Forschung
2026
Teilprojekt:
Entwicklung hochqualitativer AMC-Verbundpulver mittels Ultraschallzerstäubung- SITEC Industrietechnologie GmbH
- CMMC GmbH
Motivation & Zielstellung
AMC-Werkstoffe bestehen typischerweise aus Aluminiumlegierungen, die durch 5–30 Vol.-% SiC-Partikel verstärkt sind und dadurch eine hohe mechanische und tribologische Leistungsfähigkeit bei geringer Dichte aufweisen. Im Projekt wird eine durchgängige Prozesskette zur Herstellung und Verarbeitung geeigneter AMC-Werkstoffe aufgebaut. Diese umfasst die Herstellung geeigneter AMC-Halbzeuge durch die CMMC GmbH, deren Überführung in hochqualitative Pulver mittels Ultraschallzerstäubung an der Technische Universität Chemnitz sowie die Verarbeitung der Verbundpulver zu verschleiß- und korrosionsbeständigen Beschichtungen durch Laserstrahlauftragsschweißen bei SITEC Industrietechnologie GmbH.
Durch die enge Zusammenarbeit der Projektpartner werden grundlegende Zusammenhänge zwischen Werkstoffzusammensetzung, Prozessparametern, Mikrostruktur und resultierenden Eigenschaften der AMC-Pulver und -Beschichtungen systematisch untersucht. Auf dieser Grundlage sollen hochqualitative, prozessgerecht angepasste AMC-Verbundpulver bereitgestellt werden. Das Vorhaben stärkt damit die Innovationsfähigkeit der additiven Fertigungs- und Beschichtungstechnologien und trägt zur Entwicklung ressourceneffizienter Leichtbaulösungen in Sachsen bei.
Ansprechpartner
- Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) Chemnitz
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
Teilprojekt:
Entwicklung optimierter HVOF-Beschichtungsparameter für Al-basierte Pulverwerkstoffe unter Verwendung eines adaptierten HVOF-Brennerprototyps- GTV Verschleißschutz GmbH (Deutschland)
- Eksel Bimetal Ve Dok.San.Tic. A.S. (Türkei)
- Sahin Engine Bearings A.S. (Türkei)
- Universität Atatürk
- Fachbereich Maschinenbau (Türkei)
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
- Professur für Gas- und Wärmetechnische Anlagen (IWTT)
- TU Bergakademie Freiberg
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
Teilprojekt:
Recyclingsansätze für AMC, gezielte Partikelverteilung im Guss, mikrostrukturelle Charakterisierung und Optimierung- thyssenkrupp Presta Dynamic Components
- Metallgießerei Chemnitz GmbH
- Bernstein Mechanische Fertigung GmbH
Motivation & Zielstellung
Im Rahmen des Verbundprojekts werden ein funktionsfähiges Basismuster sowie ein technisch optimierter eKMV mit integrierter Mitteldruckeinbringung entwickelt und erprobt. Ergänzend werden grundlegende Fragestellungen zur Werkstoff- und Prozessentwicklung untersucht. Darüber hinaus wird die Rückführung von Fertigungsspänen in den Urformprozess untersucht, um Recyclingstrategien für AMC-Werkstoffe zu entwickeln und deren Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften der Bauteile zu bewerten. Ergänzend erfolgt eine Nachhaltigkeitsbewertung mittels Cradle-to-Cradle-Analyse.
Ansprechpartner
Teilprojekt:
Werkstoff- und Prozessentwicklung zur thermischen Metallisierung von Rotorblattvorderkanten- Muehlhan
- L&S Oberflächentechnik
- Fraunhofer IFAM
- Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
2025
- TU Bergakademie Freiberg – Professur für Werkstofftechnik
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
- Professur für Gas- und Wärmetechnische Anlagen (IWTT) TU Bergakademie Freiberg
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
Teilprojekt:
Entwicklung von CoCrMo-Pulver- plasotec GmbH (Deutschland)
- AddPark - Addpark İleri Mühendislik Teknolojileri A.Ş. (Türkei)
- Atatürk Universität (Türkei)
Motivation & Zielstellung
Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines umfassenden additiven Fertigungsverfahrens für CoCrMo-Zahnimplantate. Der Fokus liegt dabei auf der Optimierung der Legierungszusammensetzung hinsichtlich Verschleißfestigkeit, Passivität und Biokompatibilität. Zudem müssen robuste und reproduzierbare Druckparameter für komplexe Geometrien entwickelt werden. Die Oberflächengüte wird zunächst mittels Elektrolytplasma-Polieren (EPP) gezielt verbessert, um die durch den Druckprozess bedingten Rauigkeiten zu entfernen. Abschließend erfolgt eine Funktionalisierung der Oberfläche durch eine Physical Vapor Deposition -Beschichtung (PVD), um die Biokompatibilität der Implantate weiter zu optimieren und eine optimale Gewebeintegration zu ermöglichen.
Zu den Kooperationspartnern gehören AddPark und plasotec GmbH (Fertigung und Verarbeitung) sowie TU Chemnitz und Atatürk Universität (Legierungs-/Pulverentwicklung, Oberflächenbehandlung und Biokompatibilitätsstudien).
Ansprechpartner
Motivation & Zielstellung
Ziel des IGF-Projekts „CoatAlyse“ ist die Entwicklung eines mobilen, zerstörungsfreien Schnelltests zur qualitätsrelevanten Charakterisierung thermisch gespritzter Schichten direkt im Produktionsumfeld. Durch die Analyse elektrochemischer Korrosionskennwerte unter Einsatz von Gelelektrolyten und einer angepassten Messzelle soll eine belastbare Korrelation zwischen Messsignal und maßgeblichen Schichteigenschaften hergestellt werden. Dadurch wird eine prozessnahe Qualitätsbewertung ermöglicht, Ausschuss reduziert und die Prozessstabilität nachhaltig erhöht. Langfristig soll „CoatAlyse“ KMU befähigen, die Qualität thermisch gespritzter Schichten effizienter zu überwachen und ihre Wettbewerbsfähigkeit gezielt zu stärken.
