diesjährigen Girls´Day praxisnahe Erfahrungen in Technik und Wissenschaft

  • BildbeschDrei Mädchen stehen in einer Reihe vor einem Experiment
    Bundesweiter „Mädchen-Zukunftstag“ bot am 23. April 2026 spannende Einblicke in die MINT-Bereiche der Universität. Foto: Jacob Müller
  • Zwei Menschen stehen an einer Werkbank und schweißen.
    Beim kreativen Schweißen in der Schüler- und Studierendenwerkstatt der Fakultät für Maschinenbau konnten die Schülerinnen am „Girls’ Day“ unter fachlicher Anleitung ein „Metallmännchen“ herstellen. Foto: Anne Eichhorn
  • Ein Mann zeigt einem Mädchen etwas am Computer
    Dr. Martin Dehnert, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Physik der TU Chemnitz und Leiter des Fortgeschrittenenpraktikums, unterstützte die Schülerin bei der Konstruktion ihres eigenen Klangkörpers. Foto: Anne Eichhorn
  • Zwei Mädchen sitzen an einem Tisch und lösen eine Aufgabe
    Im Kreativzentrum der TU Chemnitz durchliefen die jungen Mädchen eine Rallye mit kreativen, anschaulichen und kniffligen Aufgaben, die sie durch die MINT-Bereiche der Physik, Mathematik und Informatik führten. Foto: Anne Eichhorn

Am 23. April 2026 fand an der Technischen Universität Chemnitz der bundesweite Girls’Day statt. Neben der Möglichkeit, die Universität von innen zu erleben, bot die TU Chemnitz  33 Mädchen aus ganz Sachsen ein vielfältiges Programm, das ihnen spannende Einblicke in die faszinierende Welt der MINT-Bereiche ermöglichte. Dabei hatten Schülerinnen ab der 6. Klasse die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden. Die Veranstaltungen fanden an den Universitätsstandorten Straße der Nationen und Reichenhainer Straße statt.

Mädchen erlebten MINT-Berufe hautnah

Beim diesjährigen Girls´Day konnten die Mädchen an verschiedenen Workshops teilnehmen, die von den Fakultäten und Instituten organisiert wurden. Dabei erhielten sie praxisnahe Einblicke in aktuelle Forschung und mögliche Berufsfelder.

In der Fakultät für Physik konstruierten sie mithilfe der 3D-Drucktechnologie eigene Klangkörper, die sie anschließend in den Laboren der Schülerwerkstatt einer Frequenzanalyse unterzogen. Ein weiteres Highlight war, dass die Schülerinnen ihre selbst konstruierte Pfeife in ein CT-Gerät legten und somit spannende Einblicke in die Labore der Kognitionsforschung und sinnbildlich in die Erforschung des menschlichen Gehirns erhielten.

Besonders großes Interesse weckte das Angebot des Instituts für Chemie und des Kreativzentrums „Zauberschrift, Fontäne und Blaues Wunder – entdecke die Welt der Chemie“. 15 Mädchen erlebten faszinierende Experimente und erkundeten anschließend bei einer Rallye die Naturwissenschaften Mathematik und Informatik.

In der Informatik entwickelten die Schülerinnen eigenständig Aufgaben mit spielerischem Bezug, programmierten Chatbots, erhielten Einblicke in die moderne Softwareentwicklung und testeten selbstfahrende Fahrzeuge in einer Simulationsumgebung.

In der Schüler- und Studierendenwerkstatt fertigten die Teilnehmerinnen unter Anleitung eigene kleine Metallobjekte und lernten dabei grundlegende Verfahren wie Löten und Schweißen kennen. Die selbst gestalteten Werke konnten sie im Anschluss als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Der Tag wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa abgerundet – selbstverständlich zu studentischen Preisen. Die Organisatorinnen freuten sich über das große Interesse der Mädchen, das durch postalische und digitale Einladungen an Schulen in ganz Sachsen sowie über soziale und lokale Medien geweckt wurde.

Die nächste Gelegenheit, die Universität zu entdecken, ist der „TUCtag“ am 9. Mai 2026. Ab 14 Uhr präsentieren sich an diesem Tag über 115 Studienangebote mit zahlreichen Angeboten, Mitmachaktionen, Vorträgen und Führungen durch Labore sowie über den Campus.

Hintergrund: Girls’Day

Der Girls’Day ist ein bundesweiter Orientierungstag zur Berufs- und Studienorientierung von Mädchen. Der Aktionstag wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Zum Girls‘Day lernen Mädchen Berufe oder Studienfächer geschlechterunabhängig kennen, in denen der Frauenanteil unter 40 Prozent liegt, z. B. in den Bereichen IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik.

Weitere Informationen erteilt Monique Reuther, E-Mail schuelerangebote@tu-chemnitz.de

Anne Eichhorn
28.04.2026

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