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Erfolgreich aufgeholt

Brückenkurse zur Studienvorbereitung stießen bei 226 Studienanfängern und angehenden Masterstudierenden auf reges Interesse

An fünf Fakultäten sind in den vergangenen Wochen Kurse zur Auffrischung und Vertiefung der im Studium erforderlichen Grundkenntnisse angeboten worden. 226 Studienanfänger und angehende Masterstudierende haben das Angebot wahrgenommen und können erste Erfolge bei ihrem Studieneinstieg verzeichnen. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Programmes "Qualitätspakt Lehre" bietet das Projekt "TUChemnitz4U" viele Vorbereitungskurse an, die den Start ins Bachelor- und Masterstudium erleichtern.

"Es ist schön zu erkennen, dass man als Student hier an der TU Chemnitz von Anfang an diese Unterstützung bekommt", berichtet Student Paul Bucher aus Costa Rica, der im ersten Semester Wirtschaftsingenieurwesen studiert. In seinem wie auch in anderen mathematiklastigen Studiengängen wird ein hoher Niveauunterschied bei den Studierenden an der TU festgestellt. Folglich zielt die Mehrzahl der Brückenkurse auf eine Angleichung dieser Kenntnisse ab. Doch auch Grundlagen in anderen Gebieten wie Unternehmenssteuerung, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre oder wissenschaftliches Arbeiten werden behandelt. Insgesamt elf Kurse haben zum Start des Wintersemesters stattgefunden. Sieben von ihnen richteten sich an Studienanfänger im Bachelorstudium. "Wir haben die Inhalte der Veranstaltungen anhand von Schullehrplänen und den Anforderungen im ersten Semester gestaltet, mit dem Ziel, mögliche Abweichungen anzupassen", erklärt Nicole Schott, Mitarbeiterin im Projekt "TUChemnitz4U" an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Die Kluft zwischen vorhandenem und gefordertem Wissen sei dabei besonders bei Studienbeginn recht groß. Während die Wissensbestände der Anfängergruppen heterogen sind, befinden sich die angehenden Masterstudierenden nahe an den Voraussetzungen ihres Aufbaustudiums. "Das ist schon erstaunlich, da Teilnehmer für das Masterstudium aus ganz unterschiedlichen Universitäten und Fachhochschulen zu uns gekommen sind und wir stärkere Unterschiede erwartet haben", schildert Andreas Günnel, Mitarbeiter des BMBF-Projektes an der Fakultät für Mathematik.

Durch die Durchführung von Ein- und Ausgangstests während der mathematischen Brückenkurse sowie der Gesamtevaluation der vergangenen Kurse zeigen sich erste Erfolge des Konzeptes. Vor allem das Auffrischen und Vertiefen von Wissen sowie das Schließen von vorhandenen Wissenslücken ist nach Meinung der Studierenden durch die Teilnahme an den Brückenkursen gelungen. 98 Prozent der Studienanfänger, die die Brückenkurse besuchten, können diese weiterempfehlen.

"Die meisten Vorbereitungskurse bieten wir kurz vor dem Semesterbeginn an. Derzeit findet aber noch der Brückenkurs für Masterstudierende der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik statt, den wir aus der Erfahrung des vorangegangen Jahres heraus gezielt in das Semester gelegt haben, da vorrangig internationale Studierende an diesem englischsprachigen Kurs teilnehmen und oftmals vor Semesterbeginn noch nicht an der TU Chemnitz angekommen sind", so Schott. Im kommenden März werden weitere Vorbereitungskurse für den Einstieg ins neue Semester angeboten, in der Hoffnung, die Durchfallquoten innerhalb des Studiums zu senken.

"Das Bildungssystem in Deutschland ist besser entwickelt als in Costa Rica. Von daher haben mir die Kurse viele neue Informationen gebracht. Ich fühle mich gut vorbereitet", schildert Paul, der vor vier Jahren mit seiner Familie von Mittelamerika nach Chemnitz gezogen ist. Somit ist das Ziel der Brückenkurse, den Start ins Studium zu erleichtern, offensichtlich erreicht.

Weitere Informationen unter: http://www.tu-chemnitz.de/verwaltung/bmbf/qpl/teilprojekt2.php

Ansprechpartnerin: Nicole Schott, Telefon 0371 531-32288, E-Mail nicole.schott@wirtschaft.tu-chemnitz.de

(Autorinnen: Sara Rodefeld, Dr. Maria Worf)

Katharina Thehos
11.11.2013

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