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  • Forscher des Kompetenznetzwerkes erarbeiten unter anderem interdisziplinär Hard- und Softwaretechnologien für energieeffiziente Sensornetzwerke an einer speziell für diesen Zweck aufgebauten Entwicklungsplattform. Foto: Wolfgang Thieme
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Viertes öffentliches Statusseminar des Kompetenznetzwerks nanett

Wissenschaftler des Kompetenznetzwerks Nanosystemintegration präsentieren am 12. November 2013 gemeinsame Forschungsergebnisse an der TU Chemnitz

Nach vier Jahren intensiver Forschung im Kompetenznetzwerk Nanosystemintegration (nanett) stellen die Wissenschaftler auf dem Statusseminar am Dienstag, den 12. November 2013, die neuesten Ergebnisse vor. Partner aus Industrie und Wissenschaft kommen an diesem Tag im Hörsaalgebäude der TU Chemnitz an der Reichenhainer Straße 90 zusammen. Die Leiter der drei Leitprojekte Prof. Dr. Manfred Albrecht von der TU Chemnitz, Dr. Steffen Kurth und Prof. Dr. Thomas Otto, beide vom Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS, geben einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand. Neben den Überblicksvorträgen werden aus jedem der drei Leitprojekte ausgewählte Themenstellungen der Netzwerkpartner vorgestellt. Darüber hinaus bietet eine Posterausstellung die Möglichkeit, sich detailliert über die Forschungsarbeiten zu informieren und sich mit den beteiligten Nachwuchswissenschaftlern auszutauschen.

Im Kompetenznetzwerk nanett arbeiten unter Leitung der TU Chemnitz und des Fraunhofer ENAS acht Forschungseinrichtungen aus den ostdeutschen Bundesländern, darunter zwei Hochschulen, drei Fraunhofer-Institute und drei Leibniz-Institute, an Themenstellungen zur Integration von Nanotechnologien in Anwendungen von Morgen.

Geforscht wird an Grundlagen für dehnbare GMR-Sensoren (Giant Magneto Resistance) sowie an Entwicklungen für die Atomlagenabscheidung, die Laserstrukturierung und die Charakterisierung von magnetischen Schichtstapeln für hochgenaue Magnetfeldsensoren. Um zukünftige Sensornetzwerke mit autonomen Sensorknoten zu betreiben, werden neue Softwarekonzepte, Kommunikationsstrategien und Technologien erarbeitet, um deren Energieeffizienz zu erhöhen. Dazu gehört die Entwicklung eines Wake-up-Receivers, der den Energiebedarf drastisch reduziert, wenn keine Daten übertragen werden. In einem weiteren Schwerpunkt stehen Materialien im Blickpunkt, deren Eigenschaften durch das Einbringen von Nanostrukturen geändert werden können, um sensorische oder aktorische Funktionen zu realisieren. Dazu zählen Quantum-Dot-Nanokomposite, deren Fluoreszenzverhalten durch Ladungen gesteuert werden kann, piezoelektrische Polymere, die Ereignisse detektieren können, und Schichten, deren elektrischer Widerstand durch das Einbringen von Kohlenstoffnanoröhren definiert wird. Der Vorteil solcher Materialien ist, dass sie kostengünstig in beliebige Bauteile, beispielsweise im Strukturleichtbau, integriert werden können, um unzulässige Belastungen aufzuspüren.

Das Kompetenznetzwerk nanett ist eine der erfolgreichen Initiativen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Programms "Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern".

Weitere Informationen erteilen Prof. Dr. Thomas Geßner, Zentrum für Mikrotechnologien, Telefon 0371 531-33130, E-Mail thomas.gessner@zfm.tu-chemnitz.de. und Dr. Danny Reuter, Zentrum für Mikrotechnologien, Telefon 0371 531-35041, E-Mail danny.reuter@zfm.tu-chemnitz.de.

Informationen zum Kompetenznetzwerk Nanosystemintegration finden sich unter http://www.nanett.org sowie in der aktuellen Ausgabe des Universitätsmagazins TU-Spektrum: monarch.qucosa.de/fileadmin/data/qucosa/documents/12642/spektrum_2013_1.pdf

Informationen zum Programm "Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern": http://www.unternehmen-region.de

(Autor: Dr. Danny Reuter)

Katharina Thehos
08.11.2013

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