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Tag des wiss. Nachwuchses

Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses

Unter Leitung des Prorektors für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Prof. Dr. Jörn Ihlemann, richtet das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs mittlerweile jährlich den "Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses" (TdwN) aus. Ziel ist es, eine Kultur und Identität des wissenschaftlichen Nachwuchses zu prägen. Lesen Sie mehr zu den vergangenen Veranstaltungen.

Der diesjährige Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses findet am 9. November 2017 statt.

 

Anmeldung zum Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses

Anmeldung geschlossen. Anmeldung zu Restplätzen an den Veranstaltungstagen vor Ort möglich.

Call for Science Slam - TeilnehmerInnen gesucht!

Masterstudierende der höheren Semester, Promovierende und Postdocs der TU Chemnitz sind dazu eingeladen, Ihre Forschung im Rahmen des „Science Slams für NachwuchswissenschaftlerInnen“ vorzustellen.

Sie sind aufgefordert, Ihre Forschung in einem zehn-minütigen, unterhaltsamen Kurzvortrag am Vorabend des „Tages des wissenschaftlichen Nachwuchses“ darzubieten. Neben einer klassischen PowerPoint- oder Prezi-Präsentation dürfen Hilfsmittel und Requisiten explizit genutzt werden. Ziel ist es, wissenschaftliche Zusammenhänge und Anwendungen kurzweilig als auch pointiert für Fachfremde verständlich zu machen. Das Publikum soll begeistert und neugierig gemacht werden!

Die Gewinnerin/Der Gewinner wird per Publikumsvotum ermittelt und mit einem attraktiven Preis ausgezeichnet.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? ... dann raus aus dem Labor, weg vom Schreibtisch und rauf auf die Bühne!

Anmeldeschluss ist der 17. September 2014 unter forschungsakademie@...

Call for Pictures

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte! Wenn Sie eine Geschichte zu Ihrer Dissertation erzählen müssten, welches Bild oder welche Metapher würden Sie wählen? Was war der vielleicht entscheidende Moment, die typischste Situation, der Ort, an dem Sie die meiste Zeit verbracht haben, der glücklichste Augenblick oder die für Sie wichtigste Person während der Promotionsphase?

Wir suchen kreative Fotos und witzige Schnappschüsse, die Ihre persönliche Story kraftvoll erzählen können. Dieser Call for Pictures richtet sich an alle Hobbyfotografen und Kameraprofis, egal ob sie mitten im Promotionsprozess stecken, ihn gerade erst begonnen oder bereits abgeschlossen haben.

Die besten Aufnahmen werden durch eine Jury ausgewählt und am 25.09.2014 im "Alten Heizhaus" prämiert.

Fototechnische Restriktionen und Teilnahmebedingungen:

  • nur Digitalaufnahmen
  • keine Fotomontagen, geringfügige digitale Nachbearbeitung sind gestattet
  • Auflösung min. 180 dpi, 3500 x 2333 Pixel
  • Die Bilder werden maximal im Format A 3 (297 mm x 420 mm) ausgestellt.
  • Einsendung digital per E-Mail an forschungsakademie@... bis zu einer maximalen Größe von 10 MB
  • Einsendeschluss ist der 17. September 2014.
  • Erforderliche Angaben (bitte im Mailtext integrieren): Name, Fakultät, Lehrstuhl, Thema der Dissertation, Titel/Bildunterschrift zum Fotos, 2-3 Sätze zur Beschreibung des Fotos und dessen Zusammenhangs zur Dissertation.

Der Fotowettbewerb soll die überfachliche Wahrnehmung, den disziplinenübergreifenden Austausch unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern fördern und die Vielfalt an Dissertationsprojekten an der TU Chemnitz sowie Ihre Forschungsleistungen abbilden.

Nutzungsrechte:
Die Fotos werden im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der TU Chemnitz, der Forschungsakademie und der Kompetenzschule verwendet. Mit Einsendung Ihres Fotos erklären Sie sich bereit, der TU Chemnitz an dem Foto das nicht-ausschließliche, kostenlose Nutzungs- und Verwertungsrecht einzuräumen. Dieses Recht umfasst, Ihr Foto für die Veröffentlichung auf Postern, Flyern, in Broschüren, der Homepage und sonstigem Informationsmaterial der TU Chemnitz, Forschungsakademie und Kompetenzschule verwenden zu dürfen. Auf die Urheberschaft muss dabei nicht hingewiesen werden. Sie behalten ein nicht-ausschließliches Nutzungsrecht an den von Ihnen eingereichten Fotos.

