Navigation

Inhalt Hotkeys

Das Zentrum

Zentrum

Der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses fühlt sich die TU Chemnitz besonders verpflichtet. Ziel ist die Verbesserung der Rahmenbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs, sowohl für PromovendInnen als auch für PostdoktorandInnen. Vor diesem Hintergrund wurde 2014 das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs gegründet.

Das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs versteht sich als fachübergreifende Koordinations- und Serviceeinrichtung. Schwerpunkte der Arbeit reichen von der Unterstützung in der Promotions- und Postdoc-Phase bis hin zur Weiterbildung, Beratung und Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Zudem fühlt sich die Einrichtung der nachhaltigen Förderung und Weiterentwicklung einer nachwuchsfreundlichen Hochschulinfrastruktur und -kultur besonders verpflichtet und unterstützt dies durch identitätsbildende Maßnahmen, was auch die entsprechende Sensibilisierung und Beratung von Universitätsmitgliedern und -angehörigen sowie Impulse im Hinblick auf übergreifende Stan­dards wie z.B. Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis umfasst.

Das Angebotsspektrum des Zentrums für den wissenschaftlichen Nachwuchs versteht sich dabei ergänzend zur wissenschaftlichen Verankerung und Betreuung an den Fakultäten zur Nachwuchsförderung.


Serviceleistungen:

  • Überfachliche Weiterbildungsangebote für NachwuchswissenschaftlerInnen
  • Bereitstellung umfassender Informationen rund um das Thema Promotion und Habilitation
  • Beratung in fachübergreifenden Angelegenheiten der Promotions- und Postdoc-Phase
  • Individuelle Begleitung in besonders herausfordernden Phasen
  • Vernetzung der NachwuchswissenschaftlerInnen zum fächerübergreifenden Austausch
  • Unterstützung bei der beruflichen Zielfindung und Karriereentwicklung
 

Rückblick 2016

Rückblickend auf das Jahr 2016 kann das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs (ZfwN) eine rundum positive Bilanz ziehen. Insgesamt konnten 27 Workshops für DoktorandInnen, PostDocs, HabilitandInnen und JuniorprofessorInnen ausgerichtet werden, alle mit dem Ziel ihren Teilnehmenden Unterstützung, Anregungen und neue Perspektiven für Promotion, wissenschaftliches Arbeiten und Karriereplanung zu bieten. Neben dem deutschsprachigen Kursangebot wurden auch 13 der Workshops in englischer Sprache abgehalten. Themenschwerpunkte der Workshops waren in diesem Jahr:

  • Akademisches Schreiben
  • Wissenschaftliche Inhalte darstellen
  • Literatur und Publikation
  • Forschungsprojekte & Mittelakquise
  • Auftritt, Ausdruck, Wirkung
  • Persönliche Kompetenzen
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Karriere nach der Promotion

Acht der durchgeführten Workshops wurden im Rahmen des Projekts InProTUC angeboten. InProTUC – International Promovieren an der TU Chemnitz ist ein am ZfwN angesiedeltes, vom DAAD gefördertes Projekt im Rahmen dessen DoktorandInnen der TU Chemnitz sowie internationale DoktorandInnen bei der Realisierung internationaler Forschungs- und Kennenlernaufenthalten sowie Tagungsteilnahmen durch die Zahlung von Reise- und Aufenthaltskosten unterstützt werden. Zusätzlich zu den oben genannten Workshops fanden 2016 zwei Informationsveranstaltungen des Projekts statt, bei denen unter dem Titel „Boost your Career with International Experience“ die Fördermöglichkeiten von InProTUC vorgestellt wurden.

