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Absichtserklärungen für Exzellenzstrategie abgegeben

TU Chemnitz will Bundesexzellenzcluster MERGE fortführen und einen weiteren Exzellenzcluster beantragen

Die Technische Universität Chemnitz will sich mit zwei Clusteranträgen an der Exzellenzstrategie beteiligen. „Die beiden Absichtserklärungen zur geplanten Einreichung von Antragsskizzen zu Exzellenzclustern wurden in dieser Woche fristgemäß der Deutschen Forschungsgemeinschaft übermittelt“, so Rektor Prof. Dr. Gerd Strohmeier.

Vor einigen Jahren ist es der TU Chemnitz im Rahmen der vorangegangenen Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gelungen, den deutschlandweit ersten und einzigen Bundesexzellenzcluster auf dem Gebiet der Leichtbauforschung einzuwerben. Das Ziel der Forschung am Chemnitzer Bundesexzellenzcluster MERGE ist die Fusion großserientauglicher Basistechnologien aus den Bereichen Kunststoff, Metall, Textil und Smart Systems zur Entwicklung ressourceneffizienter Produkte und Produktionsprozesse. Über 100 Forscher und Forscherinnen sowie Techniker und Technikerinnen aus insgesamt sechs interagierenden Forschungsbereichen arbeiten derzeit an der Umsetzung dieses Projekts, das für den Zeitraum vom 1. November 2012 bis zum 31. Oktober 2017 mit 34 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Hinzu kommt eine Überbrückungsfinanzierung bis 31. Dezember 2018 in Höhe von etwa 6,5 Millionen Euro. „Im Rahmen der neuen Exzellenzstrategie wird die TU Chemnitz alles daran setzen, den Bundesexzellenzcluster MERGE mit neuen Konzepten und Ideen als Chemnitzer Bundesexzellenzcluster zu halten“, versichert der Rektor. Zudem plane die Universität die Beantragung eines weiteren Exzellenzclusters in ihrer weiteren Kernkompetenz „Mensch und Technik“ zum Thema „Human Factors in Technology: Mind, Movement, Embodiment“, an dem Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus fünf Fakultäten der TU Chemnitz sowie von weiteren Universitäten und einer außeruniversitären Forschungseinrichtung beteiligt sind.

Mit der Exzellenzstrategie wollen Bund und Länder erreichen, dass deutsche Universitäten im internationalen Wettbewerb noch besser werden und wissenschaftliche Spitzenleistungen erbringen. Solche Leuchttürme in der Forschung strahlen auf die gesamte Universitätslandschaft ab. Deshalb stellen Bund und Länder ab 2018 jährlich 533 Millionen Euro dauerhaft zur Verfügung, um diese positive Entwicklung der Universitäten fortzuführen. „Die TU Chemnitz geht mit großer Zuversicht, neuen Ideen und eigenem Standortkonzept in die Bewerbungsrunde im Rahmen der Exzellenzstrategie“, sagt Strohmeier. In diesem Zusammenhang sei „Chemnitz Cluster+“ als beratendes Gremium geschaffen worden, um die Antragstellung im Rahmen der Exzellenzstrategie zu unterstützen und zu begleiten.

Bis zum 3. April 2017 müssen die Universitäten nun Antragsskizzen für Exzellenzcluster einreichen. Am 28. September 2017 wird entschieden, welche Antragskizzen in die engere Wahl kommen. Dafür können die Universitäten anschließend ausführliche Anträge einreichen. Die Förderentscheidung über die Anträge zu Exzellenzclustern fällt am 27. September 2018.

Weitere Informationen zur Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder: https://www.bmbf.de/de/die-exzellenzstrategie-3021.html

Mario Steinebach
02.12.2016

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