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Lauf-KulTour ist auf dem Weg

Am 5. September 2012 fiel der Startschuss zu Deutschlands längstem Spendenlauf - 4.000 Kilometer in 16 Tagen zugunsten von UNICEF - Chemnitzer Oberbürgermeisterin verabschiedete Läufer

  • Pünktlich zum Start der Lauf-KulTour 2012, der mit dem Start des diesjährigen Firmenlaufes zusammenfiel, hörte es auf zu regnen. Die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig verabschiedete das Lauf-KulTour-Team der Technischen Universität und wünschte ihm nicht nur angenehmes Wetter, sondern auch viele interessante Begegnungen entlang der Laufstrecke. Foto: Mario Steinebach
  • Die Läuferinnen und Läufer der Lauf-KulTour waren beim Start auf der Chemnitzer Brückenstraße kaum noch auszumachen und mischten sich unter die Teilnehmer des Firmenlaufes. Foto: Mario Steinebach
  • Das sind die Läufer und Radbegleiter, die 2012 Deutschlands längsten Staffellauf absolvieren. Die Uni-Shirts wurden übrigens von der Gesellschaft der Freunde der TU Chemnitz finanziert. Foto: Lauf-KulTour
  • Team-Mitglied Sebastian Ködel wird in den kommenden 16 Tagen im Internet auf mehreren Kanälen von der Lauf-KulTour 2012 berichten. Foto: Mario Steinebach
  • Rauschen im Blätterwald: Die Deutschlandumrundung der Chemnitzer Studenten im Rahmen der Lauf-KulTour 2012 ist am 6. September der Aufmacher auf der Titelseite der Freien Presse. Christian Franze war der erste Läufer, der von seinen Mitstreitern auf die 4.000 Kilometer lange Strecke geschickt wurde. Danke an den Pressefotografen Sven Gleisberg für dieses schöne Bild. Foto: Mario Steinebach

Nach Monaten der Vorbereitung ging es am 5. September 2012 endlich los: Die bereits 6. Chemnitzer Lauf-KulTour hat sich auf den Weg rund um Deutschland gemacht. Die ersten fünf der insgesamt rund 4.000 Kilometer langen Strecke legten die Studentinnen und Studenten der Technischen Universität Chemnitz gemeinsam mit den Teilnehmern des Chemnitzer Firmenlaufs zurück. Danach verabschiedeten sie sich in Richtung Süddeutschland. Als erstes Ziel soll Werdau voraussichtlich kurz vor Mitternacht erreicht sein. Der vermutlich längste Non-Stop-Staffellauf in der Bundesrepublik ist ein Projekt des Vereins Lauf-Kultour zugunsten von UNICEF.

Die zwölf Sportlerinnen und Sportler werden in den kommenden 16 Tagen mehr als 150 Städte passieren. Mit dieser Aktion sammeln sie Spenden für das UNICEF-Projekt "Schulen für Afrika". Zugleich werben sie in ganz Deutschland für den Wissenschafts- und Universitätsstandort Chemnitz. Die Läufer werden am 21. September in Chemnitz zurück erwartet.

An der Strecke werden UNICEF-Arbeitsgruppen unter anderem in Freiburg, Bonn/Köln, Münster, Bremen, Hamburg, Rostock und Frankfurt (Oder) die Läufer und ihre acht Begleiter begrüßen. Geplant ist, Informationsstände aufzubauen, um auf das Schulprojekt für Afrika aufmerksam zu machen. Sportler aus Schulen, Vereinen und Universitäten sollen zum Mitlaufen geworben werden. In Münster sollen die Teilnehmer an der Lauf-KulTour im Marktcafé empfangen werden. Frankfurt (Oder) plant eine öffentliche Begrüßung durch die Stadt.

Gelaufen wird im Wechselsystem, das Tag und Nacht rotiert, so dass jeder Läufer alle elf Stunden für eine Stunde im Einsatz ist. Der Lauf führt im Uhrzeigersinn in der Nähe der Grenze um die Republik. Zuerst wird das Vogtland erreicht, später der Bayerische Wald. Dann geht es westwärts über die Alpen und anschließend entlang des Rheins ins Ruhrgebiet. Weitere Ziele in Richtung Nordseeküste sind Bremen, Hamburg, dann die Ostsee, um anschließend den Rückweg entlang der Oder-Neiße-Grenze über das Zittauer Gebirge anzutreten.

Ziel der UNICEF-Kampagne "Schulen für Afrika" ist es, 13 Millionen Kindern in elf Ländern des Kontinents Bildung und damit eine bessere Zukunft zu ermöglichen. UNICEF fördert hierzu den Bau von Schulen und Sanitäranlagen, bildet Lehrer aus und stellt Möbel und Schulmaterial bereit. Gesponsert wird die Lauf-KulTour durch die Stadt Chemnitz, das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau, den Studentenrat der TU, die Freundesgesellschaft der TU Chemnitz und dem lokalen Laufbekleidungshersteller thoni mara. Für jeden, der die Läufer ein Stück des Weges begleitet, fließt ein Euro an UNICEF. Dabei spielt die zurückgelegte Distanz keine Rolle.

Wer die Studenten auf ihrer Tour begleiten möchte, kann dies im Internet tun. Eine Google-Maps-Applikation aktualisiert alle zehn Sekunden den jeweiligen Standort der Läufer und Radfarer.

Aktuelle Informationen zur Lauf-KulTour 2012 sowie Live-Verfolgung aller Sportler per Racemap nach dem Start: http://www.lauf-kultour.de

Mario Steinebach
05.09.2012

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