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Auf dem Weg zum Wasserstoff-Innovationsstandort

Erste „Transfakultäre Netzwerkkonferenz – Wasserstoff“ an der TU Chemnitz machte Synergien für Forschung, Lehre und Transfer sichtbar – Initiativen und Vorhaben sollen enger verzahnt und in transdisziplinäre Projekte überführt werden

Die Technische Universität Chemnitz möchte sich zu einem führenden Innovationsstandort der Wasserstoff-Forschung entwickeln und leistet unter anderem als Partner des „Hydrogen and Mobility Innovation Center (HIC)“, als Mitglied der „Sächsischen Wasserstoffunion“, durch innovative Forschungsvorhaben wie „Clean Energy City“ und als Mitglied in renommierten Verbänden wie der European Hydrogen and Fuel Cell Association einen bedeutenden Beitrag zur Wasserstoffstrategie des Freistaates Sachsen und darüber hinaus. Künftig sollen noch weitere und vor allem transfakultäre Forschungs- und Transfer-Vorhaben entstehen, die unter anderem die Entwicklung des HIC flankierend unterstützen und komplementierend vorantreiben sollen.

Im Rahmen der ersten „Transfakultären Netzwerkkonferenz – Wasserstoff“ an der TU Chemnitz ging es im vergangenen Monat darum, Expertinnen und Experten zu vernetzen und Synergien für mögliche Vorhaben auszuloten. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus sechs Fakultäten der TU Chemnitz waren vor Ort, verdeutlichten ihre Expertise mit Blick auf das übergeordnete Thema „Wasserstoff“ und diskutierten Initiativen und Ideen für gemeinsame Projekte.

Eindrucksvolle Entwicklung des Wasserstoffstandortes Chemnitz soll konsequent fortgesetzt werden

Prof. Dr. Uwe Götze, Prorektor für Transfer und Weiterbildung der TU Chemnitz sowie Schirmherr der fakultätsübergreifenden Task Force „Wasserstoff“, welche die Konferenz initiiert hat, verdeutlichte zu Beginn in einem Grußwort die eindrucksvolle Entwicklung des „Wasserstoffcampus“ in Chemnitz. Prof. Dr. Thomas von Unwerth, Leiter der Professur Alternative Fahrzeugantriebe der TU Chemnitz, und einem starken Netzwerk von Partnerinnen und Partnern aus Politik, Industrie und Forschung sei es gelungen, mit dem HIC ein nationales Innovations- und Technologiezentrum in die unmittelbare Nachbarschaft zur TU Chemnitz zu holen. Von diesem Erfolg gingen bereits Impulse in weitere Transferprojekte aus, unter anderem verwies er auf den „Smart Rail Connectivity Campus“.

Europäische Forschungsfragen adressieren

Prof. von Unwerth, der auch Vorstandsvorsitzender von „HZwo Wasserstoffland Sachsen“ ist, betonte die Notwendigkeit, europäische Forschungsbedarfe zu Wasserstoff in den Blick zu nehmen. Dazu gehören die „Erzeugung“, „Entwicklung einer Infrastruktur“, „Möglichkeiten zur Systemintegration und Anwendung“ sowie die Aspekte „Sicherheit, Akzeptanz und Markteinführung“. Die Pitches der am Netzwerktreffen Beteiligten verdeutlichten mit Blick darauf bereits vielfältige Perspektiven sowie Möglichkeiten für fakultätsübergreifende Synergien. Prof. von Unwerth zeigte sich anschließend sehr zuversichtlich: Auf Grundlage der deutlich gewordenen Überschneidungen können Initiativen und Vorhaben zum Thema „Wasserstoff“ künftig forschungs- und lehrseitig noch enger verzahnt und Fragen der Wasserstoff-Forschung und Technologie-Entwicklung auf europäischem Niveau gemeinsam adressiert werden.

Die Ergebnisse dieser ersten fakultätsübergreifenden Netzwerkkonferenz zu Wasserstoff sollen nun mit Blick auf die nächste Sitzung der Task Force „Wasserstoff“ evaluiert werden.

(Autor: Matthias Fejes)

Mario Steinebach
15.05.2023

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