Wir freuen uns auf Ihre Fotos und die Geschichten, die Sie uns damit erzählen!

EIN TAG ZUR FÖRDERUNG DES WISSENSCHAFTLICHEN NACHWUCHSES

Am Donnerstag, den 03.11.2016, fand bereits zum vierten Mal der Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses an der TU Chemnitz statt. Das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs (ZfwN), welches diese Veranstaltung organisierte, lud zu einem gemeinsamen Nachmittag rund um das Thema Promotion ein.

Insgesamt folgten etwa 120 Interessierte, darunter vor allem Promotionsinteressierte, DoktorandInnen und Postdocs, aber auch JuniorprofessorInnen und ProfessorInnen der Einladung zum Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses und hörten eine Reihe von informativen und fachlichen Vorträgen.

Prof. Dr. Jörn Ihlemann eröffnete um 14:00 Uhr die Veranstaltung und begrüßte die Gäste im vollen Hörsaal N113 auf dem Campus Reichenhainer Straße. Er stellte sich außerdem als neuer Direktor des Zentrums für den wissenschaftlichen Nachwuchs vor und dankte an dieser Stelle seinem Vorgänger, Prof. Dr. Heinrich Lang, der wesentliche Teile des Programmablaufs vorbereitet hatte. Dann führte er das Publikum in die Themen des Tages und das Programm ein.

Eröffnung und Begrüßung: Prof. Dr. Jörn Ihlemann, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs & Direktor des Zentrums für den wissenschaftlichen Nachwuchs
Eröffnung und Begrüßung: Prof. Dr. Jörn Ihlemann, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs & Direktor des Zentrums für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Im ersten Vortrag referierte Prof. Dr. Michael Schreiber, Fakultät für Naturwissenschaften, Professur Theoretische Physik III - Theorie ungeordneter Systeme, unter dem Titel „How to Write a World Class Paper“. Gleich zu Beginn stellte er klar, dass auch er diese Frage nicht abschließend beantworten könne. Dafür gab es eine Vielzahl von hilfreichen Tipps und Erfahrungen zum Verfassen wissenschaftlicher Texte.

Nach seinem Vortrag folgten zwei informative Beiträge, die sich insbesondere an die Promotionsinteressierten richteten. Professor Ihlemann stellte einen möglichen Promotionsverlauf mit seinen wichtigsten Meilensteinen vor.

Daran schlossen sich Informationen zu diversen Finanzierungsmöglichkeiten einer Promotion an. Hier präsentierte Antje Pfeifer, Mitarbeiterin des ZfwN und Projektkoordinatorin InProTUC, den interessierten Zuhörern die breite Vielfalt möglicher Optionen.

Vortrag „How to Write a World Class Paper”: Prof. Dr. Michael Schreiber
Vortrag „How to Write a World Class Paper”: Prof. Dr. Michael Schreiber
Vorstellung des Promotionsverlaufs: Prof. Dr. Jörn Ihlemann
Vorstellung des Promotionsverlaufs: Prof. Dr. Jörn Ihlemann
Finanzierungsmöglichkeiten einer Promotion: Antje Pfeifer
Finanzierungsmöglichkeiten einer Promotion: Antje Pfeifer

Danach ging es mit dem Forschungsalltag an der TU Chemnitz weiter. Hier kam Alexandra Cook, Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften, Professur Organisations- und Wirtschaftspsychologie, zu Wort und schaffte es in ihrem 10-minütigem Vortrag, dem Publikum ihr Forschungs- und Promotionsthema sowie die Vorteile, während der Promotion an der Universität tätig zu sein, näher zu bringen. Die Begeisterung, die sie für ihr Thema mitbrachte, konnten die Zuhörer deutlich spüren. Nur folgerichtig war daher die Botschaft, die sie am Ende ihres Vortrags angehenden Doktoranden mit auf den Weg gab: Love Your Research.

Einblick in den Forschungsalltag der TU Chemnitz: Doktorandin Alexandra Cook, Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften
Einblick in den Forschungsalltag der TU Chemnitz: Doktorandin Alexandra Cook, Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften

Nach diesem ersten Vortragsblock folgte eine kurze Kaffeepause, in der es Gelegenheit gab, sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen, ausliegende Informationsmaterialien anzuschauen und mitzunehmen sowie sich zu Promotionsmöglichkeiten an den einzelnen Fakultäten der TU Chemnitz zu informieren. Hier waren nahezu alle Fakultäten mit einem Poster und einem Vertreter der Fakultät präsent.