Insgesamt konnten im Jahr 2016 20 Forschungsaufenthalte im Ausland, 6 Forschungsaufenthalte internationaler DoktorandInnen an der TU Chemnitz sowie 25 Teilnahmen an internationalen Tagungen durch InProTUC gefördert werden. Darüber hinaus wurde ein Kennenlernaufenthalt an der TU Chemnitz ermöglicht. Durch Förderungen im Rahmen sogenannter Internationalisierungsmaßnahmen kamen 6 Lehrende aus dem Ausland (Italien, Thailand, Indien, Chile, Norwegen, USA ) mit deutschen Kollegen an der TU Chemnitz zusammen, um Forschungsprojekte zu planen und umzusetzen, Kooperationen anzustoßen und den internationalen Austausch voranzubringen.

Neben den Weiterbildungsangeboten in Form von ein- bis zweitägigen Workshops sowie den Fördermöglichkeiten durch InProTUC richtet das ZfwN einmal jährlich eine Tagung rund um das Thema Promotion aus. Dazu fand am 3. November 2016 zum 4. Mal der Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses statt. Insgesamt folgten etwa 120 Interessierte, darunter vor allem Promotionsinteressierte, DoktorandInnen und Postdocs, aber auch JuniorprofessorInnen und ProfessorInnen der Einladung und hörten eine Reihe informativer und fachlicher Vorträge von Lehrenden, Experten aus Forschung und Wirtschaft sowie von DoktorandInnen selbst. Unter den Vortragenden war u. a. Prof. Dr. Robert Schlögl vom Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft. Die Veranstaltung bot neben Vorträgen und verschiedenen Möglichkeiten zum Netzwerken am Ende auch einen Science Slam, bei dem vier Nachwuchswissenschaftler mit ihren Forschungsthemen gegeneinander antraten. Ziel war es, das Publikum in einem siebenminütigen Kurzvortrag für das jeweilige Forschungsthema zu begeistern.

Des Weiteren wurde ein Jahrbuch der Promovierten veröffentlicht, in dem die AbsolventInnen der Jahrgänge 2014 und 2015 sowie ausgewählte Abschlussarbeiten aus den acht Fakultäten der TU Chemnitz vorgestellt werden.

Zudem war das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs Veranstalter der Eröffnungsveranstaltung der Graduiertenschule “Human Factors – Information, Assistenz, Automation“ am 24. Mai 2016. Im Rahmen der Graduiertenschule stehen unterschiedliche Kooperationsmuster von Nutzern mit hochentwickelten technischen Systemen im Fokus. Zu der Veranstaltung kamen über 30 Gäste, Lehrende sowie DoktorandInnen und Studierende, um Vorträge von Professoren der TU Chemnitz, DoktorandInnen der Graduiertenschule sowie von Prof. Dr. Karel A. Brookhuis von der Universität Groningen zu hören.

Im Oktober führte das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs außerdem eine Befragung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch, bei der DoktorandInnen, PostdoktorandInnen und Studierende der TU Chemnitz sich zu ihren Erfahrungen, Interessen und Fragen zu den Themen Promotion, Karriereplanung sowie zur Arbeit des ZfwN äußern konnten. Dank der regen Teilnahme kann das ZfwN die Ergebnisse in seine Arbeit effektiv mit einbeziehen und für die DoktorandInnen, PostdoktorandInnen, JuniorprofessorInnen und HabilitandInnen der TU Chemnitz weiterhin ein ansprechendes Angebot bereitstellen.

Ende 2016 gab es eine personelle Neuerung am ZfwN. Prof. Dr. Jörn Ihlemann löste im Oktober 2016 Prof. Dr. Heinrich Lang als Direktor des Zentrums für den wissenschaftlichen Nachwuchs ab.

