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Ein besonderer Start ins Wintersemester 2016/2017

Gelungene Premiere für Immatrikulations- und Auftaktfeier im neuen CFC-Stadion - Rund 2.500 Gäste folgten der Einladung der Universitätsleitung - Was leider fehlte, war der Sonnenschein

"Sie sind - bildungspolitisch betrachtet - in der 1. Liga angekommen. Die TU Chemnitz ist sehr gut aufgestellt und hat viel zu bieten. Gehen sie beherzt an das Studium heran, ähnlich wie ein Profifussballer an ein Spitzenspiel!" Mit diesen Worten begrüßte Rektor Prof. Dr. Gerd Strohmeier im Namen der Universitätsleitung der TU Chemnitz die Erstsemsterstudenten und weitere Gäste der Immatrikulations- und Auftaktfeier, die am 6. Oktober 2016 trotz herbstlichem Regenwetter in die community4you ARENA an der Gellertstraße gekommen waren. Der Einladung ins Stadion folgten nicht nur Vertreter der gesamten Hochschulöffentlichkeit, es wurden auch Absolventen der Universität sowie Mitglieder der Freundesgesellschaft der TU Chemnitz und viele Partner der Universität begrüßt.

Mehr als 2.300 neue Studierende haben sich bislang für eines der 100 Studienangebote der TU Chemnitz entschieden. Tendenz weiter steigend, denn in den nächsten Tagen erfolgen noch weitere Neueinschreibungen. Insgesamt geht der Rektor davon aus, dass im Wintersemester wieder zwischen 11.000 und 12.000 Studierende an der TU Chemnitz eingeschrieben sind. „Seit 2013 liegt unsere Gesamtstudierendenzahl in diesem Korridor, was deutlich belegt, dass ein Studium in Chemnitz äußerst attraktiv und das Interesse an einem Studium an der TU außerordentlich groß ist“, so Strohmeier im Vorfeld der Feier. Auch der Anteil der internationalen Studierenden stieg in den vergangenen Jahren auf etwa 24 Prozent. „Aktuell kommen Studierende aus 92 Ländern nach Chemnitz“, berichtet der Rektor, der zur Feier im Stadion auch einen besonderen Gruß an die internationalen Studierenden richtete.

Ein vom Bereich Universitätskommunikation produziertes Welcome-Video, das im Stadion zum ersten Mal gezeigt wurde, sollte insbesondere bei den Erstsemestern Lust und Interesse auf den Studienstandort Chemnitz wecken. Auch Barbara Ludwig, Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz, hatte genau diese Intention und richtete per Videoeinspiel auf der großen Anzeigetafel eine Willkommensbotschaft an die neuen Studierenden. "Ich wünsche ihnen von Herzen, dass ein ganz wichtiger, schöner, intensiver Lebensabschnitt beginnt. Sie haben sich eine sehr gute Universität ausgesucht." Sie verwies zudem auf einige Vorzüge der Stadt und hofft, dass nach einem guten Studienabschluss viele in Chemnitz bleiben. Dies wünschte sich auch Sören Uhle, Geschäftsführer der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft, in seinem Redebeitrag und lud die Studierenden dazu ein, innerhalb und außerhalb des Campus die vielen Facetten der Stadt, den Unternehmergeist in der Region und die reiche Tradition zu spüren. Auch der Student_innenrat meldete sich zu Wort: Marius Hirschfeld und Florian Melcher beschrieben die bunte Vielfalt der TU und verwiesen dabei auch auf die zahlreichen studentischen Initiativen, Hochschulgruppen und Clubs, die auf dem Campus ihren Sitz haben und vom Engagement der Studierenden leben. Nicht unerwähnt blieben das Studententicket und das Kulturticket, mit dem Studierende erstmals seit diesem Semester in den städtischen Museen und in den Städtischen Theater freien Eintritt haben. Diese Angebote wurden vom StuRa initiiert.

Viel Beifall erhielt Erik Leichter für seine äußerst humorvolle Präsentation der neuen "TU Chemnitz-App", die noch am Abend online ging. Der Psychologie-Student und erfolgreiche Poetry-Slammer lobte die App mit mehr als nur einem Augenzwinkern nicht nur als "Meilenstein der digitalen Weltverbesserung", sondern auch als ein "Lebensgefühl". Die Erfahrung bei der Suche nach dem Mensaspeiseplan, nach dem Buch im Unibibokatalog, nach aktuellen News oder nach Lageplänen muss wohl jeder App-Nutzer selbst machen. Ebenfalls aus der Psychologie stammte der Festredner des Abends: Prof. Dr. Bertolt Meyer, Inhaber der Professur Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der TU Chemnitz, hielt einen informativen Vortrag über den Start ins Studium, das Studium an sich und die Zeit danach. So plädierte er dafür, sich möglichst hohe und vor allem konkrete Ziele zu setzen, um mehr Erfolg zu haben. Auch handschriftliche Aufzeichnungen in den Vorlesungen führen im Durchschnitt zu besseren Noten. Ganz wichtig seien auch Durchhaltevermögen und ein geeignetes Zeitmanagement.

Zwischendurch brachten auch Studierende der TU Chemnitz etwas Leben auf die Bühne. Der Europameister im Dreisprung und Olympia-Teilnehmer Max Heß, der seit diesem Wintersemester in Chemnitz Wirtschaftsingenieurwesen studiert, sowie Niners-Spieler Stefan Wess und CFC-Spieler Marc Endres. Alle drei lobten die sehr guten Bedingungen an der TU Chemnitz, wo man Studium und Leistungssort perfekt unter einen Hut bekommt.

Musikalisch umrahmt wurde die Immatrikulations- und Auftaktfeier vom Chemnitzer DJ Dirk Duske, von Sängern der Theater Chemnitz und von Herrn Schmitt am Flügel. Die Dancing Leaves Cheerleader des SV Grün-Weiß Mohrsdorf sorgten für akrobatische Einlagen. Im Foyer und vor dem Stadion im Außenbereich hatten sich zahlreiche Partner der Veranstaltung sowie studentische Initiativen präsentiert. Der Akademische Sanitätsdienst sicherte die Veranstaltung ab.

Übrigens: Eine Plattform zum Austausch und zur Vernetzung gibt es - nicht nur für die Studierenden - auf Facebook: http://www.facebook.com/TUChemnitz

Ein TV-Beitrag von CHEMNITZ FERNSEHEN findet sich hier.

Und zu den fotografischen Rückblicken des Bereiches Universitätskommunikation geht es hier.

Mario Steinebach
06.10.2016

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Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

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