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Silber und Bronze für Lisa Schaefer beim Dance Worldcup

Erfolgreiche „Partnerhochschule des Spitzensports“: TUC-Studentin überzeugte beim internationalen Tanzwettbewerb in Irland in mehreren Kategorien

Die Chemnitzer Grundschullehramtsstudentin Lisa Schaefer setzt ihre beeindruckende Erfolgsserie im Showtanz auch in diesem Jahr fort. Beim Dance Worldcup, der vom 8. bis zum 18. Juli 2026 in Dublin stattfand, trat sie in sechs Tanzkategorien an – drei Solos unter der Arriba Dance Company Coswig und drei „small groups“ mit dem Tanzhaus Ad´libitum Halle. In der Kategorie „small group Jazz Senior“ ertanzte sie sich mit ihrer Gruppe den Vizeweltmeister-Titel. Auch solo überzeugte sie und holte sich in der Kategorie „Solo Show Senior“ die Bronzemedaille. Auch in den vier weiteren Kategorien, in denen die Chemnitzer Studentin antrat, erreichte sie hervorragende Platzierungen:  4. Platz („small group Modern“), 7. Platz („Solo Modern Senior“), 7. Platz („small group Acrobatic Senior“) sowie 12. Platz („Solo Lyrical Senior“). Diese Leistungen sind um so beeindruckender, wenn man auf die Statistik des größten all-genre Wettkampfs der Welt blickt: Insgesamt nahmen 11.500 Tänzerinnen und Tänzer aus 60 Ländern teil. Minis, Children, Juniors und Seniors tanzten in zwölf Stilkategorien, jeweils unterteilt in „Solo“, „Duo/Trio“, „small group“ und „large group“. Alle Tänze wurden nur einmal getanzt, es gab keine Halb- oder Finalrunden.

„Bei der Siegerehrung werden immer die Top 6 aufgerufen. Dadurch hat man überhaupt keine Ahnung, wo man in diesem großen Starterfeld platziert wird. Deshalb ist die Überraschung immer noch groß, wenn man dann doch seinen Namen oder den Namen seines Teams hört. Und besonders unglaublich ist es natürlich, wenn man bei den Medaillenplätzen aufgerufen wird“, berichtet Schaefer. Auf den Vizeweltmeister-Titel mit ihrer Formation vom Tanzhaus Ad´libitum Halle ist sie besonders stolz: „Da unsere small group aus Tänzerinnen und Tänzern aus verschiedenen Städten besteht, konnten wir im Vorfeld nur selten gemeinsam trainieren. Aber auf der Bühne war es so, als würden wir schon so lange zusammen tanzen und mit diesem Erfolg konnten wir unsere Kooperations- small-group in dieser Konstellation zu einem schönen Ende bringen.“

Auch die internationale Bronzemedaille als Solotänzerin bedeutet Schaefer sehr viel: „Das war ein ganz besonderer Moment und es war sehr schön, ihn mit so vielen tollen Menschen zu teilen.“ Unabhängig davon ist sie auch mit den anderen Platzierungen sehr zufrieden: „Es war schön, es auch mit der Modern small in die Top 6 geschafft zu haben. Mein Modernsolo war international das erste Mal in der Top 10 und in der Kategorie Akrobatik sind wir als small group auch noch nie gestartet, weshalb beide siebte Plätze eine große Überraschung waren.“

Hintergrund: TU Chemnitz ist „Partnerhochschule des Spitzensports“

Die Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport stellt viele Athletinnen und Athleten vor große Herausforderungen. Als „Partnerhochschule des Spitzensports“ bietet die TU Chemnitz gemeinsam mit dem Olympiastützpunkt Chemnitz/Dresden und dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) maßgeschneiderte Lösungen für Studierende an, die akademische und sportliche Erfolge parallel verfolgen wollen. Dazu gehören flexible Stundenpläne, individuelle Prüfungs- und Abgabetermine sowie die Möglichkeit, Urlaubssemester als „Meisterschaftssemester“ zu nutzen. Diese gezielte Unterstützung ermöglicht es den Spitzensportlerinnen und -sportlern, sich optimal auf Wettkämpfe vorzubereiten, ohne ihr Studium zu vernachlässigen. Die TU Chemnitz setzt damit ein starkes Zeichen für die Förderung der dualen Karriere im Leistungssport.

Weitere Informationen zur TU Chemnitz als Partnerhochschule des Spitzensports: https://www.tu-chemnitz.de/usz/partnerhochschulen.php

Mario Steinebach
24.07.2026

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