Get-together
Get-together
Informationsmaterial rund um die Promotion
Informationsmaterial rund um die Promotion
Posterpräsentation der Fakultäten der TU Chemnitz
Posterpräsentation der Fakultäten der TU Chemnitz

Der zweite Teil der Veranstaltung stand ganz unter dem Motto „Best Practice – Nachwuchsförderung“. Es war dem ZfwN eine große Freude, Prof. Dr. Robert Schlögl vom Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft als Referenten gewonnen zu haben. Er gab in seinem Vortrag einen Einblick in seine Forschungstätigkeit sowie insbesondere in seine Philosophie zur Förderung seiner Doktoranden. Er brachte klar zum Ausdruck, dass eine Promotion eine intensive Zeit und eine wichtige Station in der wissenschaftlichen Karriere ist. Er legte jedem ans Herz nach der Promotionszeit weiterzuziehen und Erfahrungen zu sammeln. Disziplin, Eigenverantwortung und Zeitmanagement schreibt Professor Schlögl groß. So hält er seine Doktoranden an, die Promotion in drei, maximal vier Jahren abzuschließen. Durch regelmäßige Gespräche motiviert und unterstützt er sie darin.

Best Practice Nachwuchsförderung: Prof. Dr. Robert Schlögl, Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft
Best Practice Nachwuchsförderung: Prof. Dr. Robert Schlögl, Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft

Danach berichteten Clemence Vernier, Doktorandin der TU Chemnitz und Mitarbeiterin bei der Robert Bosch GmbH und Martin Gozdzik, Doktorand der TU Chemnitz und Mitarbeiter bei der Volkswagen AG – Best Practice Nachwuchsförderung aus der Perspektive der Doktoranden, die in einem Unternehmen tätig sind. Clemence Vernier sieht wesentliche Vorteile ihres Promotionsmodells darin, dass ihr Unternehmen das Netzwerk unter den Doktoranden aktiv fördert und dass ihre Forschung zum Promotionsthema im Budget des Unternehmens verankert ist – ohne währenddessen Anträge für Fördergelder o. ä. schreiben zu müssen, wie es an Universitäten der Fall sein kann.
Auch Martin Gozdzik hebt diese Vorteile hervor, gleichwohl er anmerkt, dass sein Arbeitspensum es nicht tagtäglich zulässt, seine Promotion voranzutreiben. Er berichtet u. a. davon, dass sein Unternehmen Doktoranden Übernahmeperspektiven bei erfolgreich abgeschlossener Promotion bietet.
Dr. Florian Speck, Postdoc der TU Chemnitz und Mitglied des Beirates des ZfwN, moderierte diesen Part.

 

Best Practice Nachwuchsförderung: Doktorand Martin Gozdzik
Best Practice Nachwuchsförderung: Doktorand Martin Gozdzik
Best Practice Nachwuchsförderung: Dr. Florian Speck (TU Chemnitz) im Gespräch mit Doktorandin Clemence Vernier
Best Practice Nachwuchsförderung: Dr. Florian Speck (TU Chemnitz) im Gespräch mit Doktorandin Clemence Vernier
Best Practice Nachwuchsförderung: Einblick in die Wirtschaft & den Forschungsalltag eines Doktoranden dort
Best Practice Nachwuchsförderung: Einblick in die Wirtschaft & den Forschungsalltag eines Doktoranden dort

