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TU Chemnitz zeigte beim CSD erneut Flagge für Vielfalt

Viele Studierende und Beschäftigte der TU Chemnitz beteiligten sich am Christopher Street Day (CSD) in Chemnitz und setzten als TUC-Familie gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt, Toleranz und ein diskriminierungsfreies Miteinander

Mit einer Rekordbeteiligung von über 2.000 Menschen versammelten sich am 4. Juli 2026 viele Queere vor der Rosa-Luxemburg-Schule auf dem Chemnitzer Brühl, um am 14. Christopher Street Day (CSD) in Chemnitz für Geschlechtervielfalt und Demokratie auf die Straße zu gehen. Mit einem eigenen Wagen beteiligte sich die Technische Universität Chemnitz zum dritten Mal in Folge an dieser Veranstaltung. Eine große Gruppe von Studierenden und Beschäftigten der Universität, darunter die Prorektorin für Forschung und Universitätsentwicklung der TU Chemnitz, Prof. Dr. Anja Strobel, nahmen an der Demonstration durch die Chemnitzer Innenstadt teil. Auch Vertreterinnen und Vertreter studentischer Initiativen und des Student_innenrates (StuRa) feierten gemeinsam mit den Teilnehmenden des CSD in Chemnitz.

Für die musikalische Begleitung auf dem TUC-Wagen sorgten die TUC-DJs Emely-Sue Fórizs alias DJ ELMO, Imad Ourabi und DJ Ryan Hold. Unter dem Motto der Universitätskampagne „ZUSAMMENSTEHEN #TUCgether” setzte die TU Chemnitz mit dieser Aktion ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Toleranz, Weltoffenheit, Demokratie und ein respektvolles Miteinander. Viele Teilnehmende trugen speziell für die #TUCgether-Kampagne angefertigte T-Shirts, malten sich einen Regenbogen ins Gesicht, verteilten Aktionsmaterialien und kamen während der Veranstaltung mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch. Der bunt gestaltete Wagen der TU Chemnitz war Teil des Demonstrationszuges und bot zahlreichen Mitgliedern der TUC-Familie die Möglichkeit, gemeinsam Haltung für gesellschaftliche Vielfalt und gegen Diskriminierung zu zeigen.

„Ich freue mich sehr, dass wir die Vielfalt unserer Universität auch beim diesjährigen CSD gezeigt haben. Uns ist wichtig, dass alle Mitglieder und Angehörigen der TU Chemnitz sich bei uns wohl und sicher fühlen können – unabhängig von ihrer Herkunft, Religion, ihrer Geschlechtsidentität oder ihrer sexuellen Orientierung. Dies möchten wir mit unserer Teilnahme am CSD auch sichtbar und deutlich nach außen tragen“, sagte Prof. Dr. Anja Strobel, Prorektorin für Forschung und Universitätsentwicklung der TU Chemnitz nach der Veranstaltung.

Mit dem anschließenden Straßenfest im Stadthallenpark im Rahmen des derzeitigen Parksommers wurde zudem auf die Rechte queerer Menschen aufmerksam gemacht.

Hintergrund: Beteiligung Der TU Chemnitz am CSD

Mit ihrer erneuten Teilnahme am Christopher Street Day unterstreicht die TU Chemnitz ihr kontinuierliches Engagement für Diversität und Chancengleichheit. Die Beteiligung am CSD ist eine von zahlreichen Aktivitäten der Universität zur Förderung von Vielfalt und eines respektvollen Miteinanders. Zu diesen Aktivitäten zählen auch der jährliche Diversity Day, verschiedene Veranstaltungen zu Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt sowie das Engagement im Rahmen des Zertifikats „Vielfalt gestalten” des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.

Anne Eichhorn
07.07.2026

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