Werkstofftechnische bzw. werkstoffwissenschaftliche Probleme spielen in allen Bereichen der Forschung, der Produktion und des Qualitätswesens eine bedeutende Rolle. Hieraus leiten sich die Arbeitsaufgaben der Professur ab. Sie reichen von der Grundlagenforschung über die Entwicklung und Prüfung von Werkstoffen bis zur Werkstoffanwendung, der Fertigung von Erzeugnissen und der Untersuchung von Schadensfällen.
Kernthemen der Forschung an der Professur:
- Elektrolytentwicklung zur Legierungsabscheidung und für Konversionsschichten
- Neue Werkstoffeigenschaften durch generative Fertigung und Kombinationsverfahren
- Design von Grenzflächen und Übergangsstrukturen in Hybridverbunden
- Thermomechanische und thermochemische Werkstoffbehandlung
- Werkstoffermüdungs- und -schädigungsverhalten, insb. an beschichteten und korrodierten Werkstoffen
- Nutzung von Modellierung und Künstliche Intelligenz für Entscheidungsunterstützung und menschzentrierte Digitalisierung von Fertigungsprozessen
Unsere Abteilungen
Newsblog
28.09.2026Auszeichnungen der Professur
Mohammad Dodangi, Mitarbeiter an der Professur Werkstoff- und Oberflächentechnik, wurde mit dem DGO-Nachwuchsförderpreis 2026 der Deutschen Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik (DGO) ausgezeichnet. Der mit 1.500 Euro dotierte Preis würdigt seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und sein persönliches Engagement. Überreicht wurde die Auszeichnung im Rahmen der ZVO-Oberflächentage des Zentralverbandes Oberflächentechnik vom 16. bis 18. September 2026 in Karlsruhe.
23.09.2026Rico Drehmann
Die DFG-Forschungsgruppe „Funktionsflächen durch adiabatische Hochgeschwindigkeitsprozesse: Mikrostruktur, Mechanismen und Modellentwicklung – FUNDAM³ENT“, die von Prof. Thomas Lampke seit 2022 als Sprecher geleitet wird, wird für weitere 4 Jahre gefördert. Das Fördervolumen für diesen Zeitraum beträgt insgesamt rund 3,9 Mio. €. Das aus sechs Teilprojekten bestehende Konsortium forscht an einem ressourceneffizienten Verfahren zur Blechteilefertigung.
22.09.2026Projekte der Professur
Mit dem Online-Kick-off am 16. September 2026 fiel der offizielle Startschuss für das IGF-Leittechnologieprojekt „StaBiEl – Potenziale des Stanzens zur hochratenfähigen Produktion von Bipolarplatten für die Elektrolyse“. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, dem Bereich Fügen des Fraunhofer IWU sowie dem Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS entwickelt die Professur Werkstoff- und Oberflächentechnik (WOT) in den kommenden 30 Monaten eine durchgängige Prozesskette für das erstmalige hochratenfähige Stanzen von Bipolarplatten.
16.09.2026Veranstaltungen der Professur
Vom 7. bis 9. September 2026 fand die Wissenschaftliche Beiratssitzung der Forschungs-gemeinschaft Industrieofenbau e. V. (FOGI) statt. Als Vertreter der Professur Werkstoff- und Oberflächentechnik (WOT) der TU Chemnitz nahm Franz Gläser an der zweimal jährlich stattfindenden Tagung teil. Im Mittelpunkt standen die Berichterstattung zu laufenden Forschungsvorhaben sowie der Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie und Wissenschaft über aktuelle Forschungstrends und zukunftsweisende Technologien der Thermoprozesstechnik.
09.09.2026Projekte der Professur
Gemeinsam mit der B+T Unternehmensgruppe forschen die Abteilungen „Human-Cyber-Physical Systems“ sowie „Chemische und Galvanische Oberflächentechnik“ der Professur WOT bis April 2028 an KI-Lösungen zur Erhöhung der Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion. Im Kern geht es um die Optimierung der galvanischen Beschichtungsprozesse mittels datenbasierter Modelle, um mehrere Zielkriterien gleichzeitig optimal einzustellen.