Mit einem Science Slam endete die Veranstaltung. Hier traten vier Nachwuchswissenschaftler mit ihren Forschungsthemen an. Ziel war es, dem Publikum in einem siebenminütigen Kurzvortrag vom jeweiligen Forschungsthema zu begeistern.
Der Moderator Antonin Fischer, Absolvent der TU Chemnitz und passionierter Poetry- und Science Slam-Moderator, erklärte die Spielregeln und stimmte das Publikum ein. Erster Kandidat: Sebastian Weise, Fakultät Maschinenbau. Mit seinem Vortrag vermittelte er anschaulich und erfolgreich, was Tribologie ist und wo es überall zu finden ist – selbst im Schlafzimmer. Zweiter Kandidat: Dr. Freddy Sichting, Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften. Er verglich akustisch und visuell ein Sinfonieorchester mit dem menschlichen Fuß. Auch was das alles mit Reiner Calmund zu tun hat, wurde am Ende seiner Präsentation klar. Dritter Kandidat: Ibrahim Ali, Fakultät Maschinenbau. Er vermittelte eine wichtige Erkenntnis: Ja, Aluminium in Flugzeugturbinen, es kann funktionieren! Vierter Kandidat: Dr. Holger Langenau, Fakultät Mathematik. Er leitete in seinem Vortrag durch zahlreiche mathematische Formeln. Auch wenn am Ende einigen Zuhörern im Publikum das Geheimnis einer mathematischen Formel weiterhin ein Rätsel blieb, war sein Vortrag äußerst interessant.
Alle vier Vorträge wurden mit begeistertem Applaus des Publikums belohnt. Das geschulte Ohr des Moderators ermittelte dabei die ersten beiden Sieger. 1. Platz Dr. Freddy Sichting, 2. Platz Ibrahim Ali. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle der Gesellschaft der Freunde der TU Chemnitz. Dank ihrer Unterstützung konnten diesen beiden Nachwuchswissenschaftlern tolle Preise überreicht werden: Erster Preis war ein Tablet der Marke Samsung, zweiter Preis ein Gutschein der Buchhandlung Universitas.

Moderator Science Slam: Antonin Fischer
Moderator Science Slam: Antonin Fischer
Kandidat Science Slam: Sebastian Weise
Kandidat Science Slam: Sebastian Weise
Siegervortrag von Dr. Freddy Sichting
Siegervortrag von Dr. Freddy Sichting
Zweitplatzierter: Ibrahim Ali
Zweitplatzierter: Ibrahim Ali
Kandidat Science Slam: Dr. Holger Langenau
Kandidat Science Slam: Dr. Holger Langenau
Applaus vom Publikum für alle Kandidaten
Applaus vom Publikum für alle Kandidaten

Beim abschließenden Stehempfang wurde noch einmal rege die Gelegenheit genutzt, um mit anderen Teilnehmern und den Referenten ins Gespräch zu kommen.

Das ZfwN dankt allen ReferentInnen, Moderatoren, Science Slam-Teilnehmern und Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung. Nur dadurch konnte gemeinsam die Veranstaltung so erfolgreich durchgeführt werden.

Die nächste Veranstaltung dieser Art ist für November 2017 geplant.

(Text: Marita Sohre, Bilder: Jule Burgenger)

WISSENSCHAFTLICHER NACHWUCHS INFORMIERT SICH

Am 19.November 2015 fand zum dritten Mal der Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses statt. In diesem Jahr stand die Veranstaltung ganz unter dem Motto „Gute wissenschaftliche Praxis“, „Strukturierte Promotion“ und „Best Practice“. Zwischen den Expertenvorträgen gab es für den wissenschaftlichen Nachwuchs ausreichend Gelegenheit zum Austausch mit den ReferentInnen und untereinander.

Den Rückfragen der jungen WissenschaftlerInnen standen die Referierenden Rede und Antwort
FOTO: Anne Fritzsch / Den Rückfragen der jungen WissenschaftlerInnen standen die Referierenden Rede und Antwort

Die vom Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs (ZfwN) durchgeführte Veranstaltung richtete sich an Promovierende und Promovierte, aber auch an Promotionsinteressierte der TU Chemnitz sowie der Hochschulen Mittweida und Zwickau. Damit verfolgt die TU Chemnitz das Ziel, die Kultur und Identität des wissenschaftlichen Nachwuchses zu prägen und damit die Sichtbarkeit der Gruppe der NachwuchswissenschaftlerInnen durch fakultätsübergreifende Maßnahmen zu erhöhen und damit zur Förderung einer universitätsweiten (Post-) DoktorandInnenkultur beizutragen. Sie gab in einem informellen Rahmen erste Einblicke rund um das Thema Promotion. Prof. Dr. Heinrich Lang, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs und Direktor des ZfwN, wies in seinem Grußwort auf die bedeutende Rolle des wissenschaftlichen Nachwuchses für die TU Chemnitz hin: „Die Technische Universität Chemnitz fühlt sich der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses besonders verpflichtet und zwar durch die Schaffung optimaler Rahmenbedingungen. Dies hat die TU Chemnitz in der Fortschreibung ihres Hochschulentwicklungsplanes bis 2025 entsprechend verankert, denn der wissenschaftliche Nachwuchs trägt u. a. maßgeblich zum Forschungserfolg der TU Chemnitz bei und ist damit für unsere TU von besonderer Bedeutung.“

