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20 Jahre Regionalpartnerschaft zwischen Sachsen und Niederschlesien gefeiert

Rektor Prof. Dr. Gerd Strohmeier nahm an Feierlichkeiten in Wrocław teil und betont die Bedeutung der verstärkten Zusammenarbeit in Europa

„Je weiter Europa politisch auseinanderrückt, desto stärker muss es akademisch zusammenrücken – um dadurch nicht zuletzt auch politisch und gesellschaftlich wieder stärker zusammenzuwachsen“, betonte Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der Technischen Universität Chemnitz, am Rande einer Festveranstaltung, die letzte Woche zahlreiche Vertreter des Freistaates Sachsen und der polnischen Wojewodschaft Niederschlesien anlässlich das 20-jährigen Bestehens ihrer Regionalpartnerschaft in Wrocław zusammenführte. Mit seiner Teilnahme wollte der Rektor ganz bewusst ein weiteres klares Bekenntnis zu Europa sowie zur Internationalisierung im Allgemeinen und zu den deutsch-polnischen Beziehungen bzw. sächsisch-polnischen im Speziellen setzen. „Wir werden unsere Zusammenarbeit mit unseren europäischen Nachbarn konsequent weiter ausbauen“, sagte der Rektor, der sich am Rande der Festveranstaltung auch mit seinem Amtskollegen Prof. Dr. Cezary Madryas von der Technischen Universität Wrocław traf, um über konkrete weitere Schritte zu sprechen.

Mit der TU Wrocław hat die TU Chemnitz u.a. im April 2018 die „2nd Polish-German Bridge Conference“ in Chemnitz ausgerichtet. Im Mittelpunkt stand der länderübergreifende fachliche Austausch über die Herstellung neuartiger Leichtbaustrukturen durch fortschrittliche Technologien mit dem Fokus auf ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit. Zusammen mit der Universität Wrocław wird seit dem Wintersemester 2015/2016 ein deutsch-polnisches Masterprogramm im Bereich Europäische Geschichte angeboten, das Studierenden eine bilinguale und transkulturelle Ausbildung an beiden Universitäten ermöglicht. Zudem findet mit der Universität ein Studierendenaustausch im Rahmen von ERASMUS+ statt.

Hintergrund: Sachsens Regionalpartnerschaften mit Polen

Bereits seit 1999 unterhält der Freistaat eine Regionalpartnerschaft mit der Wojewodschaft Niederschlesien, seit 2008 ebenfalls mit der Wojewodschaft Lebuser Land. 2012 war ein Verbindungsbüro des Freistaates in Breslau eröffnet worden. Durch die Regionalpartnerschaft sind in den vergangenen 20 Jahren regional, kommunal und zivilgesellschaftlich viele intensive Beziehungen in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur entstanden. Im Rahmen der damit verbundenen Jubiläumsfeierlichkeiten fand am 27. Mai 2019 ein Festkonzert mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden und dem österreichischen Pianisten Rudolf Buchbinder im Nationalen Musikforum Wrocław, zu dem der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer, und der Marschall der Wojewodschaft Niederschlesien, Cezary Przybylski, eingeladen hatten.

Mario Steinebach
03.06.2019

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