Gianna Schmieder erreichte Platz 5 bei der Europameisterschaft im Steher-Rennen in Italien
Erstmals fahren Frauen um den europäischen Steher-Titel – Lehramtsstudentin der TU Chemnitz ist mit ihrer Leistung sehr zufrieden
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Schrittmacher und Steher Udo Becker bestimmte auf der Radrennbahn in Pordenone das Tempo für Gianna Schmieder. Foto: Eufemia Schmieder
Vom 16. bis zum 20. Juli 2026 fanden die Steher- und Derny-Europameisterschaften auf der Radrennbahn in Pordenone in Italien statt. Der deutsche Radsportverband German Cycling (GC) ging mit einer starken Mannschaft an den Start. Erstmals fuhren auch die Frauen um den europäischen Steher-Titel, unter ihnen Gianna Schmieder, die an der Technischen Universität Chemnitz seit einem Jahr Lehramt an Grundschulen studiert.
„Nach verschiedenen Auswahlverfahren durch den Bundestrainer Mario Vonhof und einer gezielten Wettkampfvorbereitung durfte ich mit nach Italien fahren, um Deutschland zu vertreten“, freut sich die ambitionierte Radsportlerin, die beim RSC Sachsenblitz Burgstädt 1953 e. V. trainiert. In Pardenone erreichte sie das Finale, das bei 35 Grad Celsius von den Sportlerinnen und Sportlern viel abverlangte. „Das Rennen wurde über 30 Minuten ausgetragen, die sich ziemlich gezogen haben. Mein Schrittmacher und Steher Udo Becker aus Heidenau machte für mich das Tempo auf der 400-Meter-Betonbahn. Am Ende erreichte ich den 5. Platz“, berichtet Schmieder voller Stolz. „Der Wettkampf und die Atmosphäre vor Ort haben mir wertvolle Erfahrungen, unvergessliche Momente und schöne Erinnerungen geschenkt, für die ich sehr dankbar bin“, sagt die 20-jährige Nachwuchskaderathletin rückblickend.
Hintergrund: TU Chemnitz ist „Partnerhochschule des Spitzensports“
Die Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport stellt viele Athletinnen und Athleten vor große Herausforderungen. Als „Partnerhochschule des Spitzensports“ bietet die TU Chemnitz gemeinsam mit dem Olympiastützpunkt Chemnitz/Dresden und dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) maßgeschneiderte Lösungen für Studierende an, die akademische und sportliche Erfolge parallel verfolgen wollen. Dazu gehören flexible Stundenpläne, individuelle Prüfungs- und Abgabetermine sowie die Möglichkeit, Urlaubssemester als „Meisterschaftssemester“ zu nutzen. Diese gezielte Unterstützung ermöglicht es den Spitzensportlerinnen und -sportlern, sich optimal auf Wettkämpfe vorzubereiten, ohne ihr Studium zu vernachlässigen. Die TU Chemnitz setzt damit ein starkes Zeichen für die Förderung der dualen Karriere im Leistungssport.
Weitere Informationen zur TU Chemnitz als Partnerhochschule des Spitzensports: https://www.tu-chemnitz.de/usz/partnerhochschulen.php
Mario Steinebach
22.07.2026