Der erste Themenkomplex war der Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis gewidmet. Prof. Dr. Brigitte Jockusch, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Ombudsgremium für die Wissenschaft eingesetzt, berichtete vom Umgang mit Verdachtsfällen von wissenschaftlichen Fehlverhalten und verwies die jungen WissenschaftlerInnen bei Ihrer täglichen Arbeit auf die Grundsätze zur guten wissenschaftlichen Praxis der DFG. Ergänzt wurde der Vortrag von dem Ombudsman der TU Chemnitz, Prof. Dr. Guntram Wagner, der die Strukturen und Verfahren an der TU Chemnitz vorstellte.

Im zweiten Teil des Nachmittags gewährte Dr. Wolfgang Leidholdt mit seinem Vortrag Einblick in das Leben und den Werdegang eines Technokraten.

Prof. Dr. Bernadette Malinowski, Dekanin der Philosophischen Fakultät, und Tina Horlitz, Doktorandin im Fach Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft, stellten anschließend die Fortschritte der Arbeitsgruppe 'Strukturierte Promotion' vor, die vor einem knappen Jahr ihre Arbeit aufgenommen hat und Formate und Konzepte zur Implementierung der strukturierten Promotion an der Philosophischen Fakultät entwirft. Hierzu gehören insbesondere die Einrichtung eines Promovierendenportals, die Ausarbeitung einer Betreuungsvereinbarung und die Modifikation der Promotionsordnung, die es dem wissenschaftlichen Nachwuchs künftig ermöglichen soll, neben der klassischen Individualpromotion auch den Weg strukturierten Promovierens zu wählen. Besonders ging Frau Malinowski dabei auf die Vorteile einer solchen strukturierten Promotion ein, was bei den Teilnehmenden auf großes Interesse stieß. Jeanette Hilger, Masterstudentin der Pädagogik mit Schwerpunkt Lernkulturen, denkt selbst über eine Promotion nach ihrem Abschluss nach. Sie sagt: „Der Vortrag von Prof. Malinowski hat mir Vor- und Nachteile einer strukturierten Promotion vor Augen geführt und war für mich – als Studentin der Philosophischen Fakultät - von besonderem Interesse.“

Nach den ExpertInnenvorträgen ergaben sich noch interessante Gespräche zwischen ReferentInnen und Teilnehmenden der Veranstaltungen.

Nach Ihrem Vortrag stand Prof. Dr. Brigitte M. Jockusch den Fragen der ZuhörerInnen Rede und Antwort
FOTO: Anne Fritzsch / Nach Ihrem Vortrag stand Prof. Dr. Brigitte M. Jockusch den Fragen der ZuhörerInnen Rede und Antwort
Direkter Austausch mit den Referierenden zwischen den ExpertInnenvorträgen (rechts im Bild – Prof. Dr. Guntram Wagner)
FOTO: Anne Fritzsch / Direkter Austausch mit den Referierenden zwischen den ExpertInnenvorträgen (rechts im Bild – Prof. Dr. Guntram Wagner)
Das Format der Veranstaltung gab ausreichend Rahmen für Fragen der Promovierenden und Promotionsinteressierten
FOTO: Anne Fritzsch / Das Format der Veranstaltung gab ausreichend Rahmen für Fragen der Promovierenden und Promotionsinteressierten
Nach der Pause gab Dr. Wolfgang Leidholdt mit zahlreichen Exponaten Einblicke in seinen akademischen Werdegang
FOTO: Anne Fritzsch / Nach der Pause gab Dr. Wolfgang Leidholdt mit zahlreichen Exponaten Einblicke in seinen akademischen Werdegang
Prof. Dr. Thomas Lampke, Dr. Wolfgang Leidholdt und Prof. Dr. Heinrich Lang (v.l.n.r.) im Gespräch
FOTO: Anne Fritzsch / Prof. Dr. Thomas Lampke, Dr. Wolfgang Leidholdt und Prof. Dr. Heinrich Lang (v.l.n.r.) im Gespräch
Infotafeln der Fakultäten gaben Einblick in die Forschungsschwerpunkte an der TU Chemnitz
FOTO: Anne Fritzsch / Infotafeln der Fakultäten gaben Einblick in die Forschungsschwerpunkte an der TU Chemnitz