Ansprechpartner
Teilprojekt:
Bestimmung der Zusammenhänge zwischen komplexer Beanspruchung und wasserstoffführender Komponenten- TU BA Freiberg
- TU Chemnitz
- TU Dresden
- HTW Dresden
Motivation & Zielstellung
Hy²Cycle ist ein Verbundvorhaben der Sächsischen Wasserstoffunion.
Ansprechpartner
- TU Belfort-Montbéliard
- VZU Plzen
- Sunfire SE
- CMMC GmbH
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
Teilprojekt:
Kathodenherstellung durch Drahtlichtbogenspritzen und Auslaugen- Müller Engineering GmbH
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
Teilprojekt:
Electromagnetic alignment of reinforcement elements- RWTH Aachen
- TU Chemnitz
- TU Dresden
Motivation & Zielstellung
This sub-project is the part of DFG collaborative research centre "SFB/TRR 402". The project is dedicated to the development of novel production technologies for lightweight structures that are resource-efficient, sustainable and at the same time high-performance. The aim of these technologies is to significantly reduce energy consumption and carbon dioxide emissions in production as well as in the operation of vehicles and machines. The focus is on optimising the transitions between different materials in fibre-plastic composites. These transitions currently pose one of the biggest challenges for series production, as they significantly influence the load capacity and service life of the components. With the help of the so-called 3D grading, flowing material transitions are to be produced, which specifically adapt to the load requirements of the components. This method allows a gradual change in the reinforcement structures, which improves the mechanical properties and optimises the use of material.
Ansprechpartner
Teilprojekt:
Prüfstandentwicklung zur tribokorrosiven unidirektionalen abrasiven (TUA) Beanspruchung- Jäkel GmbH & Co. KG Maschinenmesserfabrik; Nanoval GmbH & Co. KG; Neue Materialien Bayreuth GmbH
Motivation & Zielstellung
Das Projekt verfolgt daher die Entwicklung neuartiger Aluminium‑Metallmatrix‑Verbundwerkstoffe (AMC) mit eingebetteten Siliziumcarbid‑Partikeln (SiC). Diese Pulver sollen erstmals aus AMC‑Gusshalbzeugen hergestellt und mittels Laserauftragschweißen auf Maschinenmesser aufgebracht werden. Durch die Kombination aus innovativer Pulverherstellung, optimiertem Beschichtungsprozess und anwendungsnaher Prüfung sollen verschleißfeste, tribokorrosionsbeständige Schichten entstehen.
Das Teilprojekt der TU Chemnitz (IWW) konzentriert sich auf die Entwicklung eines Prüfverfahrens und eines Prüfstandes zur Bewertung der kombinierten Verschleiß‑ und Korrosionsbeständigkeit. Dazu wird ein tribokorrosiver, unidirektionaler Abrasionsverschleißtest entwickelt, der reale Einsatzbedingungen landwirtschaftlicher Werkzeuge möglichst praxisnah abbildet. Die Ergebnisse ermöglichen eine quantitative Bewertung der neuen Beschichtungen und unterstützen die Optimierung des gesamten Prozess‑ und Werkstoffsystems.
Ansprechpartner
Teilprojekt:
Einfluss oberflächennaher Gefügebestandteile und deren geometrischer Eigenschaften auf die Wechselfestigkeit- Professur Mikrofertigungstechnik TU Chemnitz
- Scientific Computing and Optimization Uni Heidelberg
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
- Professur Mikrofertigungstechnik (TU Chemnitz)
Motivation & Zielstellung
Mittels eines experimentellen Vorgehens und datenbasierter Modellbildung soll die Prozesskettenoptimierung in ProModFun vorgenommen werden. Zunächst erfolgt der Aufbau der Prozesskette aus (1) Thermischem Beschichten, (2) Drehen und (3) Diamantglätten zur Herstellung einer Funktionsoberfläche mit oberflächennaher, gradierter Härtesteigerung. Das innovative Eigenschaftsprofil soll am Beispiel der Komponente „Führungsrolle“ ausgeführt werden. Durch thermisches Beschichten (primäre Formgebung) werden auf rotationssymmetrischen Komponenten Oberflächen aus Manganhartstahl aufgebracht und durch Drehen und Diamantglätten hinsichtlich Kern- und Randeigenschaften angepasst. Die zu optimierenden Zielgrößen der Prozesskette sollen wie folgt beeinflusst werden: (1) Oberflächenhärte maximieren, (2) Oberflächenrauheit minimieren, (3) Oxidgehalt des Schichtsystems maximieren und (4) die Energieeffizienz der Oberflächenerzeugung maximieren.
Sensorik wird in die Fertigungsprozesse integriert und die Messdaten zur Modellbildung genutzt. Als Verfahrensansätze dienen die statistische Modellierung und die mehrdimensionale, musterbasierte Beschreibung mittels grey-box KI-Algorithmen (Fuzzy Pattern Classification). Sie ermöglichen die Quantifizierung verschiedener Unsicherheitsarten und die vorwärts gerichtete Kopplung der Prozesskette. Danach erfolgt die Erarbeitung eines Vorgehens zur inversen mehrkriteriellen Optimierung über die gesamte Prozesskette zum Zwecke der globalen Optimierung.
Ansprechpartner
Teilprojekt:
Werkstoffherstellung und -charakterisierung- CMMC GmbH
- Fraunhofer IWU Dresden
- NRU GmbH
- Benseler Sachsen GmbH & Co.KG
Motivation & Zielstellung
Am Ende des Projekts sollen die wissenschaftlich-technischen Grundlagen geschaffen sein, um qualitativ hochwertige AMC-Produkte herzustellen und am Markt zu etablieren. Die gewerblichen Projektpartner erwarten durch die Entwicklung neuer Werkstoffe und Produkte eine Erweiterung ihrer Produktportfolios.
Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie aus Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.
