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Forschung stößt in China auf große Resonanz

Prof. Dr. Reinhard Streiter von der Professur Mikrotechnologie wurde zum Gastprofessor an der Chongqing University in China ernannt

  • Die Professoren Thomas Geßner, Reinhard Streiter, Zongming Huang, Zhiju Wen und Thomas Otto (v.l.) bei der Übergabe der Urkunde zur Berufung zum Gastprofessor an der Chongqing Universität. Foto: Presse CQU

Die Forschungsergebnisse von Dr. Reinhard Streiter, Mitarbeiter der Professur Mikrotechnologie der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Chemnitz, stoßen auch in China auf große Resonanz. Am 21. April 2016 wurde er für hervorragende akademische Leistungen mit der Ernennung zum Gastprofessor am National Center for International Research of Micro/Nano-Systems and New Material Technology der Chongqing Universität (CQU) gewürdigt. Die Berufungsurkunde wurde vom Vizepräsidenten der Chongqing Universität, Zongming Huang, zu Beginn seiner Antrittsvorlesung übergeben.

Die Chongqing Universität gehört mit 50.000 Studierenden zu den größten Universitäten in China. Sie wurde 1929 gegründet und zählt seit 1960 im Reich der Mitte als so genannte „National Key University“ zu den wichtigsten Universitäten. Die CQU gehört zu den zehn Mitgliedern der „Excellence League“ in China. Chongqing selbst ist die größte Stadt der Welt, legt man die administrativen Stadtgrenzen zu Grunde.

Die Gastprofessur ist mit einem Lehrauftrag verbunden, der genutzt werden wird, die seit 2002 bestehenden Kontakte mit der CQU insbesondere auch direkt mit seinen chinesischen Studenten zu intensivieren und weitere gemeinsame Forschungsprojekte vorzubereiten.

Zur Person: Prof. Dr. Reinhard Streiter

Reinhard Streiter wurde 1959 in Salzwedel geboren. Bis 1986 studierte er an der TH Karl-Marx-Stadt, der jetzigen Technischen Universität Chemnitz. 1990 wurde Reinhard Streiter auf dem Gebiet der Mikroelektroniktechnologie promoviert.

Neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit an der TU Chemnitz und am Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS widmete sich Dr. Streiter seit 1997 dem Aufbau der Kooperationsbeziehungen mit China. In diesem Zusammenhang war er maßgeblich an der Akquise von Projekten sowie der Betreuung von Studenten und Doktoranden beteiligt. Er ist verheiratet und Vater von vier Kindern.

(Autorin: Dr. Martina Vogel)

Katharina Thehos
28.04.2016

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