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Vom Engagement in der Aufnahmegesellschaft

Bürgerstiftung für Chemnitz und Initiative Europa-Studien laden am 13. Oktober 2016 zur Tagung "Integration – Zwischen Ehrenamt und Wissenschaft" ein - Um Anmeldung bis zum 7. Oktober wird gebeten

Mögliche Voraussetzungen für eine gelingende Integration durch freiwilliges Engagement in Chemnitz und Sachsen stehen am 13. Oktober 2016 im Mittelpunkt einer Tagung zum Thema "Integration – Zwischen Ehrenamt und Wissenschaft". Diese steht in Fortsetzung zum letztjährigen Kooperationsprojekt zwischen der Bürgerstiftung für Chemnitz und der Initiative Europa-Studien an der TU. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr im Raum N113 des Hörsaalgebäudes, Reichenhainer Straße 90.

Während der Tagung sollen mögliche Handlungsgebiete in dem Themenbereich Migration und Integration aufgezeigt werden. Zum anderen sollen gemeinsam Antworten auf die Frage "Wie kann gute Integration gelingen?" gefunden werden. Um diesen Aspekten gerecht zu werden, wird es neben Vorträgen, eine Workshop-Phase und zum Abschluss eine Podiumsdiskussion geben.

Die große Bereitschaft ankommenden Flüchtlinge zu helfen, zeigt, dass es ein enormes Potenzial an sozialem und politischem Engagement in der Gesellschaft gibt. Dieses Engagement ist unabdingbar für eine offene und inklusive Gesellschaft und ermöglicht erst gesellschaftliches Miteinander. Somit ist gesellschaftliches Engagement eine zentrale Ressource für die Bewältigung der aktuellen Aufgaben und Herausforderungen bei der Aufnahme und Integration von geflüchteten Menschen. Diese Flüchtlingsarbeit und Integration sind langfristige Aufgaben, die stetig mit Leben gefüllt werden müssen. Deshalb zielt die Tagung darauf ab, Engagierte für die Freiwilligenarbeit im Bereich Migration und Integration zu begeistern und für eigenes Handeln zu ermächtigen.

Die Tagung richtet sich insbesondere auch an Erstsemester, da diesen Studierenden gleich zu Beginn ihres Studiums aufgezeigt werden soll, inwieweit sie sich mit dem Themenfeld Integration auseinandersetzen können und welche Möglichkeiten es in der Stadt Chemnitz gibt, sich ehrenamtlich zu engagieren. So soll unter anderem aufgezeigt werden, dass neben dem prototypischen Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit, auch die klassische Forschung ein Einsatzbereich sein kann. Die Veranstaltung steht ganz unter dem Motto "Von Studierenden für Studierende" und soll somit einen Einblick in ein mögliches Studierendenleben geben.

Die Projektgruppe der TU Chemnitz "Medien und Asyl" wird zunächst eine allgemeine Einführung in das Thema geben, danach werden die Teilnehmenden auf drei Workshops aufgeteilt: (1) Der Weg in die Zukunft – Integration als Einbahnstraße oder gesamtgesellschaftliche Verantwortung?; (2) Es gibt Kurse für Alles! - Integration & informelle Bildung sowie (3) Integration durch Ehrenamt – Chancen und Herausforderungen. Die Workshops werden geleitet von Robinson Dörfel, Student der Pädagogik und Mitwirkender im Projekt Flüchtlinge in Sachsen, von Janna Rückert, Studentin und Aktive beim netzwerk n, zusammen mit Rawad Altaweel, sowie von Riccardo Krüger von der Bürgerstiftung für Chemnitz gemeinsam mit Runa Richter von der Save-Me-Kampagne. Im Anschluss werden alle Workshopleitenden an einer Podiumsdiskussion teilnehmen, die Ergebnisse aus den Workshops vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Alle Interessierten werden gebeten sich bis zum 7. Oktober 2016 unter Angabe des präferierten Workshops bei Björn Elsen, E-Mail bjoern.elsen@s2014.tu-chemnitz.de, zu melden, da die Teilnehmeranzahl pro Workshop auf zwölf Personen begrenzt ist.

Programm der Tagung: https://www.tu-chemnitz.de/stud/studium/ies/home/wordpress/wp-content/uploads/2016/09/Bj%C3%B6rn-Integration-Programm-PDF.pdf

(Autor: Björn Elsen)

Mario Steinebach
06.10.2016

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