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Chemnitzer Produktionstechniker setzen Maßstäbe

50 Jahre Institut für Werkzeugmaschinen - Chef des Bundeskanzleramtes, Bundesminister Dr. Thomas de Maiziére, und Prof. Dr. Matthias Kleiner, designierter Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, referieren auf der Festveranstaltung am 13. Oktober 2006

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Fotomontage: IWP

Das heutige Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse der Technischen Universität Chemnitz, das von Prof. Dr. Reimund Neugebauer geleitet wird, lädt am 13. Oktober 2006 anlässlich seines 50-jährigen Gründungsjubiläums zu einer Festveranstaltung nach Chemnitz ein. Mehr als 600 Absolventen, Promovenden, ehemalige Mitarbeiter und Wegbegleiter werden erwartet. Den Festvortrag hält der Chef des Bundeskanzleramtes, Bundesminister Dr. Thomas de Maiziére. Zum Thema „Ingenieurwissenschaftliche Exzellenz in Forschung und Innovation“ spricht Professor Matthias Kleiner, designierter Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Im Anschluss referiert Prof. Neugebauer zu „Perspektiven der Produktionstechnik“.

In Chemnitz, dem mitteldeutschen Maschinenbauzentrum, hat die Ausbildung und Forschung auf dem Gebiet Werkzeugmaschinenkonstruktion eine lange Tradition: Im Jahre 1956 gründete Prof. Dr. Horst Berthold an der damaligen Hochschule für Maschinenbau das Institut für Werkzeugmaschinen. Seit dieser Zeit haben über 1.500 Studierende ein Diplom auf dem Gebiet Werkzeugmaschinen erworben. Mehr als 130 Promovenden verteidigten ihre Graduiertenschrift zum Doktor-Ingenieur bzw. zur Habilitation.

Die Geschichte des Instituts ist eng verbunden mit den Professoren Rudolf Piegert, Eberhard Herling und Rolf Wätzig. Seit 1993 leitet Professor Neugebauer die heutige Professur für Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik. Unter seiner Initiative erfolgte im Jahr 2000 die Gründung des Hochschulinstituts für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse, dessen Direktor er seitdem ist. In Personalunion ist er Leiter des Chemnitzer Fraunhofer-Institutes für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik. Der so gebildete Institutsverbund erzeugt wertvolle Synergien und stellt ein wichtiges wissenschaftliches Zentrum des Maschinenbaus in Mitteldeutschland dar.

Die Aktivitäten des Institutes für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse orientieren sich an den Bedürfnissen des Marktes und der Notwendigkeit, Innovationspotenziale frühzeitig zu erkennen und für die Industrie nutzbringend zu erschließen. Neben grundlegenden Themenstellungen aus den Bereichen Konstruktion, Simulation und Eigenschaftsanalyse zur Verbesserung von Produktivität, Qualität und Zuverlässigkeit der Werkzeugmaschinen wurde in der jüngeren Vergangenheit ein besonderer Schwerpunkt auf den Einsatz und die Weiterentwicklung von Methoden der Virtuellen Realität in der Produktionstechnik gelegt. Die Hinzunahme der Umformtechnik in Forschung und Lehre setzt weitere Schwerpunkte mit Blick auf die Automobil- und Zulieferindustrie.

Die enge Verbindung von ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen und industrieller Praxis in der studentischen Ausbildung, eine international beachtete Grundlagen- und angewandte Forschung sowie eine moderne Ausstattung sind die Grundlagen für einen erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer in die Wirtschaft. Unterstützt wird dieser Prozess durch die Integration in das internationale und nationale Netzwerk der Forschungseinrichtungen, durch die internationalen Partnereinrichtungen und nicht zuletzt auch durch die regionalen Verflechtungen mit der Industrie. Dies kommt den Kooperationspartnern in den Forschungsprojekten und auch den Studierenden zugute.

Programm der Festveranstaltung und Anmeldung: http://www.tu-chemnitz.de/mb/WerkzMasch/Deutsch/50jahrewzm.php.

Weitere Informationen: TU Chemnitz, Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse, Telefon (03 71) 5 31 - 23 500, Fax (03 71) 5 31 - 23 509, E-Mail wzm@mb.tu-chemnitz.de, http://www.tu-chemnitz.de/mb/iwp

Mario Steinebach
29.09.2006

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