Rückblick 25. & 26.09.2014

Nachdem bereits der erste Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses im Vorjahr auf eine sehr positive Resonanz gestoßen war, stand am 25. und 26.09.2014 die Neuauflage auf dem Programm. Ca. 60 Promovierende, Postdoktoranden, aber auch Masterstudierende nutzten die Möglichkeit, sich in vielfältigen Vorträgen z.B. zu Karrierewegen des wissenschaftlichen Nachwuchses, zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten während der Promotion, zur akademischen Karriere im Ausland aber auch zu Alternativen zur Hochschullaufbahn zu informieren und ausführlich darüber zu diskutieren. Das Feedback der Teilnehmenden war, wie auch schon beim 1. Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses, sehr positiv. Besonders gelobt wurde die Vielfalt an Themen und der Informationen sowie der Einbezug anderer Promovierender z.B. in einer Podiumsdiskussion. Schauen Sie hier noch einmal in das Programm.

Einblick in das Forum "Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für Promovierende und Promotionseinsteiger"
Einblick in das Forum "Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für Promovierende und Promotionseinsteiger"
Grußwort des Prorektors für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Prof. Dr. Heinrich Lang
Grußwort des Prorektors für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Prof. Dr. Heinrich Lang
Diskussionsforum: Alternativen zur akademischen Karriere
Diskussionsforum: Alternativen zur akademischen Karriere

Begleitet wurde die Veranstaltung im Zentralen Hörsaalgebäude durch die Ausstellung „Promovieren gestern und heute“, in welcher interessante Zeitzeugen und Impressionen von Promotionen an der TU Chemnitz auf einem Zeitstrahl seit 1961 bis heute dargestellt wurden.

Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses 2014 - Ausstellung
Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses 2014 - Kuchen
Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses 2014 - Pause

Begonnen hatte der zweite „Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses“ bereits am Vorabend im Alten Heizhaus mit einem Science Slam Wettbewerb und der Preisverleihung zum Fotowettbewerb „Ich und meine Dissertation“. Dabei bewiesen die Preisträger des Science Slams, dass man komplexe wissenschaftliche Themen auch für fachfremde Zuhörer verständlich darstellen kann.

Preisverleihung zum Fotowettbewerb
Preisverleihung zum Fotowettbewerb
Sciene Slam
Sciene Slam
Andrej-Kogan-Jazzquartett
Andrej-Kogan-Jazzquartett

Die diesjährigen Einsendungen des Fotowettbewerbes zeigten – teilweise in eindrucksvoller Bildsprache – das vielfältige Spektrum an Promotionsthemen sowie Situationen, in denen sich Promovierende wiederfinden.

1. Platz: Ariane Bartkoswki - "History vs. Hysterie"
1. Platz: Ariane Bartkowski
„History vs. Hysterie“
2. Platz: Sebastian Weise - "Der große Wurf"
2. Platz: Sebastian Weise
„Der große Wurf“
3. Platz: Stefan Löhr - "Geldverbrenner Geschlossener Fonds"
3. Platz: Stefan Löhr
„Geldverbrenner Geschlossener Fonds“

Die Gewinnerin des diesjährigen Fotowettbewerbs „Ich und meine Dissertation“ Ariane Bartkowski mit dem Bild: „History vs. Hysterie“. Sie erhielt einen Gutschein im Wert von 150€ von der Universitas Buchhandlung Chemnitz, gesponsert von der Gesellschaft der Freunde der TU Chemnitz. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern des Fotowettbewerbes und des Science Slams sowie alles Teilnehmenden und Mitwirkenden am 2. Tag des wissenschaflichen Nachwuchses

Rückblick 26.09.2013

Den Promovierenden, Postdoktoranden bzw. Habilitierenden der TU Chemnitz einen speziellen Tag im universitären Veranstaltungskalender zu widmen, war längst überfällig und sollte deren Lehr- und Forschungsleistungen ausdrücklich würdigen. Eine weitere Intention war und ist es, dem wissenschaftlichen Nachwuchs ein vielseitiges Potpourri an relevanten Information zu bieten und sie damit durch Qualifizierungs- oder Beratungsangebote zu unterstützen. Schließlich gilt es, nachhaltig eine Kultur des wissenschaftlichen Nachwuchses an der TU Chemnitz zu prägen und einen Beitrag zur Identitätsbildung zu leisten. Unter Leitung des Prorektors für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Prof. Dr. Heinrich Lang, organisierten die Forschungsakademie und deren Projekt Kompetenzschule am 26. September 2013 erstmalig den "Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses". Zur Zielgruppe gehörten nicht nur die Doktorandinnen und Doktoranden der TU Chemnitz, sondern die Veranstaltung richtete sich auch an die Postdoktoranden sowie Masterstudierende mit Promotionsabsicht. Das Konzept wurde gemeinsam mit der Universitätsleitung sowie den Dekaninnen und Dekanen aller Fakultäten entwickelt.