Ansprechpartner
- Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) Chemnitz
Motivation & Zielstellung
Studien haben gezeigt, dass sich durch den Chromgehalt in ferritischen Stählen selbstpassivierende Schichten mit sehr hoher Korrosionsresistenz bei gleichzeitig ausreichender elektrischer Leitfähigkeit ausbilden lassen. Ziel von FerriKo-EL ist es, diesen Ansatz systematisch zu untersuchen und auf ferritische Elektrolyseurplatten zu übertragen. Die Oberflächen der Platten werden hierzu mittels verschiedener Verfahren gezielt behandelt oder beschichtet, um die Ausbildung schützender Schichtsysteme zu optimieren. Parallel dazu werden angepasste Umformstrategien entwickelt, um die Formbarkeit der Werkstoffe deutlich zu verbessern und die Herstellung von Flussfeldern mit tieferen Kanalstrukturen zu ermöglichen. Dadurch können die Leistungsfähigkeit und Effizienz der neuartigen Elektrolyseurplatten signifikant gesteigert werden. Durch die Kombination aus Materialentwicklung und fortschrittlicher Prozessgestaltung leistet FerriKo-EL einen wesentlichen Beitrag zur Kostensenkung, zur Effizienzsteigerung und zur nachhaltigen Erzeugung von Wasserstoff im Rahmen der Energiewende.
Ansprechpartner
- Professur Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde
- Professur Adaptronik und Funktionsleichtbau in der Produktion (TU Chemnitz)
Motivation & Zielstellung
Derzeit wird für elektrische Anwendungen überwiegend Primäraluminium eingesetzt, da geeignete Recyclingtechnologien für Sekundäraluminiumdrähte mit den erforderlichen elektrischen Eigenschaften fehlen. Die Entwicklung einer solchen Technologie ist jedoch zentral für die Nachhaltigkeit der Energiewende. Der Einsatz recycelten Aluminiums reduziert Treibhausgasemissionen, senkt den Energiebedarf der Werkstoffbereitstellung und minimiert den Bedarf an Primärrohstoffen wie Bauxit. Gleichzeitig werden natürliche Ressourcen geschont und Umweltbelastungen des Rohstoffabbaus reduziert.
Darüber hinaus bietet der Ausbau entsprechender Recyclingtechnologien wirtschaftliche Potenziale durch geringere Produktionskosten und die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten. Das Vorhaben steht damit im Einklang mit der Innovationsstrategie des Freistaats Sachsen sowie der Rohstoffinitiative des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, insbesondere mit dem Ziel, Sachsen als Standort für Sekundärrohstoffe zu etablieren.
Ansprechpartner
- Institut für Bildsame Formgebung RWTH Aachen
- Aurubis Stolberg GmbH & Co. KG
- Karl Diederichs GmbH & Co. KG mit Unterauftragnehmer GIWEP GmbH
- Georgsmarienhütte GmbH mit Unterauftragnehmer Lechler GmbH
- Transvalor S.A.
- Hexagon
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
Teilprojekt:
Entwicklung von Organosilikatbeschichtungen für Metallsubstrate für die definiert haftfeste Anbindung von Kautschuk- Busch Hydraulik
- Polymer Service GmbH Merseburg
- Professur Festkörpermechanik – TU Chemnitz
Motivation & Zielstellung
Die additive Fertigung vulkanisierbarer Kautschukmischungen befindet sich noch in einer frühen Forschungsphase. Erste Ansätze mit Schneckenextruder-Prototypen sind bislang auf einfache Geometrien beschränkt. Herausforderungen bestehen in der druckfähigen und zugleich vulkanisierbaren Rezeptur, der Formstabilität während der Aushärtung sowie der gezielten Haftungssteuerung, insbesondere bei Multimaterial-Anwendungen.
Geeignete Werkstoffe und Drucksysteme ermöglichen eine schnelle, werkzeuglose Herstellung von Prototypen, Ersatzteilen, komplexen Geometrien und Multimaterial-Bauteilen wie Gummi-Metall-Kombinationen. Das Projekt betrachtet daher den gesamten Prozess – von der Formulierung der Kautschukmischung, der Entwicklung eines Druckkopfs, der Erforschung der 3D-Druckparameter bis hin zur Betrachtung der Haftvermittlung zwischen Kautschuk und Metalloberfläche.
Ansprechpartner
2024
Teilprojekt:
Entwicklung und Umsetzung von simulationsbasierten Konzepten zur ressourceneffizienten galvanischen Beschichtung durch eine robotergestützte Anlage mit integrierter Schichtanalytik- Scholz Mechanik GmbH
- KleRo GmbH Roboterautomation
- OTE Scheigenpflug GmbH
- TU Hamburg - Institut für Flugzeug-Produktionstechnik
Motivation & Zielstellung
Das Teilprojekt der Professur Werkstoff- und Oberflächentechnik konzentriert sich auf die Entwicklung einer robotergestützten Galvanikanlage, die die gesamte Prozesskette zur Bauteilbeschichtung abdeckt. Dazu wird eine bestehende Anlage hinsichtlich größerer Prozessbehälter für die Beschichtung einzelner Teile sowie den Einsatz von Gestellware erweitert und modernisiert. Der Grad der Automatisierung wird nochmals gesteigert, um die Qualitätsansprüche an Komponenten für die Luftfahrt zu erreichen. Dies schließt eine automatische Badpflege und Schichtanalyse ein. Diese Aufwertungen sind entscheidend für die Validierung neuer Simulationsmodelle und um ein verbessertes Verständnis der Zusammenhänge zwischen Prozess, Mikrostruktur und Eigenschaften zu erhalten. Die Forschung zielt darauf ab, den Ressourcenverbrauch und die Ausschussrate zu senken, die Abwassermenge zu minimieren und einen Beitrag zu einer umweltfreundlicheren Herstellung von Flugzeugkomponenten zu leisten.
