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Mehr als nur Schlagworte

Nach zehn Jahren kann die Professur für Werkstoff- und Oberflächentechnik der TU Chemnitz beachtliche Erfolge in Forschung, Lehre und Transfer vorweisen – Imageclip feierte Premiere

Zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft hatte die Professur Werkstoff- und Oberflächentechnik (WOT) der Technischen Universität Chemnitz unter der Leitung von Professor Dr. Thomas Lampke zum 1. WOT-Kolloquium am 9. November 2018 eingeladen. Das Kolloquium stand unter dem Thema „10 Jahre Professur für Werkstoff- und Oberflächentechnik in Forschung, Lehre und Transfer“. Fast 200 Gäste folgten der Einladung, unter ihnen viele Forschungs- und Entwicklungspartner der Professur, derzeitige und ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik (IWW), Alumni sowie studentische Hilfskräfte. Das Kolloquium soll der Beginn eines regelmäßigen Erfahrungsaustauschs zwischen Beschäftigten, Alumni, Geschäftsfreunden und Kooperationspartnern markieren.  

Hohe Reputation und Drittmittelstärke

Durch ihre Teilnahme zeigten die Gäste eindrucksvoll, dass „Forschung, Lehre und Transfer“ nicht nur Schlagworte, sondern gelebtes Selbstverständnis der Professur sind. Dieser Meinung waren auch die Festredner. In den Grußworten verwies der Rektor der TU Chemnitz, Prof. Dr. Gerd Strohmeier, auf die Bedeutung der Professur, die anhand ihrer Reputation in der Fachgesellschaft und ihrer Kennzahlen, unter anderem im Bereich der Veröffentlichungen und eingeworbenen Drittmittel, deutlich wird. Darüber hinaus unterstrich der Rektor den Beitrag des gesamten IWW, das mit seiner Grundlagenforschung maßgeblich dazu beiträgt, dass die TU Chemnitz im aktuellen Förderatlas der DFG einen Spitzenplatz im Forschungsbereich „Werkstofftechnik“ einnimmt.

Festredner zeugen von zehnjähriger Exzellenz in Forschung, Lehre und Transfer

Im zweiten Grußwort des Abends würdigte der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik, Rainer Venz, die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Professor Lampke und seinem Team für die Branche und den wissenschaftlich-technischen Nachwuchs.

Die folgenden Festvorträge nahmen auf die Zusammenarbeit mit der Professur WOT in Forschung, Lehre und Transfer Bezug. Prof. Dr. Thorsten Halle, ehemaliger Oberingenieur der Professur und jetziger Leiter des Instituts für Werkstoff- und Fügetechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, präsentierte aktuelle Erkenntnisse zur Zwillingsbildung in krz-Eisen.

Aus der sächsischen Wirtschaft stellte Dr. Maximilian Sieber, ehemaliger Leiter der Abteilung Anodische Oberflächentechnik an der Professur WOT, angewandte Forschungsergebnisse zum temporären Korrosionsschutz der EXCOR Korrosionsforschung GmbH vor.

In seinen interaktiven Beitrag zum Lehr- und Lernkonzept der Professur band Dr. Rico Drehmann, WOT-Oberingenieur für Lehre, die Konferenzteilnehmer durch deren Mitwirken über sogenannte Clicker ein. Clicker sind kleine Handsender, mit denen diese, zum Beispiel in Lehrveranstaltungen, Fragen schnell und anonym beantworten können.

Dr. Falko Böttger-Hiller, Geschäftsführer der inca-fiber GmbH, stellte seine erfolgreiche Ausgründung aus der Professur WOT vor. Die inca-fiber GmbH und ihre Hightech-Fasern für intelligente Großserienprodukte haben als Start-up bereits mehrfach nationale und internationale Preise gewonnen.

Besonders erfreute die vielen Alumni der Besuch von Prof. Akindele Odeshi, der als Zeichen der Verbundenheit mit seiner Alma Mater eigens aus Kanada für die Veranstaltung angereist war.

Entspannter Ausklang

Zum Ausklang der gelungenen Festveranstaltung waren alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen in die Schönherrfabrik zu einem Networking-Abend geladen, auf dem Prof. Dr. Bernhard Wielage unter anderem die Historie des IWW durch interessante Informationen und Bilddokumente kurzweilig wiedergab.

Wichtig bleibt trotzdem der Blick in die Zukunft. Das unterstrich nicht zuletzt der neue Imagefilm der Professur WOT, der im Rahmen des Kolloquiums Premiere feierte. Der Clip ist im YouTube-Kanal der TU Chemnitz verfügbar.

Matthias Fejes
22.11.2018

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