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Wo Lehrende zu Lernenden werden

Neues Kursprogramm des Hochschuldidaktischen Zentrums Sachsen beinhaltet auch ein Seminar an der TU Chemnitz - Weitere Kurse können an anderen Hochschulen besucht werden

  • Für eine hohe Qualität der Lehre steht auch die TU Chemnitz. Foto: Hendrik Schmidt

Das Kursprogramm des Hochschuldidaktischen Zentrums Sachsen (HDS) und der 13 an dieser gemeinsamen zentralen Einrichtung beteiligten Hochschulen liegt nun für Frühjahr und Sommer 2012 vor. Erstmals wird auch an der Technischen Universität Chemnitz das so genannte "Modul 1" angeboten. So können Lehrkräfte der TU im Sommersemester am Kompaktseminar "Grundlagen des Lehrens & Lernens" teilnehmen. Es startet mit einem Auftaktseminar am 27. und 28. April und endet am 6. und 7. Juli mit einem Abschlussseminar. Dazwischen finden kollegiale Praxisberatungen und kollegiale Hospitationen statt. Insgesamt stehen 60 Arbeitseinheiten auf dem Plan. Dieses Modul ist für Lehrende der TU Chemnitz kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt direkt beim HDS. Anmeldeschluss ist der 6. April. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf Personen beschränkt.

Alle Informationen rund um das komplette Kursangebot an den sächsischen Hochschulen sind im Programmheft zu finden, welches in Kürze an den Auslagen der Fakultäten der TU Chemnitz sowie der Pressestelle und der Forschungsakademie verfügbar ist und zudem als PDF-Download unter http://www.tu-chemnitz.de/hds/ bereitsteht. Im Online-Portal des HDS (https://www.hds.uni-leipzig.de) sind zudem Detailinfomationen und Anmeldefristen, Informationen über Restplätze, Terminänderungen oder Zusatzangebote zusammengestellt. Über dieses Portal erfolgt auch die Kursanmeldung.

"Unsere Beteiligung am HDS ergänzt das Portfolio der TU Chemnitz zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie des lebenslangen Lernens und unterstützt weiterhin die dauerhafte Sicherung der Qualität in der Lehre der Chemnitzer Universität", sagt Prof. Dr. Albrecht Hummel, Prorektor für Lehre, Studium und Weiterbildung, der seitens der TU Chemnitz für die Zusammenarbeit mit dem HDS verantwortlich zeichnet. Angesichts der eingeschränkten Teilnehmerzahlen im Chemnitzer Seminar des Moduls 1 empfiehlt er allen Interessenten, sich zügig anzumelden. "Es lohnt aber auch, sich die Kursangebote anderer Hochschulen anzusehen und sich gegebenenfalls auch dort anzumelden", so Hummel.

Stichwort: Hochschuldidaktisches Zentrum Sachsen

Das vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst geförderte Hochschuldidaktische Zentrum Sachsen (HDS) hat sich im April 2011 als gemeinsame zentrale Einrichtung in Sachsen konstituiert, in der 13 sächsische Hochschulen - darunter auch die TU Chemnitz - kooperieren. Ziel des HDS ist die Förderung der Qualität der sächsischen Hochschullehre durch das Angebot hochschuldidaktischer Weiterbildungskurse sowie einem entsprechenden Zertifikatsprogramm, die Bereitstellung einer Informationsplattform bzw. die Schaffung von Möglichkeiten des hochschulübergreifenden Erfahrungsaustausches. Die Angebote des HDS richten sich an alle Lehrenden und damit an den wissenschaftlichen Nachwuchs, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, wissenschaftliche Mitarbeiter, Lehrbeauftragte und Professoren.

Das Kursangebot des HDS gliedert sich insgesamt in drei Module, die in ein Zertifikatsprogramm münden. Neben Modul 1 gehören hierzu Modul 2, welches aus Seminaren zu den Themenfeldern "Prüfen und Bewerten", "Beraten und Begleiten" sowie "Evaluieren"/"Neue Medien"/"Diversity" im Gesamtumfang von 60 Arbeitseinheiten besteht sowie ein abschließendes Modul 3, welches 80 Arbeitseinheiten zählt und sich mit der Bearbeitung eines Lehr-Lernprojektes beschäftigt. Kurse des Moduls 2 werden durch die beteiligten Hochschulen angeboten, stehen aber Teilnehmern aller beteiligten Hochschulen offen.

Für Teilnehmer aus der TU Chemnitz gelten dabei generell die ermäßigten Kurskosten, viele Kurse können somit kostenfrei besucht werden. Die genauen Konditionen sind dem Kursprogramm zu entnehmen. Zu beachten ist, dass Angebote aus dem Bereich Schlüsselkompetenzen nicht auf das Zertifikatsprogramm angerechnet werden. Alle Kurse können aber auch einzeln und unabhängig voneinander bzw. vom Zertifikatsprogramm im Rahmen der individuellen Weiterbildung besucht werden.

Im Übrigen: Unter Federführung des HDS beteiligten sich die fünf sächsischen Universitäten mit dem Verbundantrag "Lehrpraxis im Transfer" an der zweiten Bewilligungsrunde des Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre (Qualitätspakt). Schwerpunkte des Projektes sind die Intensivierung der hochschuldidaktischen Vernetzung wie auch die individuelle Beratung und Begleitung Lehrender sowie fachspezifische und mediendidaktische Qualifizierungsangebote. Der Verbundantrag wurde bereits zur Förderung vorgesehen und ist nun zu untersetzen. Der Projektstart ist zum 1. April 2012 geplant.

Weitere Informationen erteilen Prof. Dr. Albrecht Hummel, Prorektor für Lehre, Studium und Weiterbildung, Telefon 0371 531-10032, E-Mail prorektor.bildung@tu-chemnitz.de sowie Olivia Neumann, Referentin des Rektors (Schwerpunkt Lehre und Studium), Telefon 0371 531-32269, E-Mail referent.lehre@verwaltung.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
04.01.2012

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