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2. TUClab-Wettbewerb gestartet: Bis zu 450.000 Euro Anschubfinanzierung für Gründerinnen und Gründer

Sächsische Start-ups und potenzielle Unternehmensgründungen können sich an der TU Chemnitz bis zum 31. Juli 2019 um Anschubfinanzierung sowie Beratungs- und Unterstützungsleistungen bewerben

Die Technische Universität Chemnitz verfolgt im Rahmen ihrer Transferstrategie das Ziel, die Verknüpfung von Wissenschaft und Forschung mit der Wirtschaft zu verbessern. Hierbei hat sich die TU Chemnitz insbesondere zum Ziel gesetzt, in ihren Kernkompetenzen „Ressourceneffiziente Produktion und Leichtbau“, „Intelligente Materialien und Systeme“ sowie „Mensch und Technik“ innovative Ausgründungen intensiv zu fördern. Vor diesem Hintergrund haben die Sächsische Aufbaubank als Förderbank des Freistaates und die TU Chemnitz bereits 2018 die Einrichtung eines sogenannten „TUClab“ zur gemeinsamen unbürokratischen Unterstützung und Förderung für Gründerinnen und Gründer initiiert.

Im Rahmen des jährlich stattfindenden Wettbewerbs können zwei ausgewählte Unternehmensgründungen eine Startfinanzierung in Form von Beteiligungskapital von der Sächsischen Beteiligungsgesellschaft mbh (SBG) in Höhe von jeweils maximal 450.000 Euro erhalten. Hinzu kommen der Zugang zur Infrastruktur der TU Chemnitz bzw. ausgewählter Transferpartner sowie die Einbindung in Transfer- und Mentorennetzwerke der Universität. Bis zum 31. Juli 2019 können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Jungunternehmerinnen und -unternehmer aus Sachsen bewerben, die eine innovative Idee mit Bezug zu mindestens einer der drei Kernkompetenzen der TU Chemnitz in die Gründung überführen wollen oder schon überführt haben. Die Gründung des Start-ups darf jedoch nicht länger als zwölf Monate zum Zeitpunkt der Bewerbungsfrist zurückliegen. Eine Jury beurteilt die Geschäftskonzepte der Bewerber nach Kriterien wie Innovationsgehalt, wirtschaftliche Parameter, strategische Ausrichtung sowie Nachhaltigkeit/Regionalität. Weitere Informationen zum Ablauf, zur Bewerbung und zu den Bewertungskriterien finden Interessierte unter „Wettbewerb 2019“ auf der TUClab-Projekthomepage www.tu-chemnitz.de/tuclab.

Hintergrund: LiGenium - TUClab-Wettbewerbssieger 2018

Die Ingenieure Dr. Sven Eichhorn, Dr. Ronny Eckardt und Christoph Alt aus der TU Chemnitz forschen bereits seit mehreren Jahren zum Einsatz von Holz in fördertechnischen Anlagen. Die Vorteile moderner Holzwerkstoffe, wie leichtere Bauweise bei vergleichbarer mechanischer Leistungsfähigkeit, geringe Temperaturdehnung und Wärmeleitung sowie erhöhte Schwingungsdämpfung und Lärmreduktion, gelangen zunehmend in das Bewusstsein der Anwender. Das Chemnitzer LiGenium-Team, zu dem auch Angela Grimmer zählt, arbeitet daran, Maschinenelemente, Maschinen und komplette Anlagen in Holzbauweise zu entwickeln, herzustellen und zu vertreiben. Erste Pilotprojekte wurden bereits erfolgreich bei Erstausrüstern in der Automobilindustrie etabliert. Mit ihrem Geschäftskonzept überzeugte das LiGenium-Team im Oktober 2018 im Finale des „TUClab-Wettbewerbs“ der TU Chemnitz. Nach der Preisverleihung konnte das Start-up von verschiedenen Unterstützungsleistungen des TUClab profitieren.

Kontakt: Brita Stingl, Referentin im Büro des Rektors, Telefon 0371 531-36036, E-Mail TUClab@tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
03.06.2019

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