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25 Universitätspräsidenten aus dem arabischen Raum zu Gast

TU Chemnitz richtet vom 26. bis 28. Oktober 2014 das „1. Deutsch-Arabische Network Meeting“ aus – Ausbau der Zusammenarbeit zwischen der Wissenschaftsregion Chemnitz und dem arabischen Raum

  • Prof. Dr. Sultan Abu-Orabi (2.v.l.), Secretary General der Association of Arab Universities, war bereits im August 2014 zu Gast an der TU Chemnitz. Gemeinsam mit Prof. Dr. Heinrich Lang (l.), Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der TU Chemnitz, und weiteren Vertretern des Büros des Rektors besprach er das Programm des „1. Deutsch-Arabischen Network Meeting“. Foto: Steve Conrad

„Der arabische Raum erlebt derzeit eine dynamische Entwicklung in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft“, sagt Prof. Dr. Heinrich Lang, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Technischen Universität Chemnitz, und betont: „Deshalb baut die TU Chemnitz ihr Netzwerk in Forschung und Lehre in diesem Teil der Erde zielstrebig aus.“ Bereits bestehende Partnerschaften mit der tunesischen University of Sfax und der jordanischen University of Jordan in Amman sollen in Zukunft durch weitere Kooperationen ergänzt werden. Vom 26. bis zum 28. Oktober 2014 empfängt die Chemnitzer Universität aus diesem Grund 25 Präsidenten von Universitäten aus dem arabischen Raum. Die Gäste kommen aus Ägypten, Palästina, Irak, Jordanien, Bahrain, Jemen, dem Libanon, Sudan, Saudi-Arabien, Syrien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Hinzu kommen fünf Vertreter der Association of Arab Universities, der Vereinigung der arabischen Universitäten.

Von deutscher Seite sind neben der TU auch die Stadt Chemnitz, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Wirtschaftsunternehmen und die Hochschulen Mittweida und Zwickau aus der Wissenschaftsregion Chemnitz beteiligt. Auf dem Programm stehen Besichtigungen und Gespräche mit Wissenschaftlern der TU Chemnitz, vor allem aus den naturwissenschaftlich-technischen Fachgebieten. In Labors, Forschungshallen und Reinräumen der Fakultäten für Maschinenbau, für Naturwissenschaften, für Elektrotechnik und Informationstechnik, für Informatik sowie für Human- und Sozialwissenschaften erfahren die Universitätspräsidenten, welche Themen heute die Chemnitzer Forschung und Lehre prägen. Auch die in unmittelbarer Nachbarschaft zur Universität gelegenen Forschungseinrichtungen – darunter die An-Institute der TU Chemnitz und die beiden Chemnitzer Fraunhofer-Institute – lernen die Gäste kennen. Partnerunternehmen, unter anderem auf dem Smart Systems Campus, vermitteln ihnen Einblicke in die sächsische Wirtschaft. Die Stadt Chemnitz präsentiert sich bei einer Stadtführung als international attraktiver Standort.

„Im Fokus des Treffens steht der Austausch über mögliche künftige Kooperationen. Die TU Chemnitz ist interessiert an leistungsstarken Partnern, die unserem universitären Profil entsprechen. Dieses gliedert sich in die drei Forschungsschwerpunktfelder `Intelligente Systeme und Materialien´, `Energieeffiziente Produktionsprozesse´ sowie `Faktor Mensch in der Technik´“, erklärt Prof. Lang. Angestrebt werde unter anderem die Etablierung von gemeinsamen Studienprogrammen, vor allem in den MINT-Fachgebieten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Außerdem solle der Studierendenaustausch gestärkt werden, indem gegenseitig Bachelor-Absolventen für Masterstudiengänge und Master-Absolventen für Promotionsvorhaben gewonnen werden.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Heinrich Lang, Telefon 0371 531-10031, E-Mail prorektor.forschung@tu-chemnitz.de.

Katharina Thehos
13.10.2014

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