Der Rückblick zum Download: Hier

Rückblick 2015

Der Rückblick auf das Jahr 2015 stellt sich für das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs (ZfwN) rundum positiv dar. Das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs hat im Jahr 2015 insgesamt 17 Workshops erfolgreich durchgeführt - alle mit dem Ziel, DoktorandInnen, PostDocs und JuniorprofessorInnen in ihrem Promotionsprozess bzw. bei der Gestaltung ihrer wissenschaftlichen Karriere zu unterstützen. Die Schwerpunkte der angebotenen Workshops lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Akademisches Schreiben
  • Wissenschaftliche Inhalte darstellen
  • Wissenschaftliches Publizieren
  • Auftritt, Ausdruck, Wirkung
  • Forschungsprojekte & Mittelakquise
  • Persönliche Kompetenzen
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Karriere nach der Promotion

Zudem wurden Workshops zu den Themen Gute wissenschaftliche Praxis, Netzwerken und Lehre angeboten. Besonders stark nachgefragt wurden Workshops zur Entwicklung persönlicher Kompetenzen. Exemplarisch zu nennen seien hier Improved Reading, Zeitmanagement, sowie die Kurse zur Planung des Promotionsprojektes. Die Kurssprache war mehrheitlich Deutsch (14 von 17 Workshops), drei Workshops wurden zudem auf Englisch durchgeführt. An den Workshops nahmen insgesamt mehr als 180 Personen teil. Über 95% der Teilnehmenden waren mit den Workshops zufrieden bis sehr zufrieden und würden diese weiterempfehlen.

2015 fand zum dritten Mal der Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses statt. Hierzu gab es am 19. November Expertenvorträge zu den Themen Gute wissenschaftliche Praxis von Prof. Dr. Brigitte Jockusch (Ombudsgremium für die Wissenschaft der Deutschen Forschungsgemeinschaft) und zur Strukturierten Promotion von Prof. Dr. Bernadette Malinowski (Dekanin der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz). Zwischen den Vorträgen hatte der wissenschaftliche Nachwuchs der TU Chemnitz ausreichend Gelegenheit zum Austausch mit den ReferentInnen und untereinander.

Am ZfwN angesiedelt ist das DAAD-gefördert Projekt InProTUC – International Promovieren an der TU Chemnitz. Im Rahmen von InProTUC werden PromovendInnen der TU Chemnitz sowie internationale PromovendInnen bei der Realisierung internationaler Forschungs- und Kennenlernaufenthalten sowie von Tagungsteilnahmen (sogenannte Mobilitäten) durch die Zahlung von Reise- und Aufenthaltskosten unterstützt. Im Jahr 2015 konnten insgesamt 72 Mobilitäten gefördert werden, davon waren 25 Forschungsaufenthalte (21 im Ausland und vier geförderte Aufenthalte an der TU Chemnitz). Neben den Forschungsaufenthalten wurden 47 Tagungsteilnahmen von PromovendInnen der TU Chemnitz im Ausland gefördert. Im Bereich Weiterbildung konnte durch InProTUC das Angebot u.a. für internationale PromovendInnen maßgeblich erweitert werden. Insgesamt wurden fünf englischsprachige und zwei deutschsprachige Kurse, v.a. im Bereich Internationale Forschungskooperation durchgeführt. Themen waren u.a. das wissenschaftliche Publizieren, die Entwicklung beruflicher Netzwerke und das Erstellen wissenschaftlicher Poster.

Des Weiteren startete am 01.Juni 2015 die Graduiertenschule „Human Factors: Information, Assistenzs, Automation“ unter dem Dach des ZfwN. Am 03.Juni folgte die interne Kick-Off-Veranstaltung, bei dem es zu einem ersten Austausch zwischen ProfessorInnen und den DoktorandInnen kam. Als Mitglieder der Graduiertenschule werden DoktorandInnenen aufgenommen, deren Forschungsthemen interdisziplinär angelegt sind und die Bereiche Medien, Demografie, Mobilität/ Autonomes Fahren und Produktion mit Produktionsassistenzsystemen berühren. Im Rahmen der Graduiertenschule wurden verschiedene Konferenzreisen ermöglicht, bei denen sich die DoktorandInnen mit anderen ForscherInnen austauschen und ihre eigene Arbeit vorstellen konnten. Zudem wurden im Rahmen der Graduiertenschule verschiedene externe Referenten an die TU Chemnitz eingeladen, sodass auch direkt vor Ort ein reger Austausch stattfand.

Der Rückblick zum Download: Hier

Presseartikel