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Gastdozentin aus Kamerun inspiriert Chemnitzer Anglistik-Doktoranden

Maryse Nsangou-Njikam, Kulturbeauftragte und Dozentin für deutsche Sprache, Landeskunde und Linguistik an der Universität von Yaoundé I in Kamerun, besuchte Englisch-Institut der TU

Letzten Freitag hatten drei Doktoranden des Englisch-Institutes die einmalige Chance, Feedback zu ihren Projekten von einer Dozentin aus Kamerun zu bekommen. Maryse Nsangou-Njikam, die Deutsch als Fremdsprache, Erziehungswissenschaften und Anglistik studiert hat, hat sich besonders auf die Gebiete Wissenschaftliches Schreiben, Korpuslinguistik und Soziolinguistik/ Phonetik spezialisiert. Demzufolge konnte sie den Doktoranden, welche Forschung auf genau diesen Gebieten betreiben, konstruktives Feedback geben.
In dem Chemnitz Africa/Asia Symposium on English (CASE) haben Doktoranden die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen und zu diskutieren, ihre Präsentationen vor einer bevorstehenden Konferenz und auch die Verteidigung ihrer Abschlussarbeit zu üben, hilfreiches Feedback von anderen Doktoranden und Professoren zu bekommen und sowohl ihre Fertigkeiten im Präsentieren zu verbessern als auch Antworten auf alle ihre Fragen rund um ihr Thema zu bekommen. Jeder Student beginnt mit einer 20-minütigen Präsentation. Direkt im Anschluss folgt eine wissenschaftliche Diskussion konkreter Probleme und Streitfragen, bei der sich jeder Anwesende beteiligen kann.

Da der internationale Kreis aus Studenten und Dozenten vieler verschiedener Niveaustufen und Forschungsgebieten besteht, hat jeder Doktorand die Möglichkeit, von den Erfahrungen anderer zu profitieren und einen Insider-Blick auf die jeweilige Thematik zu bekommen. Eine Studentin aus China, welche ihren Schwerpunkt auf "Clause Complexing Systems of Chinese Students’ Academic Writings" gelegt hat, wird zum Beispiel im Dezember ihr Thema auf einer Konferenz in Shanghai vorstellen. Ihren Konferenzbeitrag haben wir im Rahmen von CASE diskutiert und ausgewertet. Hierbei hat sie besonders von der Gastdozentin aus Kamerun wertvolles Feedback bekommen. Ein anderer Student aus Nigeria, der sich in den letzten Zügen seiner Dissertation zum Thema "Empirical and Technical Problems with Determining the Vowels Ebira English" befindet, hat seine Chance auf eine Verteidigungs-Generalprobe genutzt. Die dritte Sprecherin ist vor kurzem erst von einem Forschungstrip in ihr Heimatland Tansania zurückgekehrt. Sie hat einige der durchgeführten Interviews und Aufnahmen diskutiert und ausgewertet. Ihr Schwerpunkt liegt auf "Code Switching in the Spoken English in Immigrant Indian Communities in Tanzania".

Alle Anwesenden, sowohl Doktoranden als auch Dozenten, konnten von der lebendigen Diskussion mit Maryse Nsangou-Njikam, die durch gezielte Fragen und hilfreiche Kritik und Verbesserungsvorschläge die Vortragenden ein ganzes Stück weitergebracht hat in ihren Arbeiten, profitieren. Die Gastdozentin selbst war von der mitreißenden Atmosphäre fasziniert und hat die Doktorandengruppe gelobt. Sie möchte Chemnitz spätestens nächstes Jahr wieder besuchen und selbst ihr Forschungsthema im Rahmen der alljährlichen Heizhauskonferenz vortragen.

Weitere Informationen: https://www.tu-chemnitz.de/phil/english/sections/ling/CAfrSymposium.php

(Autorin: Jessica Dheskal)

Mario Steinebach
21.11.2016

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