Ansprechpartner
- Lehrstuhl für Werkstoffkunde
- Universität Paderborn
Motivation & Zielstellung
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Formulierung von Prozess-Mikrostruktur-Eigenschafts-Korrelationen, um unterschiedliche AMC-Werkstoffzustände in der numerischen Prozessauslegung berücksichtigen zu können. Hierzu werden gezielte Charakterisierungsmethoden eingesetzt, um Werkstoff-Prozess-Interaktionen zu analysieren und darauf aufbauend die Werkstoffmodellierung und -simulation weiterzuentwickeln. Dafür werden im Projekt bisher verwendete AMC-Matrixwerkstoffe aus Aluminiumgusslegierungen (AlSi7Mg, AlSi9Mg) durch aushärtbare Knetlegierungen ersetzt. Ergänzend zur Werkstoffentwicklung und Prozessauslegung erfolgt eine umfassende Charakterisierung der Prozessschritte Rührgießen, Gießwalzen, Warmwalzen und Tiefziehen einschließlich notwendiger Wärmebehandlungen. Dadurch werden numerische Vorhersagen zu Umformkräften, Stofffluss, Mikrostrukturentwicklung und Schädigungsmechanismen möglich.
Ansprechpartner
- Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS
Motivation & Zielstellung
Das Forschungsvorhaben zielt auf die Entwicklung einer neuen Generation von Verschleißschutzschichten auf Basis von Hochentropiecarbiden (HEC). Diese Werkstoffe bestehen aus mehreren Übergangsmetallcarbiden in annähernd gleichen Anteilen und bilden stabile Mischkristallstrukturen mit hoher Härte und thermischer Stabilität. Durch eine gezielte Elementauswahl können kritische oder gesundheitlich problematische Rohstoffe reduziert und Lieferketten diversifiziert werden.
Im Projekt werden geeignete HEC-Zusammensetzungen synthetisiert, mit alternativen Bindermetallen – insbesondere eisenbasierten Legierungen – kombiniert und erstmalig zu agglomeriert und gesinterten Beschichtungspulvern mit einem Hartstoffanteil von 80 Vol.-% verarbeitet. Anschließend werden Verschleißschutzschichten mittels Hochgeschwindigkeitsflammspritzen und Laserstrahlauftragschweißen hergestellt und hinsichtlich Mikrostruktur, Verschleiß-, Korrosions- und Hochtemperaturbeständigkeit untersucht und gegen gängige State-of-the-Art Schichtsysteme referenziert. Ziel ist eine leistungsfähige, cobaltfreie Alternative zu bestehenden Hartmetallschichten.
Ansprechpartner
- Professur Umformtechnik
- TU Chemnitz
Motivation & Zielstellung
Rascherwärmung und anschließendes Abschrecken erzeugen thermodynamische Ungleich-gewichtszustände, die den Lösungszustand von Begleit- und Legierungselementen sowie die Phasenumwandlungstemperaturen beeinflussen. Etablierte Modelle der TMB für MNS sind daher nicht unmittelbar auf Kurzzeitprozesse übertragbar. Im Projekt wird der Stahl X46Cr13 mittels induktiver Schnellerwärmung mit Aufheizraten von mindestens 100 K/s bis in das Austenitgebiet erwärmt, ohne Haltezeit umgeformt und anschließend abgeschreckt. Dabei werden Umformschritte im stabilen und metastabilen Austenitgebiet untersucht. Die Kurzzeit-TMB wird mithilfe eines Umformsimulators und eines Umformdilatometers durch-geführt, um Phasenumwandlungs- und Umformverhalten zu analysieren. Der Einfluss von Aufheizrate und Austenitisierungstemperatur auf den Lösungszustand der Legierungselemen-te wird anhand des Ausscheidungszustands und des Restaustenitgehalts mittels REM, EDX, XRD sowie thermophysikalischer Berechnungen untersucht. Ergänzende mechanische und chemische Charakterisierungen dienen der Identifikation eines Prozessfensters, das sowohl das Umformvermögen der MNS-Bleche erhöht als auch definierte Anwendungseigenschaften bei Raumtemperatur gewährleistet.
In der Projektschlussphase werden ein Demonstratorwerkzeug und ein Demonstratorprozess zur Herstellung thermomechanisch behandelter Tiefziehteile unter Einsatz induktiver Schnellerwärmung entwickelt und erprobt, um den technologischen Mehrwert gegenüber dem Stand der Wissenschaft und Technik nachzuweisen.
Ansprechpartner
- Institut für Umformtechnik und Leichtbau TU Dortmund
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
2023
Teilprojekt:
Schichtsystemen und Charakterisierung- IWT Bremen
- TU Chemnitz Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung
- TU Chemnitz Professur Alternative Fahrzeugantriebe
Motivation & Zielstellung
Mit Hilfe von LPBF eröffnen sich dem Konstrukteur einzigartige Möglichkeiten, um das Design von Systemkomponenten optimal auf die vorherrschenden Belastungen abzustimmen. Diese Gestaltungsfreiheit erlaubt die Generierung höchster funktionaler Packungsdichten, wodurch sich der Leichtbaugrad signifikant steigern lässt. Gerade in Bezug auf Hochleistungsmaterialien ist dieses Verfahren schon für die Titanlegierung Ti-6Al-4V gut erprobt und auch für die Luftfahrt qualifiziert. Jedoch ist diese Legierung im α+β-Zustand sehr empfindlich bezüglich Wasserstoffversprödung. Durch eine geometrieabhängig angepasste Prozessführung im LPBF-Verfahren soll sich diese Eigenschaft signifikant verbessern lassen. Eine komplementär wirkende Verknüpfung wird zudem mit der Entwicklung von Verarbeitungsparametern für den LMD-Prozess angestrebt. Der lokal begrenzte generative Materialsauftrag erlaubt die konstruktive Umsetzung einer Schichtverbundausführung. Die funktionale Trennung von Oberfläche und Grundwerkstoff bietet zudem lastkollektivgerechte Lösungsansätze. Durch die hohe Designfreiheit des lokal begrenzten Materialauftrags kann zudem den spezifischen Anforderungen an eine Instandsetzung Rechnung getragen werden.
