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Sieger der Herzen

Die TU Chemnitz feiert ihre Sportler des Jahres: Daniela Storch, Sören Lösch und die TU-Volleyballerinen freuen sich über ihren Triumph

  • Zum ausgezeichneten Damen-Volleyballteam gehören Anne Herklotz, Christin Hölzel, Tina Lange, Josephine Mai, Katrin Schubach, Yvonne Barth, Anett Hänchen, Alina Styra, Susi Nitzsche, Mandy Sohr, Claudia Steger, Silke Dunger und Mareike Hindriksen sowie die beiden Trainer Andreas Burkard und Andreas Urmann. Foto: privat
  • Mountainbikerin Daniela Storch sicherte sich den Titel Sportlerin des Jahres. Foto: privat
  • Bei den Herren lag dieses Jahr Orientierungsläufer Sören Lösch ganz vorne. Foto: privat

Für ihre Erfolge zeigen Sportler stets vollen körperlichen Einsatz. Doch genau das bringt sie beim sportlichen Wettstreit um die Auszeichnung zum Sportler des Jahres nicht weiter. Hier entscheiden weder Kraft, Schnelligkeit noch Ausdauer über Sieg oder Niederlage - sondern vielmehr die Gunst des Publikums. Ein Team, das weiß wie man die Studenten und Mitarbeiter der TU Chemnitz für sich begeistert, ist die Damenvolleyballauswahl der Uni. Schließlich wurden die Volleyballmädels im Rahmen der Weihnachtsfeier der Sportwissenschaftler am Abend des 13. Dezember 2012 zum dritten Mal von den Studierenden und Mitarbeitern der TU Chemnitz vor etwa 550 feierlustigen Besuchern im TaC (Treff am Campus) zur Mannschaft des Jahres gewählt. "Wir sind selbst überrascht, dass uns der Sieg nun gleich drei Mal in Folge geglückt ist, denn auch in diesem Jahr haben wir nicht groß Eigenwerbung betrieben", sagt Teammitglied Anne Herklotz und Alina Styra ergänzt: "Natürlich kam uns auch der Gedanke, dass das Publikum in diesem Jahr vielleicht einmal eine andere Mannschaft auf der Bühne sehen will. Umso glücklicher sind wir natürlich, dass es für uns doch noch gereicht hat." Eine bescheidene Einschätzung der beiden TU-Volleyballerinnen. Denn knapp war das Ergebnis für die Mannschaft auch in diesem Jahr nicht. Mit insgesamt 108 Stimmen konnten sich die Spielerinnen gegenüber dem zweitplatzierten SG Adelsberg Triathlon-Team (85 Stimmen) und der TU-Herrenauswahl im Volleyball (78 Stimmen) eindeutig durchsetzen. Gerade aber auch ihren Volleyball-Kollegen aus der Herrenmannschaft hätten die Frauen den Sieg gegönnt. "Die Konkurrenz und Leistungsdichte ist bei den Männern einfach sehr hoch. Damit ist bei den Jungs auch schon ein zweiter Platz in einem nationalen Wettkampf als wertvoller Sieg einzuschätzen", so Herklotz. Sowohl die Herren- als auch die Damenauswahl konnte sich bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Volleyball 2012 den zweiten Platz sichern. Die Frauenmannschaft holte zusätzlich noch einen dritten Platz bei den European Universities Games 2012. Möglicherweise war gerade dieser Erfolg auf der internationalen Ebene auch einer der Gründe für die Titelverteidigung bei der Sportlerwahl

