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Wie virtuelle Räume, Roboter und Maschinen auf Nutzerinnen und Nutzer wirken

Zum Auftakt der dritten Staffel des Podcast-Specials „Mensch-Maschine-Miteinander“ des Sonderforschungsbereichs „Hybrid Societies“ der TU Chemnitz blicken vier Forscherinnen auf den Stand ihrer Teilprojekte und auf dieser Grundlage nach vorn auf weitere Entwicklungslinien des SFB

Seit 2020 wird im Rahmen des Sonderforschungsbereiches (SFB) „Hybrid Societies“ der Technischen Universität Chemnitz die Interaktion von Menschen und verkörperten digitalen Technologien in öffentlichen Räumen erforscht. Es ist Forschung auf Spitzenniveau zu einem der drängendsten Themen unserer Zeit: die zunehmende Präsenz autonomer Technologien im Alltag.

Nun stehen Evaluationen des bisher Erreichten und die Beantragung der Weiterförderung an – Zeit also, um zurück, vor allem aber nach vorn zu schauen. Dafür kamen rund 80 der am SFB „Hybrid Societies“ beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Burg Warberg in der Nähe von Braunschweig zusammen. Dort diskutierten sie über den aktuellen Stand ihrer Teilprojekte und entwickelten – aufbauend auf den bisherigen Forschungsergebnissen – neue Forschungsfragen und eine Vision für die Weiterentwicklung der gesellschaftlich hochrelevanten Themenfelder, die der SFB adressiert beziehungsweise auch künftig adressieren möchte. Die parallel entstandene Episode des Podcast-Specials „Mensch-Maschine-Miteinander“ gibt einen guten Einblick in die spannenden Diskussionen vor Ort.

Für die Produktion des Podcasts war Moderatorin Lara-Lena Gödde auf der Burg Warberg dabei und hat mit vier Forscherinnen und Forschern über ihre Ergebnisse und Ideen gesprochen. Darunter ist Prof. Dr. Alexandra Bendixen, Inhaberin der Professur Struktur und Funktion kognitiver Systeme an der TU Chemnitz. Sie berichtet von den Erkenntnissen ihrer Forschergruppe zu Latenzen bei Aktivitäten in virtuellen Umgebungen und wie wir darauf reagieren. Sabrina Tietz, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Visuelle Kommunikation und Mediensoziologie (Leitung: Prof. Dr. Michael Rudolf Müller) und Forscherin im Projekt „Displays sozialer Zurechenbarkeit“, gewährt einen Einblick in die Gestaltungspraktiken von Robotern und anderen verkörperten Technologien. Dr. Philipp Klimant, Projektleiter im SFB und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Produktionssysteme und -prozesse (Leitung: Prof. Dr. Martin Dix), spricht über die Herausforderungen bei der Ad-Hoc-Orientierung in virtuellen Räumen und wie man diese erforschen kann. Sebastian Jansen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Psychologie digitaler Lernmedien (Leitung: Prof. Dr. Günter Daniel Rey) und Forscher im Teilprojekt „Prozesse und Effekte von (De-)Anthropomorphisierung“, erzählt, wie Probandinnen und Probanden auf unterschiedliches Maschinenverhalten reagieren.

Etabliertes Format der Wissenschaftskommunikation

Damit die Arbeit des Sonderforschungsbereichs mehr Menschen erreicht – und auch die Menschen hinter der Forschung Gelegenheit zum Erklären und Einordnen erhalten, erscheint seit dem 9. Oktober 2020 das Podcast-Special „Mensch – Maschine – Miteinander“. Special deswegen, weil dieser Podcast kein neues Format innerhalb des Kommunikations-Portfolios der TU Chemnitz ist, sondern als Mini-Serie die Reihe „TUCscicast“ ergänzt – nunmehr bereits in der dritten Staffel.

„Mensch – Maschine – Miteinander – ein TUCscicast-Special zum SFB Hybrid Societies“ wird gemeinsam produziert vom SFB „Hybrid Societies“, der TU Chemnitz und podcastproduzenten.de, Schwester-Firma des Online-Radios detektor.fm, das seit 2009 hochwertige Podcasts für Wirtschaft, Gesellschaft und Forschung produziert. Redakteurin des Podcasts ist seit der dritten Staffel Lara-Lena Gödde.

Der Podcast kann auf verschiedenen Wegen gehört werden:

auf SpotifyDeezerApple Podcast und überall dort, wo es gute Podcasts gibt.

Neues aus dem SFB „Hybrid Societies“ gibt es, außer im Podcast, vierteljährlich auch im Newsletter.

Matthias Fejes
21.11.2022

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