Sowohl für den LPBF-Prozess als auch für das LMD-Verfahren wird die vom Projektpartner IWT neu entwickelte Titanlegierung erforscht. Auch hier sollen neben dem Erzielen höchster Materialdichten die Wasserstoffaufnahme mittels angepasster Kornstrukturen signifikant verringert werden. Sollten diese Maßnahmen allein noch nicht zum gewünschten Ergebnis führen, kommen Untersuchungen zum Kugelstrahlverdichten und zur diffusionsgesteuerten Einbringung von Fremdatomen in die Randschicht zum Einsatz.
Ansprechpartner
- Fraunhofer IKTS Dresden
Motivation & Zielstellung
Vor diesem Hintergrund verfolgt das Vorhaben das Ziel, grundlegende Zusammenhänge zwischen Pulverwerkstoff, Prozessführung, resultierender Mikrostruktur und Schichteigenschaften systematisch zu untersuchen. Als Modellsystem dient das ternäre oxidische System Al₂O₃–Cr₂O₃–TiO₂. Ein zentraler Fokus liegt auf der Analyse der prozessinduzierten Veränderungen der Pulverpartikel und deren Einfluss auf Phasenbildung und Gefügeentwicklung in der Schicht. Hierfür werden experimentelle Pulverwerkstoffe mit gezielt variierter Homogenität der Elementverteilung hergestellt.
Durch eine kombinierte Untersuchung des Spritzprozesses sowie eine detaillierte Charakterisierung der erzeugten Schichten hinsichtlich Mikrostruktur und funktionaler Eigenschaften werden grundlegende Pulverwerkstoff-Prozess-Mikrostruktur-Eigenschaftsbeziehungen abgeleitet. Die Ergebnisse leisten einen Beitrag zum besseren Verständnis der Mechanismen bei der Verarbeitung mehrkomponentiger oxidischer Werkstoffe im thermischen Spritzprozess und schaffen eine wissenschaftliche Grundlage für die gezielte Entwicklung leistungsfähiger Mehrkomponenten-Schichtsysteme.
Ansprechpartner
Teilprojekt:
Legierungsentwicklung, Thermisches Beschichten, Kaltverfestigen- Wroclaw University of Science and Technology (Polen)
- Amazemet Sp.z o.o (Polen)
- HS Technik Beschichtungstechnologien GesmbH (Österreich)
- Iskenderun Technical University (Türkei)
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
2022
Teilprojekt:
TP1: Verschleiß-, Korrosions- und Ermüdungsverhalten von HGSS-FunktionsflächenMotivation & Zielstellung
Ansprechpartner
Teilprojekt:
Koordinationsprojekt- Professur Werkstofftechnik TU Chemnitz
- Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM) Freiburg
- Lehrstuhl für Umformtechnik und Gießereiwesen TU München
- Institut für Umformtechnik und Leichtbau TU Durtmund
- Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) Chemnitz
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
2023
Teilprojekt:
Experimental design of the copper deposition and electroplating simulation of structural variants- DGO e.V.
- Fraunhofer IWU
- Turkish-German University
- Yildiz Technical University
Motivation & Zielstellung
The final goal is to achieve high-quality copper coatings on challenging geometries with controlled processes that can be scaled up.
Ansprechpartner
Teilprojekt:
Entwicklung Festschmierstoff-modifizierter selbstfließender Legierungen zur Reibwertreduzierung von Armaturen - Werkstoffentwicklung und Charakterisierung- KVT Kurlbaum GmbH
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
Teilprojekt:
Organosilikatbeschichtungen zur Kombination mit DLC-Schichten für das direkte Kunststoff-Aufdrucken im additiven FFF-Verfahren- AxynTeC Dünnschichttechnik GmbH
Motivation & Zielstellung
Für solche Hybridstrukturen ist eine geeignete Oberflächenbehandlung der Metallhalbzeuge entscheidend, damit Kunststoffe im FFF Verfahren direkt und dauerhaft haftend aufgedruckt werden können. Das geplante Projekt entwickelt dafür neue Beschichtungen für 3D geformte Metallsubstrate. AxynTeC erarbeitet eine erweiterte Diamond Like Carbon Technologie sowie Kombinationen aus DLC und Organosilikaten. Die TU Chemnitz formuliert die Organosilikat Beschichtungen und untersucht das Kunststoff-Aufdrucken im FFF Prozess. Der innovative Ansatz liegt insbesondere im In situ Einbau der Organosilikatkomponente in die DLC Schicht, was sowohl technologisch als auch prozesstechnisch neuartig ist und die Grundlage für leistungsfähige Metall Kunststoff Hybridbauteile schaffen soll.
Ansprechpartner
Teilprojekt:
EBC-Schichten auf pultrudierten C/C-Substraten- Fraunhofer IWU Chemnitz
- Professur Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde (TU Chemnitz)
Motivation & Zielstellung
Die Arbeiten der Professur Werkstoff- und Oberflächentechnik (WOT) fokussieren sich daher auf die Entwicklung geeigneter keramischer Schutzschichten, die mittels atmosphärischem Plasmaspritzen auf die C/C-Substrate appliziert werden. Ziel ist die Realisierung dichter, haftfester Beschichtungen, die den Werkstoff vor Oxidation, abrasivem Verschleiß sowie vor der Diffusion von Kohlenstoff in die zu behandelnden metallischen Bauteile schützen. Durch die gezielte Einstellung der Phasenstruktur und der thermischen Ausdehnung sollen thermisch induzierte Spannungen reduziert und die Rissbildung unter thermozyklischer Beanspruchung minimiert werden.
Die Arbeiten umfassen die werkstoffspezifische Anpassung des Spritzprozesses, die Charakterisierung der Mikrostruktur sowie umfangreiche Funktionsprüfungen hinsichtlich Haftfestigkeit, Thermowechselbeständigkeit, Verschleißverhalten und Oxidationsschutz. Ziel ist die Entwicklung eines robusten Beschichtungssystems für pultrudierte C/C-Profile, das eine signifikante Lebensdauersteigerung der Bauteile ermöglicht und damit neue wirtschaftliche Einsatzmöglichkeiten für C/C-Werkstoffe im Industrieofenbau eröffnet.
