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Gründerfähigkeit im Start-up und im etablierten Unternehmen gebraucht

Zur „Start-up Night“ am 23. Januar 2019 präsentieren Studierende Geschäftsideen und Praxispartner stellen vor, warum innovative Geschäftsideen auch für bestehende Unternehmen dringend notwendig sind

Zur „Start-up Night“ der Juniorprofessur für Entrepreneurship in Gründung und Nachfolge, Stiftungsprofessur der Sparkasse Chemnitz, erhalten Gründungs- und Innovationsinteressierte am 23. Januar 2019 die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten sowie Vertretern und Vertreterinnen der Unternehmenspartner auszutauschen und Einblicke in die Praxis beim Trendscouting und Innovationsmanagement zu gewinnen. Die Veranstaltung ist der Abschluss der Impact Challenge im Wintersemester 2018/2019.

Die Workshopreihe ging in diesem Semester in die dritte Runde und hat sich so zu einer festen Größe an der TU Chemnitz etabliert. Dass es diesmal über 70 Anmeldungen gab, hat Jun.-Prof. Dr. Mario Geißler überrascht: „Mit soviel positivem Feedback und Interessenten hätten wir nie gerechnet, als wir die Workshopreihe im letzten Jahr ins Leben gerufen haben. Damit haben wir dann wohl den richtigen Nerv getroffen. Wir wollen den Gründergeist unter Studierenden wecken und zeigen, wie Probleme und Herausforderungen in Unternehmenschancen und Geschäftsmodelle umgewandelt werden können.“ Auch in der nächsten Start-up Night erhalten nun Interessierte die Möglichkeit, die entwickelten Ideen, die Praxispartner und -partnerinnen, die Teilnehmenden und das Team der Juniorprofessur kennenzulernen.

In der Impact Challenge erhalten die Studierenden Unterstützung von erfahrenen Mentoren. Zudem wird an echten Praxisproblemen gearbeitet. Diese wurden in diesem Jahr von den Unterstützern IAV GmbH, AOK Plus und Sparkasse Chemnitz zur Verfügung gestellt. Somit erhalten die Studierenden nicht nur einzigartige Lernmöglichkeiten, sondern kommen gleichzeitig in Kontakt mit Gleichgesinnten, Unternehmern und Unternehmerinnen sowie Entscheidern und Entscheiderinnen.

Besonderes Augenmerk liegt in dieser Impact Challenge darauf, dass unternehmerisches Denken und Wissen nicht nur bei der Gründung des eigenen Start-ups zum Einsatz kommen können. Vielmehr sind diese Fähigkeiten auch in der etablierten Wirtschaft gefragt. So können entsprechend sensibilisierte und ausgebildete Absolventen und Absolventinnen einen wertvollen Beitrag leisten, neue Geschäftsfelder für Unternehmen zu identifizieren und zu entwickeln. Gerade darauf soll auch der Blick zur Abschlussveranstaltung gerichtet werden.

Ablauf der „Start-up Night“

Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr) im Q-Hub Chemnitz, Beckerstraße 13. Zum Auftakt des Abends wird mit Robert Mayer, verantwortlich für Trendscouting und Innovationsmanagement beim IAV Konzern, der Frage nachgegangen, welche Chancen für unternehmerische Fähigkeiten in Großunternehmen bestehen und inwiefern sie dort sogar dringend notwendig sind. Anschließend stellen die Teams der aktuellen Impact Challenge ihre entwickelten Geschäftsideen und -modelle vor. Zum Abschluss erzählt ein Teilnehmer der letzten Impact Challenge, wie man das Projekt aus der Challenge während des Studiums weiterentwickeln kann. Dazu gibt auch Marion Neumann vom Gründernetzwerk SAXEED an der TU Chemnitz Einblicke in ihre Erfahrungen als Gründungsberaterin, wie Gründen und Studieren zusammen funktionieren können. Daran anschließend bietet sich bei Snacks, Getränken und Musik die Gelegenheit, sich mit den anderen Studierenden, den Praxispartnern, dem Team der Juniorprofessur und den Mitarbeitern des Gründernetzwerks SAXEED auszutauschen. Am Abend können sich Interessierte zudem bereits frühzeitig für die nächste Impact Challenge im Sommersemester 2019 registrieren. Dann wird vor allem das Thema Innovationen im Bildungsbereich im Mittelpunkt stehen. Ein Gebiet, bei dem Studierende viel beitragen können.

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist per E-Mail an gerold-emil.manthey@wirtschaft.tu-chemnitz.de möglich.  

Weitere Informationen zur Impact Challenge: www.impactchallenge.de

Kontakt: Joseph Heß, Telefon 0371 531-35896, E-Mail joseph.hess@wirtschaft.tu-chemnitz.de

(Autor: Gerold Manthey)

Mario Steinebach
14.01.2019

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