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Das Zentrum

Zentrum

Der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses fühlt sich die TU Chemnitz besonders verpflichtet. Ziel ist die Verbesserung der Rahmenbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs, sowohl für PromovendInnen als auch für PostdoktorandInnen. Vor diesem Hintergrund wurde 2014 das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs gegründet.

Das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs versteht sich als fachübergreifende Koordinations- und Serviceeinrichtung. Schwerpunkte der Arbeit reichen von der Unterstützung in der Promotions- und Postdoc-Phase bis hin zur Weiterbildung, Beratung und Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Zudem fühlt sich die Einrichtung der nachhaltigen Förderung und Weiterentwicklung einer nachwuchsfreundlichen Hochschulinfrastruktur und -kultur besonders verpflichtet und unterstützt dies durch identitätsbildende Maßnahmen, was auch die entsprechende Sensibilisierung und Beratung von Universitätsmitgliedern und -angehörigen sowie Impulse im Hinblick auf übergreifende Stan­dards wie z.B. Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis umfasst.

Das Angebotsspektrum des Zentrums für den wissenschaftlichen Nachwuchs versteht sich dabei ergänzend zur wissenschaftlichen Verankerung und Betreuung an den Fakultäten zur Nachwuchsförderung.


Serviceleistungen:

  • Überfachliche Weiterbildungsangebote für NachwuchswissenschaftlerInnen
  • Bereitstellung umfassender Informationen rund um das Thema Promotion und Habilitation
  • Beratung in fachübergreifenden Angelegenheiten der Promotions- und Postdoc-Phase
  • Individuelle Begleitung in besonders herausfordernden Phasen
  • Vernetzung der NachwuchswissenschaftlerInnen zum fächerübergreifenden Austausch
  • Unterstützung bei der beruflichen Zielfindung und Karriereentwicklung
 

Rückblick 2015

Der Rückblick auf das Jahr 2015 stellt sich für das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs (ZfwN) rundum positiv dar. Das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs hat im Jahr 2015 insgesamt 17 Workshops erfolgreich durchgeführt - alle mit dem Ziel, DoktorandInnen, PostDocs und JuniorprofessorInnen in ihrem Promotionsprozess bzw. bei der Gestaltung ihrer wissenschaftlichen Karriere zu unterstützen. Die Schwerpunkte der angebotenen Workshops lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Akademisches Schreiben
  • Wissenschaftliche Inhalte darstellen
  • Wissenschaftliches Publizieren
  • Auftritt, Ausdruck, Wirkung
  • Forschungsprojekte & Mittelakquise
  • Persönliche Kompetenzen
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Karriere nach der Promotion

Zudem wurden Workshops zu den Themen Gute wissenschaftliche Praxis, Netzwerken und Lehre angeboten. Besonders stark nachgefragt wurden Workshops zur Entwicklung persönlicher Kompetenzen. Exemplarisch zu nennen seien hier Improved Reading, Zeitmanagement, sowie die Kurse zur Planung des Promotionsprojektes. Die Kurssprache war mehrheitlich Deutsch (14 von 17 Workshops), drei Workshops wurden zudem auf Englisch durchgeführt. An den Workshops nahmen insgesamt mehr als 180 Personen teil. Über 95% der Teilnehmenden waren mit den Workshops zufrieden bis sehr zufrieden und würden diese weiterempfehlen.

2015 fand zum dritten Mal der Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses statt. Hierzu gab es am 19. November Expertenvorträge zu den Themen Gute wissenschaftliche Praxis von Prof. Dr. Brigitte Jockusch (Ombudsgremium für die Wissenschaft der Deutschen Forschungsgemeinschaft) und zur Strukturierten Promotion von Prof. Dr. Bernadette Malinowski (Dekanin der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz). Zwischen den Vorträgen hatte der wissenschaftliche Nachwuchs der TU Chemnitz ausreichend Gelegenheit zum Austausch mit den ReferentInnen und untereinander.

Am ZfwN angesiedelt ist das DAAD-gefördert Projekt InProTUC – International Promovieren an der TU Chemnitz. Im Rahmen von InProTUC werden PromovendInnen der TU Chemnitz sowie internationale PromovendInnen bei der Realisierung internationaler Forschungs- und Kennenlernaufenthalten sowie von Tagungsteilnahmen (sogenannte Mobilitäten) durch die Zahlung von Reise- und Aufenthaltskosten unterstützt. Im Jahr 2015 konnten insgesamt 72 Mobilitäten gefördert werden, davon waren 25 Forschungsaufenthalte (21 im Ausland und vier geförderte Aufenthalte an der TU Chemnitz). Neben den Forschungsaufenthalten wurden 47 Tagungsteilnahmen von PromovendInnen der TU Chemnitz im Ausland gefördert. Im Bereich Weiterbildung konnte durch InProTUC das Angebot u.a. für internationale PromovendInnen maßgeblich erweitert werden. Insgesamt wurden fünf englischsprachige und zwei deutschsprachige Kurse, v.a. im Bereich Internationale Forschungskooperation durchgeführt. Themen waren u.a. das wissenschaftliche Publizieren, die Entwicklung beruflicher Netzwerke und das Erstellen wissenschaftlicher Poster.

Des Weiteren startete am 01.Juni 2015 die Graduiertenschule „Human Factors: Information, Assistenzs, Automation“ unter dem Dach des ZfwN. Am 03.Juni folgte die interne Kick-Off-Veranstaltung, bei dem es zu einem ersten Austausch zwischen ProfessorInnen und den DoktorandInnen kam. Als Mitglieder der Graduiertenschule werden DoktorandInnenen aufgenommen, deren Forschungsthemen interdisziplinär angelegt sind und die Bereiche Medien, Demografie, Mobilität/ Autonomes Fahren und Produktion mit Produktionsassistenzsystemen berühren. Im Rahmen der Graduiertenschule wurden verschiedene Konferenzreisen ermöglicht, bei denen sich die DoktorandInnen mit anderen ForscherInnen austauschen und ihre eigene Arbeit vorstellen konnten. Zudem wurden im Rahmen der Graduiertenschule verschiedene externe Referenten an die TU Chemnitz eingeladen, sodass auch direkt vor Ort ein reger Austausch stattfand.

Der Rückblick zum Download: Hier

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