Ansprechpartner
- TU Chemnitz – Professur Mikrofertigungstechnik
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
- Vitesco Technologies GmbH (aktuell: Schaeffler AG)
- GTV – Gesellschaft für Technische Visualistik mbH
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
2022
- Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen
- Leibniz Universität Hannover
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
- Professur Mikrofertigungstechnik (TUC)
Motivation & Zielstellung
Im Projekt werden die Ziele verfolgt, Algorithmen zur Bewertung definiert eingestellter Oberflächenfeingestalten anhand der fraktalen Geometrie zu formulieren sowie die Zusammenhänge zwischen dieser und der interlaminaren Festigkeit unter der Berücksichtigung chemischer Ober- bzw. Grenzflächeneigenschaften zu ermitteln. Durch die Oberflächenkonditionierung auf unterschiedlichen Skalierungsebenen sowie die Modifikation mit Organosilanen sollen die Gültigkeitsbereiche der getroffenen Annahmen identifiziert werden. Zur gezielten Steigerung der Verbindungsfestigkeit soll ein Prozess mit geometrisch bestimmten Schneiden zur definierten Einstellung der Oberflächenfeingestalt entwickelt werden.
Die Herstellung definierter Oberflächenfeingestalten erfolgt zunächst mittels Laserbearbeitung. Entsprechend bearbeitete Probekörper werden u. a. zur Bestimmung der Messbedingungen für die Erfassung der Eigenschaften der Mikrostrukturen genutzt, um anschließend die fraktale Dimension bestimmen zu können. Ähnliche Probekörper werden ebenfalls für die Beschichtung mit haftvermittelnden Organosilanschichten verwendet. Auf Basis der Scherfestigkeitsuntersuchungen können eine Steigerung der Verbindungsfestigkeit mit größer werdender Strukturdichte sowie eine weitere Erhöhung durch die Beschichtung mit Organosilan nachgewiesen werden. Zur Mikrostrukturierung des metallischen Fügepartners wird das Ultrasonic vibration assisted deformational machining (UVADM) entwickelt. Unter Nutzung von FE-Simulationen erfolgt die Auslegung der Werkzeuggeometrie sowie relevanter Bereiche der Bearbeitungsparameter. In den experimentellen Untersuchungen werden die Einflüsse der Werkzeuggeometrie und der Bearbeitungsbedingungen auf die Oberflächeneigenschaften ermittelt. Die Analyse zeigt eine hohe Übereinstimmung mit den Simulationen. Zusammenhänge zwischen Oberflächenfeingestalt und Festigkeit des Metall-Kunststoff-Verbundes wurden ermittelt. Im Ergebnis der Untersuchungen hat sich gezeigt, dass die fraktale Dimension ein geeignetes Mittel zur quantitativen Bewertung der Zusammenhänge darstellt.
Ansprechpartner
Motivation & Zielstellung
Das Projekt dreht sich um die Einbindung der Komplexierung und der Erweiterung der Formulierung der Elektrodenreaktionen in die Modelle galvanischer Abscheidungen. Neben der mathematischen Modellierung galvanischer Abscheidungen ist auch die inverse Berechnung der Modellparameter aus eigens angepassten Experimenten wie der ortsaufgelösten Titration in einer Strömungszelle zur Bestimmung der Elektrodenreaktionen ein wesentlicher Teil des Projektes. Ziel des Projektes ist die Erweiterung der vorhandenen Werkzeuge in der Simulation und Parameterbestimmung, um den Schichtbildungsprozess präziser als bisher abbilden zu können.
Ansprechpartner
Motivation & Zielstellung
Ein vielversprechender Ansatz zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit ist die Reduzierung der Foliendicke metallischer BPP von derzeit etwa 100 µm auf 50-75 µm. Dies ermöglicht Material- und Gewichtseinsparungen, eine höhere Leistungsdichte sowie kompaktere Flussfeldstrukturen. Allerdings stellt die Umformung ultradünner Folien eine erhebliche Herausforderung dar. Bei Dicken ≤ 75 µm treten vermehrt lokale Ausdünnungen und Rissbildungen auf, die sich mit konventionellen mechanischen Modellen nur unzureichend vorhersehen lassen. Einen entscheidenden Einfluss hat hierbei die Mikrostruktur, insbesondere das Verhältnis von Korngröße zu Foliendicke.
Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung einer Methodik zur Qualifizierung metallischer Folien zur Herstellung ultradünner BPP. Dazu werden dünne Folien gezielt rekristallisiert, um geeignete Mikrostrukturen zu erzeugen und die Umformbarkeit zu verbessern. Auf dieser Basis werden Flussfeldgeometrien numerisch ausgelegt, gefertigt und unter praxisnahen Bedingungen experimentell validiert.
Durch die Verknüpfung von Werkstoffwissenschaft und Umformtechnik soll die Prozesssicherheit bei der Verarbeitung ultradünner Folien deutlich erhöht werden. Dies ermöglicht die Herstellung leichterer und leistungsfähigerer Brennstoffzellen und trägt wesentlich zur Kostensenkung sowie zur Weiterentwicklung nachhaltiger Wasserstofftechnologien bei.
Ansprechpartner
- TU Chemnitz – Professur Mikrofertigungstechnik
- TU München – Professur Werkstofftechnik der Additiven Fertigung
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
- Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
- TU Chemnitz – Professur Alternative Fahrzeugantriebe
- TU Chemnitz – Professur Materialien für innovative Energiekonzepte
- TU Chemnitz – Professur Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde
- TU Chemnitz – Professur Werkstoffwissenschaft
Motivation & Zielstellung
Die zentrale Zielstellung des Vorhabens besteht in der Verbesserung der Kinetik der Wasserstoffaufnahme und -abgabe von Magnesium. Mit unterschiedlichen Verfahren erfolgt hierzu die gezielte Modifikation von magnesiumbasiertem Pulver zur Erhöhung der Versetzungsdichte und zum Einbau von katalytisch wirksamen Verbindungen.
