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Graduiertenschule

Graduiertenschule „Human Factors: Information, Assistenz, Automation“

Die Universitätsleitung hat sich in der Zielvereinbarung mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst dazu verpflichtet, die Profillinie „Der Faktor Mensch in der Technik“ zu stärken und auszubauen. In diesem Zuge wurde im Juni 2015 die Graduiertenschule „Human Factors: Information, Assistenz, Automation“ ins Leben gerufen.

Im Rahmen dieser Graduiertenschule sollen unterschiedliche Kooperationsmuster von Nutzern mit hochentwickelten technischen Systemen im Fokus stehen. Hier sind unterschiedliche Verteilungsmuster zu unterscheiden. Die Stufe „Information“ belässt die Verantwortung und Ausführungskompetenz beim Menschen, der auf der Basis der vom technischen System bereitgestellten Informationen handelt. Die Stufe „Assistenz“ beschreibt die teilweise und temporäre Übernahme von Funktionen und Aufgaben durch ein technisches System. „Automation“ bezeichnet die weitgehende oder sogar vollständige Übernahme von Aktivitäten durch technische Systeme. Diese Allokation von Aufgaben weg vom Menschen hin zum technischen System bezeichnet man in Mensch-Technik-Systemen als Automatisierung.

Als Mitglieder der Graduiertenschule sollen Doktorandinnen und Doktoranden aufgenommen werden, deren Forschungsthemen interdisziplinär angelegt sind. Es sollen jeweils in Zusammenarbeit von Doktorandinnen und Doktoranden mehrerer der in der Arbeitsgruppe vertretenen Professuren Themen aus vier verschiedenen Bereichen bearbeitet werden: Medien, Demografie, Mobilität/Autonomes Fahren und Produktion mit Produktionsassistenzsystemen.

Mittel- und langfristig ist geplant, Stipendien einzuwerben, um Aus- und Fortbildungsaktivitäten der Promovenden zu unterstützen.

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