Navigation

Inhalt Hotkeys
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
„Uni aktuell“-Meldungen
Uni aktuell Personalia

Vorgestellt: die neuen Dekane

Die neuen Leitungen der acht Fakultäten treten Anfang April ihre Ämter an

  • Die neuen Dekane: Michael Mehring, Christoph Helmberg, Thomas Lampke und Jan Mehner (oben v.l.) sowie Wolfram Hardt, Uwe Götze, Stefan Garsztecki und Josef Krems (unten v.l.). Fotos: Steve Conrad (4), Wolfgang Thieme (2), Reinhard Heese (1), David Krems (1)

An den acht Fakultäten der TU Chemnitz wurden durch die Fakultätsräte neue Dekane gewählt, die Anfang April 2016 ihre dreijährigen Amtszeiten antreten.

Die neuen Dekane im Überblick:

Fakultät für Naturwissenschaften
Prof. Dr. Michael Mehring, Professur Koordinationschemie

Michael Mehring wurde 1971 in Hamm geboren. Er studierte Chemie an der Universität Dortmund und promovierte anschließend. Nach Beendigung der Dissertation im März 1998, ausgezeichnet mit dem Dissertationspreis der Universität, absolvierte er einen einjährigen Forschungsaufenthalt in Frankreich. Es folgten erneute Tätigkeiten an der Universität Dortmund, wo er 2005 habilitiert wurde. Im Jahr darauf wurde er zum Privatdozenten ernannt. Seit 2006 leitet Mehring die Professur Koordinationschemie an der TU Chemnitz. Er ist unter anderem Mitglied der Gesellschaft Deutscher Chemiker und Gutachter für zahlreiche nationale sowie internationale Fachzeitschriften und Forschungsförderorganisationen. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind die anorganische und metallorganische Molekülchemie, molekulare Vorstufen für Metalloxide und Hybridmaterialien, Koordinationspolymere sowie Funktionsmaterialien. Prof. Mehring war bereits in der vergangenen Amtsperiode Dekan seiner Fakultät.

Fakultät für Mathematik
Prof. Dr. Christoph Helmberg, Professur Algorithmische und Diskrete Mathematik

Christoph Helmberg wurde 1968 in Innsbruck (Österreich) geboren. Er studierte Technische Mathematik an der Technischen Universität Graz, wo er 1991 als Diplom-Ingenieur graduierte. Anschließend arbeitete er am Christian Doppler Laboratorium für Diskrete Optimierung an der Technischen Universität Graz und wurde dort im Jahr 1995 zum Dr. techn. promoviert. Es folgte eine siebenjährige Tätigkeit am Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin. Im Jahr 2000 habilitierte er sich am Fachbereich Mathematik der Technischen Universität Berlin. Von April bis September 2002 hatte er die Professur für Wirtschaftsmathematik an der Universität Kaiserslautern inne, bevor er dem Ruf auf die Professur Algorithmische und Diskrete Mathematik an die TU Chemnitz folgte. Seine Forschungsinteressen liegen in der Diskreten, der Konvexen, insbesondere der Semidefiniten Optimierung, deren Anwendungen in Wirtschaft und Industrie sowie in der Graphentheorie. In der vergangenen Amtsperiode war er Prodekan der Fakultät für Mathematik.

Fakultät für Maschinenbau
Prof. Dr. Thomas Lampke, Professur Werkstoff- und Oberflächentechnik

Thomas Lampke ist 1968 in Brake (Unterweser) geboren. Nachdem seinem Maschinenbaustudium in Bremen und kurzer Industrietätigkeit wechselte er zum erneuten Studium an die TU Chemnitz-Zwickau, wo er im Jahr 1997 den Studiengang Werkstoffwissenschaft abschloss. 2001 wurde er in Chemnitz promoviert und war anschließend als Oberingenieur an der Professur Verbundwerkstoffe sowie als Geschäftsführer des Sonderforschungsbereiches 692 tätig. Von Juli bis Dezember 2006 war er Visiting Professor an der University of Waterloo (Kanada). Im Jahr 2008 wechselte er in eine leitende Industrieposition. Parallel dazu habilitierte er sich an der TU Chemnitz und wurde ebenda im Dezember 2008 auf die Professur Oberflächentechnik/Funktionswerkstoffe berufen, die kürzlich in die Professur Werkstoff- und Oberflächentechnik umgewidmet wurde. Im Januar 2014 hatte er eine weitere Gastprofessur in Limoges (Frankreich) inne. Die Forschungsaktivitäten von Prof. Lampke konzentrieren sich auf die Entwicklung und Charakterisierung von Werkstoffen, insbesondere zum Korrosions- und Verschleißschutz, die Oberflächenfunktionalisierung sowie die Erforschung von Beschichtungsprozessen. Ab April 2016 ist er als Fachkollegiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft tätig. In der Vergangenheit hat er bereits als Studiendekan und Prodekan sowie als Senator der TU Chemnitz Verantwortung übernommen.

Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
Prof. Dr. Jan Mehner, Professur Mikrosystem- und Gerätetechnik

Jan Mehner – geboren 1964 in Karl-Marx-Stadt – absolvierte von 1985 bis 1989 das Studium der Elektrotechnik und anschließend ein Zusatzstudium Vertiefte Informatik an der TU Karl-Marx-Stadt. Er wurde an der TU Chemnitz 1994 promoviert und 2000 habilitiert. Es folgten Tätigkeiten als Wissenschaftlicher Assistent sowie ein einjähriger Forschungsaufenthalt am Massachusetts Institute of Technology (USA). Seit 1998 war Mehner Projektleiter im Sonderforschungsbereich SFB 379 und ab 2003 verantwortlich für MEMS-Design am Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration Berlin. 2007 wurde er auf die Professur Mikrosystem- und Gerätetechnik an der TU Chemnitz berufen, die heute den Titel Professur Mikrosysteme und Medizintechnik trägt. Prof. Mehner ist seit 2014 Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Schwerpunkte seiner Forschung sind der Entwurf und die Charakterisierung von Mikrosystemen und die Entwicklung von Komponenten für die Medizintechnik. Prof. Mehner war bereits in der zurückliegenden Amtsperiode Dekan seiner Fakultät.

Fakultät für Informatik
Prof. Dr. Wolfram Hardt, Professur Technische Informatik

Wolfram Hardt wurde 1965 in Soest geboren und promovierte 1996 an der Universität Paderborn. Bereits im Jahr 2000 habilitierte er sich im Fach Informatik und vertritt seit 2003 die Technische Informatik in Forschung und Lehre an der Technischen Universität Chemnitz. Im Forschungsschwerpunkt „Eingebettete selbstorganisierende Systeme“ der Fakultät für Informatik erforscht Prof. Hardt Verfahren zur Steuerung autonomer Systeme. Begleitend wurde von ihm der sehr erfolgreiche, internationale Master-Studiengang Automotive Software Engineering aufgebaut. Seit 2006 leitet Prof. Hardt als Dekan und Prodekan die Fakultät für Informatik.

Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Prof. Dr. Uwe Götze, Professur Unternehmensrechnung und Controlling

Uwe Götze ist 1960 in Kirchbrak geboren. Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann studierte er von 1981 bis 1985 Betriebswirtschaftslehre an der Georg-August-Universität in Göttingen. Er wurde 1991 am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Georg-August-Universität promoviert und habilitierte sich dort 1996. Seit 1997 ist er Inhaber der Professur für Unternehmensrechnung und Controlling der TU Chemnitz. Außerdem ist Götze seit 1998 Herausgeber der Zeitschrift für Planung und Unternehmenssteuerung bzw. des Journal of Management Control. In Forschung und Lehre befasst er sich mit den klassischen Themen der Unternehmensrechnung und des Controlling, aber auch mit Problemstellungen und Lösungsansätzen an der Schnittstelle zwischen Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften wie solchen des Innovationscontrolling und der lebenszyklusbezogenen, nachhaltigen Gestaltung von Produktions- und Wertschöpfungssystemen. Von 2006 bis 2009 war Götze Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Von 2010 bis 2015 gehörte er dem Hochschulrat der TU an.

Philosophische Fakultät
Prof. Dr. Stefan Garsztecki, Professur Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas

Stefan Garsztecki – geboren 1962 in Bergheim/Erft – studierte bis 1989 an der Universität Bonn Politikwissenschaft, Neuere und Neueste Geschichte und Kulturgeographie. Von 1987 bis 1989 arbeitete er am Forschungsinstitut der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik bevor er in das Bundesinstitut für Gesamtdeutsche Aufgaben wechselte. Ab 1992 war er freier Mitarbeiter der Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte in Dortmund und zugleich, gefördert mit einem Promotionsstipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung, Promotionsstudent an der Universität Trier, wo er 1995 seine Dissertation abschloss. Während der Promotionsphase war er von 1993 bis 1994 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznan, Polen, tätig. Ab 1996 arbeitete er an der Universität Bremen als wissenschaftlicher Assistent bzw. Mitarbeiter, später als Geschäftsführer des Seminars für ost- und mitteleuropäische Studien. Ab September 2009 hat er die Professur Kultur- und Länderstudien an der TU Chemnitz vertreten, auf die er ein Jahr später berufen wurde. Im Mittelpunkt der Professur steht die vergleichende Analyse aktueller Entwicklungen in den Ländern Ostmitteleuropas mit Fokus auf Transformation, Europäisierung und Erinnerungsorte. Vor seiner Wahl zum Dekan war er bereits als Prodekan an seiner Fakultät tätig.

Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften
Prof. Dr. Josef Krems, Professur Allgemeine Psychologie und Arbeitspsychologie

Josef Krems wurde 1954 in Passau geboren und studierte bis 1980 an der Universität Regensburg Psychologie, Philosophie und Medizin. 1984 folgte die Promotion und 1990 die Habilitation. Er war als akademischer Rat, später als Oberassistent und Privatdozent an der Universität Regensburg tätig. Forschungsaufenthalte führten ihn unter anderem an das Computer Science Department der Carnegie-Mellon University, Pittsburgh (USA). Danach übernahm er Gastprofessuren an der Ohio State University (USA) und an der Universität in Potsdam. Seit 1995 ist er Inhaber der Professur für Allgemeine Psychologie und Arbeitspsychologie an der TU Chemnitz. Eine weitere Gastprofessur führte ihn 2006 an die Ching-Keng Universität in Taiwan. Forschungsseitig befasst er sich mit Verkehrspsychologie, Elektromobilität, Abduktivem Schließen, Urteilsbildung und Neuen Medien. Krems ist beteiligt an Entwicklung und Test von Bewertungsverfahren für Fahrzeugdiagnosesysteme durch die „Internationale Organisation für Normung“ (ISO). Von 1998 bis 2000 leitete er bereits als Dekan die Philosophische Fakultät.

Katharina Thehos
01.04.2016

Alle „Uni-aktuell“-Artikel
Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

Presseartikel