Ansprechpartner
- Professur Virtuelle Fertigungstechnik (ViF)
- Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU)
- Stahlzentrum Freiberg e. V. (SZF)
- Institut für Metallformung (IMF)
- Georgsmarienhütte GmbH mit Unterauftragnehmer Mannstaedt GmbH
- Schmiedewerke Gröditz GmbH
- Edelstahl Rosswag GmbH mit Unterauftragnehmer
- GSA Gesenkschmiede Schneider GmbH Karl Diederichs GmbH & Co. KG – Dirostahl
- Simufact Engineering GmbH
- MAGMA Gießereitechnologie GmbH mit Unterauftragnehmer Auerhammer Vacuum-Gießerei GmbH
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
- Institut für Umformtechnik und Leichtbau TU Dortmund
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
Surface HARDening and highly wear-resistant nanocomposite COATtings for woodworking tools – HardCoat
Teilprojekt:
Randschichthärtung von Substratwerkstoffen- National Institute of RD for Optoelectronics (Rumänien)
- Palacky University Olomouc (Tschechische Republik)
- DRUGON International SRL (Rumänien)
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
2021
- HSW Mittweida - Fachgruppe Fertigungstechnik
Motivation & Zielstellung
Im Projekt sollen neue Goldkomplexe synthetisiert und als Ausgangsverbindung für die galvanische Goldabscheidung eingesetzt werden. Am Beispiel eines neuen Di-Thioharnstoff-MSA-Gold(I)komplexes konnte die prinzipielle Machbarkeit bereits nachgewiesen werden. Auf Grundlage der erzeugten Goldkomplexe soll ein cyanidfreier Goldelektrolyt mit hoher Resist-Verträglichkeit entwickelt werden. Neben der Entwicklung des Prozessbades werden auch die Abwasserbehandlung und die benötigte Analytik in enger Abstimmung mit den beteiligten KMU in die Betrachtungen einbezogen.
Ansprechpartner
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
Teilprojekt:
Additive Fertigung und Charakterisierung- BorTec SMT GmbH & Co. KG
- plasotec GmbH
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
2020
Teilprojekt:
Erarbeitung von Prozess-Struktur-Eigenschaftsbeziehungen der für den neuen Sinterprozess verwendbaren Aluminiummatrix-Verbundwerkstoffe- Professur Schweißtechnik - TU Chemnitz
- Dr. Fritsch Sondermaschinen GmbH
Motivation & Zielstellung
In Kooperation erfolgt mit einem etablierten Anlagenhersteller und Dienstleister, dessen Kernkompetenz in der anwendungs- und bauteilorientierten Anlagenentwicklung für Sinterprozesse besteht, während die fügetechnische und messtechnische Kompetenz der Professur Schweißtechnik genutzt werden soll. Der Bereich der werkstofflichen Charakterisierung und Analytik zur Überprüfung der angestrebten Werkstoffqualitätsmerkmale wird durch die Professur Werkstoff- und Oberflächentechnik abgebildet.
Ansprechpartner
- JELN Imprägnierung GmbH
- Putzier Oberflächentechnik GmbH
Motivation & Zielstellung
Ziel des Projekts ist daher die Entwicklung einer Korrosionsmesszelle, die in Kombination mit hochviskosen Gelelektrolyten eine schnelle elektrochemische Bewertung der Korrosionsbeständigkeit direkt am beschichteten Bauteil ermöglicht. Durch die gelartige Konsistenz des Elektrolyten wird eine Infiltration in die mikroporöse Spritzschicht verhindert, sodass der Korrosionsangriff auf oberflächennahe Bereiche beschränkt bleibt und die Eigenschaften der Beschichtung unabhängig vom Substrat bewertet werden können. Gleichzeitig erlaubt der Ansatz eine quasi-zerstörungsfreie Prüfung, die ohne aufwendige Probenpräparation durchgeführt werden kann.
Im Verbund entwickeln die Projektpartner geeignete Gelelektrolyte mit definierter korrosiver Wirkung, applizieren thermisch gespritzte Schichten mit variierter Mikrostruktur und konstruieren sowie validieren die Messzelle. Durch die Verknüpfung dieser Arbeiten sollen zuverlässige elektrochemische Kennwerte zur schnellen Bewertung der Korrosionsbeständigkeit ermittelt werden. Die entwickelte Prüfmethode soll künftig in der Werkstoffentwicklung sowie in der prozessbegleitenden Qualitätssicherung eingesetzt werden und damit eine deutlich schnellere und kosteneffizientere Bewertung von Beschichtungssystemen ermöglichen.
Ansprechpartner
Ermüdungsverhalten von Aluminiumlegierungen infolge anodischer und plasma-elektrolytischer Oxidation
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
- Professur Mikrofertigungstechnik - TU Chemnitz
- Daimler AG Mercedes Technology Center - Werk Sindelfingen
Motivation & Zielstellung
Zur Minimierung des Verschleißes werden partikelverstärkte Aluminiummatrix-Verbundwerkstoffe (AMCs) als alternative Werkstoffe für Bremsscheiben untersucht. Eine industrielle Großserienanwendung dieser Werkstoffe ist derzeit jedoch durch unzureichend verstandene tribologische Wechselwirkungen sowie fehlende geeignete Verfahren zur funktionsorientierten Endbearbeitung eingeschränkt. Ziel des Projekts ist daher die Erarbeitung eines grundlegenden Verständnisses der Zusammenhänge zwischen Oberflächencharakteristik, Vorkonditionierung und Verschleißverhalten von AMC-basierten Bremssystemen unter anwendungsrelevanten Belastungen. Im Fokus steht das Tribosystem Bremsscheibe/Bremsbelag.
