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„Alltagsrassismen – Empirische und theoretische Perspektiven“

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Deutschland und Österreich referieren am 16. und 17. November 2018 auf Fachtagung an der TU Chemnitz – Um Anmeldung wird gebeten

Die Professur Interkulturelle Kommunikation der Technischen Universität Chemnitz veranstaltet am 16. und 17. November 2018 eine Fachtagung zum Thema „Alltagsrassismen – Empirische und theoretische Perspektiven“. Aus verschiedenen disziplinären Perspektiven werden unterschiedliche gesellschaftliche Kontexte und Zusammenhänge beleuchtet, in denen Rassismus alltäglich ist. Dazu gehören abwertende Bemerkungen, Bilder, Diskurse, Alltagspraktiken, Gewalt und nicht zuletzt auch Versuche, Rassismus zu negieren.

Die Tagung möchte empirische und theoretische Perspektiven auf Alltagsrassismen eröffnen sowie Raum bieten, verschiedene Perspektiven zu diskutieren und der Frage nachzugehen, welchen Beitrag kritische Wissenschaft in der aktuellen gesellschaftlichen Situation auch und gerade in Chemnitz leisten kann. Unter anderem werden folgende Fragen aufgeworfen: Wie kommt es zu alltagsrassistischen Praktiken? Welche Rolle spielen neue soziale Medien in der rassistischen Eskalation? Wie wird in der Sozialen Arbeit mit Nationalismus und Rassismus umgegangen? Wer sind die sogenannten „besorgten Bürger und Bürgerinnen“? Welche Rolle spielt Antisemitismus in der Gesellschaft? Was kann Diversity Management in Institutionen leisten?

An der Tagung beteiligen sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Österreich und Deutschland. Darunter auch Jun.-Prof. Dr. Frank Asbrock von der TU Chemnitz mit einem Beitrag zur sozialen Kategorisierung alltäglicher Diskriminierung und Privatdozentin Dr. Susanne Rippl von der TU Chemnitz mit einem Beitrag zu rechtsextremen Einstellungen in Sachsen. Darüber hinaus referieren unter anderem Prof. Dr. Manuela Bojadzijev (Universität Lüneburg), Privatdoz. Dr. Liriam Sponholz (Universität Klagenfurt), Prof. Dr. Claus Melter (FH Bielefeld), Dr. Margit E. Kaufmann (Universität Bremen), Dr. Thomas Pfeiffer (Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen/Universität Bochum) und Dr. Juliane Wetzel (TU Berlin).

Für die Teilnahme an der Tagung ist es notwendig, sich im Vorfeld unter der E-Mail-Adresse Sekretariat.HFriese@phil.tu-chemnitz.de verbindlich anzumelden. Eine Teilnahme ohne vorherige Anmeldung ist nicht möglich.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie zu den Referenten und Referentinnen können auf der Webseite der Professur Interkulturelle Kommunikation ( https://www.tu-chemnitz.de/phil/ifgk/ikk/professur/index.html ) und auf Facebook-Seite der Professur ( https://www.facebook.com/events/319305191953194/ ) abgerufen werden.

Kontakt: Professur Interkulturelle Kommunikation, Prof. Dr. Heidrun Friese, Telefon 0371 531-37355, E-Mail heidrun.friese@phil.tu-chemnitz.de, Dr. Marcus Nolden, Telefon 0371 531-34992, E-Mail marcus.nolden@phil.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
23.10.2018

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