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Gaudeamus igitur: Kommers nicht nur für Studierende

TU beteiligt sich am 14. Mai im Industriemuseum an der Chemnitzer Museumsnacht 2011 - Hits von 1836, chemische Kabinettstückchen und eine etwas andere Festrede bereichern das Programm

Es ist das berühmteste traditionelle Studentenlied der Welt: "Gaudeamus igitur". Übersetzt aus dem Lateinischen heißt es "Lasst uns also fröhlich sein!". Und mit dieser Aufforderung lädt die Technische Universität zur Chemnitzer Museumsnacht 2011 ein. Anlässlich ihres 175-jährigen Jubiläums und des Jahres der Wissenschaft werden am 14. Mai im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz fast vergessene studentische Traditionen wieder belebt.

So gibt es in der Ausstellung "Wissen, was gut ist. 175 Jahre TU Chemnitz" ab 18 Uhr literarische und musikalische Hits von 1836 - dargeboten von Studierenden der Medienkommunikation unter Leitung von Dr. Ruth Geier. Überraschende physikalische Experimente demonstriert Dr. Hans-Gottfried Hempel vom Institut für Physik. Chemische Kabinettstückchen zeigen Prof. Dr. Heinrich Lang, Sascha Tripke und Dieter Schaarschmidt von der Professur Anorganische Chemie. Um 20.30 Uhr und um 22.15 Uhr präsentiert das Studentenkabarett "MehrTUerer" erstmals "Die etwas andere Festrede". Jazz statt Studentenlieder spielt um 20 Uhr die Jazz-Combo der Uni. Und die Tanzgruppe "in.takt" der TU Chemnitz zeigt um 21.30 Uhr und 23.15 Uhr, was sie unter "technica saltata" versteht.

Dieser ungewöhnliche "Kommers" findet im Bereich der Jubiläumsausstellung statt, die natürlich auch durchschritten werden kann. Lohnenswert ist auch der Besuch der Ausstellung "Vom Gäneskiel zum iPad - Schreibwerkzeuge im Wandel der Zeit", die auch zeigt, mit welchen Hilfsmitteln Studenten und Professoren im 19. und 20. Jahrhundert geschrieben haben. Und wer noch mehr über die TU-Geschichte und studentische Traditionen erfahren möchte, sollte zum "etwas anderen" Jubiläumsbuch greifen, das im Museumsshop erhältlich ist.

Insgesamt lockt die Chemnitzer Museumsnacht 2011 mit mehr als 90 Angeboten. An 28 Standorten beteiligen sich insgesamt 31 Museen, Galerien und Einrichtungen. Auf sechs Sonderlinien können die Besucher der Museumsnacht mit Bus und Bahn zu den nächtlichen Schauplätzen gelangen oder auf die umweltfreundliche Variante mit dem "Chemnitzer Stadtfahrrad" zurückgreifen. Museumsnacht-Tickets für Erwachsene zum Preis von acht Euro und Jugend-Tickets für drei Euro gibt es im Vorverkauf und an den Abendkassen der beteiligten Museen und Einrichtungen. Für Kinder bis einschließlich 15. Geburtstag ist der Eintritt frei.

Neue Einblicke in "1836 - Die etwas andere Chronik" der Medienkommunikation sind hier möglich: http://www.tu-chemnitz.de/tu/1836/daguerrotypie.html

Weitere Informationen zur Museumsnacht: www.chemnitz.de

Mario Steinebach
10.05.2011

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