Ebenfalls international erfolgreich und ganz oben auf dem Treppchen bei der Sportlerwahl stand Daniela Storch, die zur Sportlerin des Jahres 2012 gewählt wurde. Im Juli dieses Jahres nahm die Studentin an der Transalp - einem der anspruchsvollsten Mountainbike-Rennen der Welt - teil und sicherte sich dabei einige Postplätze auf den Zwischenetappen. Obwohl sich Storch bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres nur gegen eine Konkurrentin durchsetzen musste, freut sich die Studentin der Sportgerätetechnik über ihren Sieg: "Ich schreibe gerade an meiner Magisterarbeit und habe nur noch zu wenigen Uniangehörigen regelmäßigen Kontakt. Oft war es ja in der Vergangenheit der Fall, dass die Sportler mit dem größten Freundeskreis, die Wahl für sich entschieden haben. Umso mehr freut es mich, dass diesmal tatsächlich nach der erbrachten Leistung geurteilt wurde." Storch setzte sich gegenüber ihrer zweitplatzierten Konkurrentin Eva Öhmichen mit 139 zu 102 Stimmen durch. Trotz ihrer Erfolge rechnet Storch mit einem baldigen Ende ihrer Karriere: "Wenn ich nach Abschluss des Studium ins Berufsleben starte, wird kaum noch Zeit für das Training bleiben. Daher würde ich nächstes Jahr gern einmal die TransRockies fahren. Das wären noch eine tolle Herausforderung und ein großes Abenteuer am Ende meiner sportlichen Karriere."

Ebenfalls wenig Hoffnung auf eine Titelverteidigung besteht für den diesjährigen Sportler des Jahres, Sören Lösch. Der Orientierungsläufer steht ebenso kurz vor der Beendigung seines Physikstudiums und hofft nun auf eine Doktorandenstelle in Finnland. "Das wäre großartig, vor allem weil auch die nächste Weltmeisterschaft im Orientierungslauf in Finnland stattfinden wird und ich mir die Teilnahme am Finale fest vorgenommen habe", so Lösch, der sich mit nur zwei Stimmen Vorsprung gegenüber den 100 Stimmern des zweitplatzierten Biathleten Hendrik Berner durchsetzte. Den dritten Platz bei der Wahl zum Sportler des Jahres belegte Diskuswerfer Joschua Deckert mit 63 Stimmen. Neben allen anderen Siegern des Abend hatte auch Lösch nicht mit seinem Erfolg gerechnet: "Als ich die 102 Stimmen auf der Leinwand gesehen habe, hätte ich nie gedacht, dass die für mich abgegeben wurden. Bei einer solchen Wahl hängt es ja auch immer davon ab, wie die Sympathien unter den Stimmgebern verteilt sind und das kann man vorher schließlich nie genau sagen."

Weniger Überraschungen erlebten glücklicherweise die beiden Organisatoren der Weihnachtsfeier und Sportlerwahl, Nicolai Kram und René Schrader, die sich mit dem Verlauf ihres durchgeplanten Abends mehr als zufrieden zeigten. "Schon ab 22 Uhr war das TaC gut gefüllt und die Stimmung super. Auch die Moderatoren haben ihre Sache auf der Bühne sehr gut gemacht", freut sich Schrader. Die Präventions-, Rehabilitations- und Fitnesssportstudenten im fünften Semester konnten jedoch auch von ihren Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr profitieren, denn bereits 2011 hatten die beiden bei der Planung und Organisation der Feier geholfen. "Dieses Jahr haben wir zum Beispiel einen Kartenvorverkauf organisiert. Das bedeutete für uns im Vorfeld zwar mehr Stress in der Vorbereitung, hat sich aber am Abend beim reibungslosen Einlass der Gäste bewährt", so Kram. Für die beiden Sportstudenten ist die Wahl des besten Sportler, der besten Sportlerin und Mannschaft ein ganz besonderes Ereignis im Jahr: "Es ist einfach schön, herausragende sportliche Leistungen zu ehren und natürlich ist auch die ganze Veranstaltung an sich ein besonderes Highlight", sagt Nicolai Kram und René Schrader erklärt: "Eben diese Mischung aus Ehrung, Showeinlagen und der Feierstimmung ist etwas besonders, was sich jedes Jahr auch an den zahlreichen Besuchern widerspiegelt."

(Autorin: Ina Huke)

Katharina Thehos
14.12.2012

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