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Hohe Zufriedenheit und gute Noten für das Studium in Chemnitz

Studienqualitätsmonitor 2017: Studierende loben Lehrqualität, technische Ausstattung, Service und Rahmenbedingungen an der TU Chemnitz

Im Studienqualitätsmonitor 2017, den das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung zusammen mit der Arbeitsgruppe Hochschulforschung der Universität Konstanz erhoben hat, beurteilten 4.380 Studierende aus ganz Deutschland die Studienqualität ihrer Hochschulen. An der Befragung beteiligt hatten sich 684 Chemnitzer Studierende, bei der erstmals auch eine Auswertung bezogen auf die einzelnen Fakultäten ermöglicht wurde. „Wie in den Jahren zuvor hat die TU Chemnitz in vielen Fragen zur Qualität des Studiums sehr gut abgeschnitten", freut sich Prof. Dr. Maximilian Eibl, Prorektor für Lehre und Internationales der TU.

Bereits beim Studieneinstieg kann die TU Chemnitz punkten. So schätzen die Chemnitzer Studierenden die Angebote zum Studieneinstieg wie Orientierungswochen, Brückenkurse, Mentoring oder die tutoriell begleitenden Lernangebote z. B. im Lern|RAUM überwiegend als nützlich bis sehr nützlich ein. Auch mit den Informationsveranstaltungen und den Beratungsleistungen verschiedener Einrichtungen der TU, z. B. der Zentralen Studienberatung oder dem Studentensekretariat sind die Studierenden äußerst zufrieden.

Im Bereich der Lehre loben mehr als zwei Drittel der Chemnitzer Studierenden das Engagement der Lehrenden bei der Stoffvermittlung. Sie finden gut vorbereitete Lehrende vor und sind mit der fachlichen Qualität der Lehrveranstaltungen sowie der Betreuung durch die Lehrenden überwiegend zufrieden. Die Befragungsergebnisse unterstreichen erneut, dass den Studierenden der Praxisbezug in der Lehre enorm wichtig ist. „Die Beziehung von Forschung und Praxis in der Lehre ist nicht immer gleich offensichtlich, sondern wird oft erst in der Anwendung von Theorien und Methoden auf Problem- und Fragestellungen aus der Praxis sichtbar. Unsere Studierenden werden befähigt, die Forschung auf die Praxis zu beziehen, das passiert am besten beim forschenden Lernen. Und darin bestätigen uns die guten Bewertungen beim Forschungsbezug unserer Lehrveranstaltungen und die Förderung des selbstständigen Forschens während des Studiums“, sagt Eibl.

Insgesamt punktet die Chemnitzer Universität mit ihren sehr guten Rahmenbedingungen: 73 Prozent sind mit der Verfügbarkeit von EDV-Arbeitsplätzen zufrieden bis sehr zufrieden. 80 Prozent bzw. 77 Prozent der Studierenden loben die Öffnungszeiten der Computerpools bzw. der Universitätsbibliothek. 87 Prozent der Befragten vergeben Höchstnoten für den Zugang zum WLAN, der ein räumlich unabhängiges Arbeiten mit dem eigenen PC ermöglicht. Sehr gute Einschätzungen erhielt die TU Chemnitz von ihren Studierenden auch für die technische Ausstattung ihrer Veranstaltungsräume und Labore.

Auch in sozialer und kultureller Hinsicht gibt es große Zufriedenheit: So sind die Lehrveranstaltungen selten überfüllt, die Studierenden haben kaum das Gefühl, in der Masse unterzugehen und können sehr gut mit anderen Studierenden in Kontakt treten. Kleine Lerngruppen, gute individuelle Beratung und Betreuung in allen Bereichen unterstützen diesen Aspekt, der in den Studiengängen der Fakultät für Mathematik und in den Naturwissenschaften besonders hoch ausgeprägt ist. Auch der Hochschulsport, die Mensen und Cafeterien des Studentenwerkes Chemnitz-Zwickau bzw. die kulturellen Angebote rund um die Universität stimmen mit 71 bzw. 69 Prozent zufrieden. Besonders positiv wird von 86 Prozent der Studierenden die Wohnsituation beurteilt.

In einigen Bereichen sieht Eibl jedoch weiterhin Handlungsbedarf - beispielsweise in der Bereitstellung studienbezogener E-Learning Angebote und bei der Verfügbarkeit von Räumen für eigenständiges Lernen. „Wir werden uns in der nächsten Zeit noch intensiver mit der Qualität im Studium und der Lehre auseinander setzen und auf die Bedürfnisse der Studierenden reagieren. Dazu wird das TU Chemnitz-spezifische Befragungssystem genutzt, das bereits mit der Studienanfängerbefragung gestartet ist. Die Befunde sind so noch gezielter auf die TU Chemnitz zugeschnitten und können künftig als Baustein des Qualitätsmanagements maßgeblich für die Verbesserung der Studienqualität genutzt werden“, blickt Eibl voraus.

Schülerinnen und Schülern sowie Studieninteressierten, die sich von der hohen Studienqualität der TU Chemnitz überzeugen möchten, empfiehlt Eibl die facettenreichen Veranstaltungsangebote der Universität zu nutzen. Ein Überblick findet sich im Internet unter https://www.tu-chemnitz.de/schuelerportal. Die nächste Gelegenheit zum Kennenlernen der TU bietet der Tag der offenen Tür am 11. Januar 2018.

(Autorin: Dr. Maria Worf)

Mario Steinebach
18.12.2017

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