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ISINA-Symposium verzeichnet Teilnahmerekord

80 Gäste besuchten Interdisziplinäres Symposium für Frauen im MINT-Bereich (ISINA) – Vernetzung und Kooperation von Wissenschaft und Praxis

Vom 25. bis 26. März 2019 fand zum sechsten Mal in Folge das Interdisziplinäre Symposium für Frauen im MINT-Bereich (ISINA) an der Technischen Universität Chemnitz statt,  eine Plattform für Wissenstransfer und Austausch zu Themen wie „Interdisziplinäre Forschung“, „Erfolgsstrategien“ sowie für die Weitergabe von Impulsen zu innovativen Arbeitsformen. 80 Teilnehmerinnen folgten der Einladung der Initiatorinnen des Symposiums, Prof. Dr. Olfa Kanoun, Professur für Mess- und Sensortechnik an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, und Karla Kebsch, Gleichstellungsbeauftragte der TU Chemnitz.

Den Eröffnungsvortrag zum Thema „21st century our turning point. Women leaders unit!“ hielt Petronela Sandulache, Global Innovation Strategist und Ventures Designer. Gleichstellung und Chancengleichheit sieht Sandulache als ihre eigene Lebensmission. Mit fünf „goldenen Regeln“ -  Selbststärkung, Networking, Verhandlung, Sponsorensuche und Visionen wagen -  inspirierte Sandulache die Teilnehmerinnen, persönlichen und beruflichen Erfolg selbst voranzubringen. 

Interessante Einblicke in ihre Unternehmen boten die Sponsoren BASELABS GmbH und H&T Produktions Technologie GmbH sowie das Exzellenzcluster MERGE der TU. Während eines Speed Dating Events stellten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihre aktuellen Forschungs- und Tätigkeitsfelder vor. Während der zwei ISINA-Tage konnten die Teilnehmerinnen mit den Unternehmensvertreterinnen direkt in Kontakt treten und Informationen aus erster Hand bekommen.

Zahlreiche Fachvorträge zu aktuellen Themen aus Wissenschaft und Forschung gehörten ebenfalls zum ISINA-Programm. Unter anderem führte Dr. Sana Pyka die Teilnehmerinnen in die erstaunliche Welt der optischen Messtechnik ein, HQM-Geschäftsführerin Maike Penno zeigte das breite Spektrum an ingenieurtechnischen Tätigkeiten auf, wo das „µ“ eine wichtige Rolle spielt und Hayda Abdennabi, Pilotin und Aerospace Ingenieurin, beflügelte die Teilnehmerinnen mit der Vorstellung ihres Werdegangs. Anhand ihrer persönlichen Erfahrungen zeigte sie, dass sogar der Himmel keine Grenze für die Zielstrebigen hat. Hochwertige Soft Skill-Angebote zu Themen wie „Werkzeug Stimme“, „Selbstvertrauen stärken“, „Design thinking“ und „Academic publishing“ rundeten die ISINA-Tagung ab.

Den Abschluss des ersten Veranstaltungstages bot die Verleihung des „ISINA Best-Poster-Awards“.  Hier wurden Poster prämiert, die Forschungsgegenstände von Bachelor- und Masterarbeiten sowie Promotionen allgemeinverständlich darstellen. So erhielt nicht nur das Fachpublikum einen Einblick in die wissenschaftlichen Untersuchungen und Ergebnisse, sondern auch fachnahe beziehungsweise fachfremde Teilnehmerinnen konnten sich die Themen der wissenschaftlichen Arbeiten erschließen. Monique Meuschke von der Universität Magdeburg durfte sich mit dem Poster zu ihrem Promotionsthema „Visualization, Classification and Interactive Exploration of Risk Criteria for Cerebral Aneurysms“ über den ersten Platz freuen. Elzbieta Stepula von der Universität Duisburg-Essen folgt mit dem Poster zu ihrer Masterarbeit „iSERS: a novel optical imaging method for localization of tumormarkers on single cells“ auf Platz zwei. Der dritte Platz ging an  Dr. Charlotte Steiniger von der TU Berlin für das Poster zu ihrem Promotionsthema „Harnessing Nonribosomal Peptide Synthetases for Mechanistic Insights ans Tailored Eingineering“.

Auszeichnung von sächsischen Schülerinnen für MINT-Arbeiten

Der Höhepunkt des zweiten Veranstaltungstages war die Preisverleihung des „BeLL-Prix“. Ausgezeichnet wurden Schülerinnen sächsischer Gymnasien für „Besondere Lernleistungen“ (BeLL) in den Fächern Mathematik, Physik, Biologie, Chemie und Informatik. Eine Jury, bestehend aus Prof. Dr. Olfa Kanoun, Prof. Dr. Verena Kräusel (Professur Umformendes Formgeben und Fügen) und weiteren Mitgliedern des MINT-Wissenschaftlerinnen-Stammtisches, begutachtete die Arbeiten. 

Marta Niedostatek vom Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium Dresden erhielt den ersten Preis für ihre hervorragende BeLL-Arbeit zum Thema „Die Cruiser-App: Ein Rennspiel zur Erhebung des prospektiven Gedächtnisses “. Über einen zweiten Platz freuten sich in diesem Jahr gleich sechs Schülerinnen von Chemnitzer, Dresdner und Leipziger Gymnasien.  Gesponsert wurde der BeLL-Prix in diesem Jahr zum ersten Mal vom Verein “IN Chemnitz e.V.“. Im Vorfeld der Preisverleihung nahmen die Schülerinnen an einer Führung im Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS teil und erlebten Wissenschaft und Forschung praxisnah. 

ISINA auch 2020

Save the Date: Auch 2020 wird das Interdisziplinäre Symposium ISINA wieder angeboten und findet am  30. und 31. März statt. Die Kombination aus hochkarätigen Fachvorträgen und spannenden Workshops verspricht erneut ein exklusives Programm. Die Initiatorinnen wünschen sich auch im kommenden Jahr eine gute Zusammenarbeit mit den Fakultäten der TU, Forscherverbünden sowie den Fraunhofer-Instituten ENAS und IWU und dem Wissenschaftlerinnen-Stammtisch für eine gemeinsame erfolgreiche Förderung und Unterstützung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und - forscherinnen .

Weitere Informationen erteilt Maika Filz, Koordinatorin des Symposiums ISINA, Telefon 0371 531-34542, E-Mail ISINA@tu-chemnitz.de

(Autorin: Maika Filz)

Mario Steinebach
28.03.2019

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