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TU Chemnitz unterstützt Kulturhauptstadt-Bewerbung mit neuer Professur

Juniorprofessur „Europäische Kultur und Bürgergesellschaft“ wird zum Wintersemester 2018/2019 neu eingerichtet, um die Bewerbung der Stadt Chemnitz als „Kulturhauptstadt Europas 2025“ zu unterstützen

Die Technische Universität Chemnitz wird die Bewerbung der Stadt Chemnitz um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ mit einem ganz besonderen Beitrag flankieren: „Das Institut für Europäische Studien der Philosophischen Fakultät wird zum 1. Oktober 2018 die Juniorprofessur Europäische Kultur und Bürgergesellschaft einrichten und damit einen ebenso starken wie außergewöhnlichen Beitrag für die Kulturhauptstadt-Bewerbung leisten“, sagt Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der TU Chemnitz. „Wir versprechen uns von der neuen Juniorprofessur wichtige kreative Impulse für die Kulturhauptstadtbewerbung.“ Sie könne so selbst zum Kulturbotschafter der Stadt werden.

„Die Juniorprofessur soll sich künftig unter anderem mit den kulturellen Aspekten eines Europas der Bürgerinnen und Bürger, mit neuen sozialen Bewegungen, mit der Entwicklung der Bürgergesellschaft in Europa und mit neuen Protestformen und Vergesellschaftungen im europäischen Kontext auseinandersetzen“, sagt Prof. Dr. Stefan Garsztecki, Dekan der Philosophischen Fakultät. Die Juniorprofessur werde auch in die Bachelor-Studienangebote der „Europa-Studien“ und des Master-Studienganges „Europäische Integration – Schwerpunkt Ostmitteleuropa“ integriert. Auf die Stellenausschreibung können sich Interessierte bis zum 5. März 2018 bewerben.

Stichwort: Kulturhauptstadt Europas ("European Capital of Culture")

Der Titel „Kulturhauptstadt Europas“ wird seit 1985 jährlich von der Europäischen Union vergeben – seit 2004 an mindestens zwei Städte. Die Benennung soll dazu beitragen, den Reichtum, die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten des kulturellen Erbes in Europa herauszustellen und ein besseres Verständnis der Bürger Europas füreinander zu ermöglichen. Nach dem aktuellen Vergabeverfahren ist erst im Jahr 2025 eine deutsche gemeinsam mit einer slowenischen Stadt berechtigt, den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ zu tragen. Der Titel hierfür wird im Jahr 2018 ausgeschrieben und im Jahr 2021 beschieden. In Deutschland haben sich bisher drei Städte erfolgreich um den Titel beworben: West-Berlin (1988), Weimar (1999) und Essen (2009). 2018 sind Leuwaarden (Niederlande) und Valetta (Malta) Kulturhauptstädte.

Weitere Informationen zur Chemnitzer Kulturhauptstadt-Bewerbung: http://www.chemnitz2025.de

Weitere Informationen zur Juniorprofessur erteilt Prof. Dr. Stefan Garsztecki, Professur Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas, E-Mail stefan.garsztecki@phil.tu-chemnitz.de, https://www.tu-chemnitz.de/phil/europastudien/eskultur/

Mario Steinebach
04.02.2018

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