Navigation

Inhalt Hotkeys
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
„Uni aktuell“-Meldungen
Uni aktuell Kultur

Die Verwerfungen des Ersten Weltkrieges im Blick

Romanische Kulturwissenschaft beteiligt sich am 13. Dezember 2015 an CollageKonzert und Performance zum Thema "Es umspannt die ganze Welt. Weihnachten 1915" im Wasserschloß Klaffenbach

Hundert Jahre nach dem Ersten Weltkrieg ist die Romanische Kulturwissenschaft der TU Chemnitz in ein Projekt mit Chemnitzer Institutionen, Museen und Künstlern involviert, das sich mit den Verwerfungen des Ersten Weltkrieges auseinandersetzt. Unter dem Dach „14-18 WAR WAS. Geteilte Erinnerungen“ werden Kunstprojekte, Lehrveranstaltungen, Filmabende, Lesungen, Symposien und Konzerte in Chemnitz und Umgebung im Zeitraum von 2014 bis 2018 durchgeführt.

Im Rahmen der multimedialen Kooperation „ausgezeichnet! most excellent!“ des Chemnitzer Künstlerbundes e.V., des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden und der Romanischen Kulturwissenschaft findet am 13. Dezember 2015 um 15 Uhr das CollageKonzert "Es umspannt die ganze Welt. Weihnachten 1915" im Wasserschloß Klaffenbach statt. Kulturelle Leistungen aus aller Welt, die Krieg und Propaganda trotzen, lässt die Veranstaltung aufleben in Zeitzeugnissen, Texten, Kompositionen und vergänglichen Kunstwerken.

Jörg Kersten, Bariton, seit 1996 an den Theatern der Stadt Chemnitz engagiert, widmet sich solistisch dem Liedgesang des 19. und 20. Jahrhunderts. Olivia Gladosch, Pianistin, tritt konzertant auf und begleitet Sänger und Instrumentalisten. Ihr Repertoire reicht von der Klassik bis zur Moderne. Barbara Lorenz Höfer arbeitet vorwiegend skulptural. Susan Donath verfolgt einen stark konzeptuellen Ansatz. Die Künstlerinnen performen auch gemeinsam zu Gewalt, Tod und Krieg. ENT_RÜSTET, eine Formation von Menschen, die sich wissenschaftlich, künstlerisch und literarisch mit dem Ersten Weltkrieg auseinandersetzt wirkt auch mit, dazu zählen Neslihan Altun, Martin Bauch, Manja Berte, Sarah-Maria Breite, Ulrike Brummert, Alžbeta Malátová, Uwe Rabe und Eleonora Zeinalova.

Detaillierte Informationen: http://www.14-18warwas.de, http://www.mostexcellent-ausstellung.de, E-Mail ulrike.brummert@phil.tu-chemnitz.de

(Autorin: Sarah-Maria Breite)

Mario Steinebach
02.12.2015

Alle „Uni-aktuell“-Artikel
Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

Presseartikel

  • Wo Computer menschliche Gefühle beachten

    Um den Flugverkehr noch sicherer zu machen, wird am Kompetenzzentrum „Virtual Humans“ der TU Chemnitz die Arbeitsweise und emotionale Belastung von Fluglotsinnen und Fluglotsen erforscht …

  • Von Formeln zu Formen

    Krys Robertson machte ihre ersten akademischen Schritte an der TU Chemnitz, heute arbeitet sie als freischaffende Künstlerin – eine Geschichte über das Erreichen der Berufung auf Umwegen …