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Berufsorientierung

Berufsorientierung

Das Institut für Europäische Studien und Geschichtswissenschaften legt Wert auf den Praxisbezug seines Studienangebotes und nutzt daher das Feedback seiner Alumni auch, um die Studiengänge entsprechend den Erfordernissen des Arbeitsmarkts zu novellieren. Darüber hinaus engagieren sich Mitarbeiter:innen sowie Student:innen bei der Kommunikation konkreter Berufsperspektiven.

Europäische Studien - und dann?

Aufgrund der interdisziplinären Ausrichtung der Europa-Studiengänge in Bachelor und Master, steht Absolvent:innen ein breites Feld an beruflichen Betätigungsfeldern im nationalen, europäischen und internationalen Kontext offen. Als eine der Grundkompetenzen vermitteln die Studiengänge die Fähigkeit, sich schnell in verschiedene Themen, Problemstellungen und Sachfragen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen im breiten Themenfeld "Europa" einzuarbeiten, sie zu erfassen, kritisch zu betrachten und darauf aufbauend passende Lösungen zu finden, Hilfestellungen zu entwickeln, beratend zu agieren uvm.

Ergänzt durch den Erwerb konkreter fachlicher Kompetenzen im Rahmen von Lehrveranstaltungen, die Veranschaulichung und das Erfahren der Studieninhalte in Exkursionen, das Sammeln praktischer Erfahrungen während der Absolvierung von Pflichtpraktika oder auch den Erwerb neuer Sprachkenntnisse sind Absolvent:innen am Ende ihres Studiums mit einem breiten Set an Wissen, Kompetenzen und Fähigkeiten ausgestattet, die es Ihnen ermöglichen in vielen Bereich tätig zu werden.

So verwundert es nicht, dass Absolventen der Europa-Studiengänge in nahezu allen Branchen zu finden sind:

  • Politische Institutionen, wie z. B. die Mitarbeit im parlamentarischen Betrieb, als Referent*in in Ministerien oder für Parteien
  • Forschungsinstitute und wissenschaftliche Akademien, z. B. bei Forschungsprojekten mit europa- oder regionalwissenschaftlichen Themenstellungen oder mit sozialwissenschaftlichen Methoden
  • Privatwirtschaft z. B. im Projektmanagement, in der Unternehmensberatung oder in der Zusammenarbeit mit Unternehmen aus Ostmitteleuropa oder auf dem internationalen Markt
  • Öffentliche Verwaltung auf kommunaler, regionaler und europäischer Ebene
  • Wirtschaftsförderungsgesellschaften, z. B. in grenzüberschreitenden Projektmanagement
  • NGO’s wie Stiftungen, Verbände, Vereine, z. B. in Feldern des Projektmanagements, forschungsbezogenen Programmen, in der Öffentlichkeits- oder Strategiearbeit, Veranstaltungsmanagement oder interkulturelle Arbeit

Nach dem Abschluss des Bachelorstudienganges bieten Masterstudiengänge der TU Chemnitz
wie der Master „Europäische Integration – Schwerpunkt Ostmitteleuropa“ oder „Europäische Geschichte“ eine konsequente Fortführung der Ausbildung.

Europäische Geschichte - was dann?

Die zunehmende Bedeutung historischer Fragestellungen und das verstärkte Interesse einer breiten Öffentlichkeit an Geschichte haben in den letzten Jahren zu einer gestiegenen Nachfrage nach Absolvent:innen historischer Studiengänge vor allem in den Print- und Tele-Medien, den Verlagen und dem stark angewachsenen Museums- und Ausstellungsbereich geführt.

Gerade das Interesse an der gemeinsamen Geschichte Europas wird im kommenden Jahrzehnt deutlich zunehmen, so dass Studierenden der Europäischen Geschichte mit ihrer im Studium und während des Auslandssemesters (Master-Studiengang) erweiterten Sprachkompetenz gute Berufsaussichten sowohl in den traditionellen Berufsfeldern für Historiker:innen als auch in den neuen Berufsfeldern im Kontext der Erweiterung und Konsolidierung der Europäischen Union - etwa in den Euregios, Kulturverwaltungen grenznaher Großstädte und Kreise, europaweit agierenden Stiftungen usw. - haben werden.

Die gestraffte Form eines BA-Studiengangs, dessen Vertiefungsstudium im 5. und 6. Semester stärker berufsfeldorientiert gestaltet ist als das herkömmliche Geschichtsstudium, erhöhen diese Chancen noch. Die Absolvent:innen des Master-Studiengangs Europäische Geschichte erlangen darüber hinaus jene Qualifikationen, die ihnen neben den genannten Berufsfeldern die Arbeit in außeruniversitären Forschungseinrichtungen, eher forschungsbezogenen Berufsfeldern und die Weiterqualifikation an Universitäten mit dem Ziel der Promotion ermöglichen.

"Jobs für Europa"

Unter dem Titel "Jobs für Europa" fand am 4. Juli 2013 im Rahmen des Bachelorprojekts eine Vortragsveranstaltung zum Thema "Karrierewege und -perspektiven für Europa-Studenten und andere Geisteswissenschaftler" statt. Als Referentinnen und Referenten waren insbesondere ehemalige Europa-Studierende geladen.

zur Pressemeldung zu "Jobs für Europa"

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