Würdigungsfeier

Im Mittelpunkt des Vormittages stand die Anerkennung der Forschungsleistungen derjenigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Zeitraum Januar 2012 bis Juni 2013 ihre Promotion an der TU Chemnitz abgeschlossen haben. Die feierliche Würdigung nahmen der Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs sowie jeweils ein Vertreter der Fakultäten vor. Gerahmt wurde die Würdigungsstunde durch drei Vorträge Promovierender und Promovierter, die Einblicke in ihr transdisziplinäres Dissertations- /Forschungsprojekt gaben.

Auch das Sachsen-Fernsehen ließ sich diesen universitären Höhepunkt nicht entgehen. Den Beitrag finden Sie hier.

Workshops, Vorträge und Diskussionen

Promovierende, Postdoktoranden sowie Promotionsinteressierte konnten sich in in drei Workshop- und Vortragsessions zum Thema "Karriere in Wissenschaft und Wirtschaft" informieren, miteinander diskutieren oder den ein oder anderen Expertentipp abholen. Zahlreiche Informationsstände luden darüber hinaus zu vielseitigen Gesprächen und neuen Kontakten ein und informierten zu diversen Beratungs- und Unterstützungsangeboten an der TU Chemnitz.

Workshops, Vorträ und Diskussionen: Workshop
Workshops, Vorträ und Diskussionen: Präsentation
Workshops, Vorträ und Diskussionen: Infostand

 

Ausstellung "Promovieren gestern und heute"

Ausstellung "Promovieren gestern und heute"

Im Rahmen der Ausstellung  konnten Interessierte eine Zeitreise zurück zu den Anfängen des Promotionsrechts an der TU Chemnitz unternehmen. Es bot sich die Gelegenheit, in älteren und neueren Dissertationen zu stöbern sowie alte und neue Promotionsordnungen zu vergleichen.

 

Fotowettbewerb "Ich und meine Dissertation"

Wir suchten kreative Fotos und witzige Schnappschüsse, welche eine persönliche Story zur Dissertation kraftvoll erzählen können. Einige Einsendungen sind eingegangen. Am späten Nachmittag erfolgte die Preisverleihung zum Fotowettbewerb  sowie die Eröffnung der Fotoausstellung, welche durch Fotoimpressionen eines ähnlichen Wettbewerbs der Leipziger Research Academy ergänzt wurde. Herzlich bedanken wir uns bei den Freunden der TU Chemnitz, welche das Preisgeld in Höhe von insgesamt 300 Euro zur Verfügung stellten. Auch künftig soll es jährlich einen Fotowettbewerb geben, nicht zuletzt um dem Schlagwort "Promovieren in Chemnitz" persönliche Erfahrungen, Gesichter und Geschichten hinzuzufügen. Für eine Identitätsbildung und verbesserte Promotionskultur erscheint dies als eine Möglichkeit, die Vielfalt an Forschungsthemen abzubilden.

Unsere Preisträger

 

1. Platz: Felix Erler - „Interviewpartner für Dissertation gesucht“
1. Platz: Felix Erler
„Interviewpartner für Dissertation gesucht“
2. Platz: Qinghai Shi - „Ich und meine Kabeldiagnose“
2. Platz: Qinghai Shi
„Ich und meine Kabeldiagnose“
3. Platz: Sebastian Weise - „Sackgasse“
3. Platz: Sebastian Weise
„Sackgasse“

 Get-together mit dem Andrej Kogan Jazzquartett Chemnitz

Get-together
Get-together
Get-together

Wir danken allen, die durch Ihre Teilnahme und Organisation zu einer erfolgreichen Premiere beigetragen haben.

Prof. Dr. Heinrich Lang
Annett Schädlich   Dr. Daniela Menzel
Prorektor für Forschung & 
wissenschaftlichen Nachwuchs  
Leiterin Forschungsakademie
Projektleiterin Kompetenzschule

Presseartikel