Ein zentraler Forschungsschwerpunkt ist die Entwicklung von Fertigungsstrategien zur Erzeugung funktionaler Reibflächen. Untersucht werden Oberflächenstrukturen, die eine kontrollierte Ausbildung des Tribofilms sowie ein optimiertes Einlaufverhalten ermöglichen. Hierzu werden zwei Ansätze verfolgt: der gezielte mikrometergenaue Abtrag der Matrixlegierung und die Erzeugung definierter Mikrokanten durch ultraschallunterstützte spanende Endbearbeitung. Die erzeugten Oberflächen werden mithilfe optischer, taktiler und mikrostrukturauflösender Verfahren charakterisiert. Die im Labormaßstab gewonnenen Erkenntnisse werden auf reale Bremsscheiben übertragen und gemeinsam mit dem Anwendungspartner validiert. Das Projekt verbindet werkstoffwissenschaftliche und fertigungstechnische Ansätze zu einem interdisziplinären Konzept für emissionsarme Bremssysteme.
Ansprechpartner
- Professur Virtuelle Fertigungstechnik
- TU Chemnitz
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
- Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien IWT Bremen
Motivation & Zielstellung
1) Zuverlässige Vorhersage der WÜK und der Wärmebehandlungsergebnisse (Eigenschaften) für verschiedene Bauteile (Wellen) in heterogen aufgebauten Chargen in Abhängigkeit vom Werk-stoff bei vorgegebenen Wärmebehandlungsparametern (Zeit, Temperatur).
2) Daraus abgeleitet erfolgt durch inverse Optimierung die energetisch und technisch optimierte Einstellung der Wärmebehandlungsparameter zur Erzielung der geforderten Bauteileigenschaften (Härte). Die Optimierung der Wärmebehandlungsparameter erfolgt dabei unter Berücksichtigung eines minimalen Energieverbrauches.
Ansprechpartner
2019
Motivation & Zielstellung
Trotz dieser positiven Verarbeitungs- und Anwendungseigenschaften wird das Einsatzspektrum von Mg-Legierungen gegenwärtig durch deren geringe Beständigkeit gegenüber korrosiven und tribologischen Beanspruchungen limitiert. Die plasmaelektrolytische Oxidation ist ein vielversprechendes, umweltfreundliches Oberflächenveredelungsverfahren zur Begegnung dieser technischen Herausforderung. In einem vorherigen DFG-Projekt (LA 1274/34-1) gelang bereits der gezielte Einbau von Elektrolytkomponenten in die erzeugte PEO-Schicht. Es konnte gezeigt werden, dass sich durch Verwendung hochkonzentrierter Elektrolyte sehr harte, chemisch beständige Mischoxidschichten (chemische Zusammensetzung wird nicht durch Substrat-, sondern Elektrolytkomponenten dominiert) auf Mg-Oberflächen erzeugen lassen, deren Härte jene von MgO-Schichten deutlich übersteigt. Jedoch wirkt sich die fehlstellenbehaftete Morphologie derartiger Überzüge negativ auf die resultierende Korrosions- und Verschleißbeständigkeit aus. Eine Charakterisierung der komplexen Schichtbildungsvorgänge sowie der Wechselwirkungen aus chemischen und elektrischen Prozessparameter während des plasmaelektrolytischen Beschichtungsprozesses ist nach dem gegenwärtigen Stand der Technik in Ermangelung eines durchgängigen Prozessmodells jedoch nur empirisch möglich. Gegenstand des Projektes ist daher die Erforschung von Wechselwirkmechanismen der chemischen und elektrischen Prozesse während der PEO von Mg unter Mischoxidbildung.
Ansprechpartner
- Gründungsnetzwerk SAXEED - TU Chemnitz
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
- Professur Künstliche Intelligenz (TU Chemnitz)
- Assoziierte Partner: Fraunhofer IWU Chemnitz
- secuvera GmbH
- Aumann AG
- CBS Information Technologies AG
- SITEC Industrietechnologie GmbH
- IAOV GmbH
- Saxeed
- Vitesco Technologies GmbH
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
Teilprojekt:
Legierungs- und Schichtentwicklung- TU Chemnitz PVW
- MFT
- NMPTG
- TEPH
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
Teilprojekt:
SPM-08: Spanende Nachbearbeitung von nitrierten Stahlschichten- Fraunhofer IWU Chemnitz
Motivation & Zielstellung
Im Rahmen eines Forschungsprojektes wurden offenporige thermisch gespritzten Schichten gasnitriert und anschließend spanend endbearbeitet, um so einen gezielten und robust reproduzierbaren Oberflächenzustand einzustellen. Die Zielgrößen der Bearbeitung betreffen gleichermaßen die mikroskalige Oberflächentopographie, d.h. Rauheit und oberflächenoffene Porosität, als auch den mikrostrukturellen und chemischen Zustand der oberflächennahen Randzonen der endbearbeiteten Bauteile. Mit experimentellen Untersuchungen am Tribometer wurden die Bauteile abschließend auch funktional charakterisiert.
Ansprechpartner
2018
Teilprojekt:
Konditionierende Tribofilmerzeugung- DTS GmbH - Diamond Tooling Systems GmbH
- FH Münster - Professur Instrumentelle Analytik und Kunststoffanalytik
- Mercedes-Benz AG
Motivation & Zielstellung
Ziel des beantragten Vorhabens war es, während der AMC-Bremsscheibenendbearbeitung mit Hilfe eines Smart-Tools eine Vorkonditionierung in Form eines artifiziell aufgebrachten Tribofilms auf der AMC-Oberfläche zu generieren, der einen stabilen stationären Zustands des Tribosystems zur Folge hat.
Ansprechpartner
2017
Teilprojekt:
T7 Integration effektiver Wärmebehandlungsstrategien in den Herstellungsprozess hochfester Aluminiumschrauben- EJOT Holding GmbH & Co. KG
Motivation & Zielstellung
Ansprechpartner
- Professur für Umformendes Formgeben und Fügen
- TU Chemnitz