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Doktorandinnen- und Doktorandenvertretung der TU Chemnitz hat ihre Arbeit aufgenommen

Mina Raeisi, Tom Hunger und Anna Ulrich bilden Interessenvertretung, welche an der TU Chemnitz die Vernetzung der Doktorandinnen und Doktoranden untereinander weiter stärken möchte

Mit der Novellierung des Sächsischen Hochschulgesetzes wurde erstmals eine offizielle Vertretung der Promovierenden an sächsischen Hochschulen eingerichtet. Die Doktorandinnen- und Doktorandenvertretung vertritt die Interessen aller Promovierenden gegenüber den universitären Gremien, berät in allen promotionsrelevanten Angelegenheiten und gibt dazu Empfehlungen ab. Sie wird von der Hochschule angehört, wenn Entwürfe von Promotionsordnungen erstellt werden und entsendet ein Mitglied mit beratender Stimme in die Sitzungen des Senats und der Fakultätsräte. Dadurch fördert sie den Austausch, stärkt die Mitbestimmung und sorgt dafür, dass die Belange der Promovierenden nachhaltig Gehör finden.

An der Technischen Universität Chemnitz besteht dieses Gremium seit Juli 2025 aus drei gewählten Mitgliedern: Mina Raeisi (Philosophische Fakultät), Tom Hunger (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) und Anna Ullrich (Fakultät für Naturwissenschaften). Sie bündeln die Interessen aller Fakultäten sowie des Zentrums für Lehrkräftebildung und Bildungsforschung. Im Zuge der Aufnahme ihrer Arbeit möchte die Vertretung zudem Institute und Organisationen, die Promivierende unterstützen, ausdrücklich dazu einladen, Kontakt aufzunehmen und mögliche Kooperationen ins Auge zu fassen. „Zukünftig möchten wir nicht nur die Interessen der Promovierenden vertreten, sondern auch die Vernetzung der Doktorandinnen und Doktoranden untereinander weiter stärken“, erklärt Anna Ullrich und fügt hinzu: „Außerdem möchten wir perspektivisch erreichen, dass alle Fakultäten und das ZLB durch gewählte Vertreterinnen und Vertreter in der Doktorandinnen- und Doktorandenvertretung repräsentiert sind.“

Kontakt: E-Mail doktorandenvertretung@tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
14.11.2025

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