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Arbeitsstelle für Semiotik
Aktuelles
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Atompriester und Strahlenkatzen

Unter dem Titel „Atompriester und Strahlenkatzen: Wie senden wir Botschaften in die ferne Zukunft?“ widmen wir uns der faszinierenden und hochaktuellen Frage der Atomsemiotik: Wie können wir zukünftige Generationen – in 10.000, 100.000 oder gar Millionen von Jahren – vor den Gefahren von Atommüll warnen, wenn unsere Sprachen, Symbole und Kulturen längst verschwunden sein werden?
Zu Gast sind der Autor und Regisseur Rolf Sakulowski, der für seinen kürzlich erschienenen Thriller „Die Atompriester“ im Semiotik-Archiv der TU Chemnitz recherchiert hat, sowie die Semiotikerin Prof. Dr. Susanne Hauser (Universität der Künste Berlin), die ein bereits vergriffenes Themenheft zur Atomsemiotik von 1984 neu herausgegeben hat.

Cover Buch Die Atompriester
  • Lesung von Rolf Sakulowski aus „Die Atompriester“ mit einer Einführung von Prof. Dr. Ellen Fricke
  • Kurzvortrag von Prof. Dr. Susanne Hauser: „Atomsemiotik: eine Einführung“
  • Bildervortrag von Rolf Sakulowski: „Fiktion und Wirklichkeit – Von der Recherche zum Roman“
  • Diskussionsrunde mit Rolf Sakulowski, Susanne Hauser und Dr. habil. Martin Siefkes (Moderation)
  • Im Anschluss signiert der Autor gerne Bücher
Die Veranstaltung knüpft an wichtige Themen des Semiotik-Archivs sowie an die an der TU Chemnitz herausgegebene Zeitschrift für Semiotik an. Sie bildet zudem einen Bezugspunkt zum Thema Wismut und Uranbergbau sowie zur Wismut-Ausstellung, die im Kulturhauptstadtjahr in der Universitätsbibliothek zu sehen war. 12.12.2025 | 17.00 bis 20.00 Uhr | IdeenReich der Universitätsbibliothek, Straße der Nationen 33

Der Eintritt ist frei. Kommen Sie gerne vorbei und laden Sie auch weitere Interessierte ein!

TUCAktuell: https://www.tu-chemnitz.de/tu/pressestelle/aktuell/13254

Zeitschrift für Semiotik online Open Access verfügbar!

 

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass ausgewählte Ausgaben der Zeitschrift für Semiotik auch online zugänglich sind.
Die Zeitschrift bietet eine interdisziplinäre Plattform für die Erforschung und Diskussion von Zeichenprozessen in verschiedenen Kontexten und aus unterschiedlichen Perspektiven. Im Rahmen unserer Open Access-Initiative haben wir gemeinsam mit dem Universitätsverlag der Technischen Universität Chemnitz die folgenden Hefte online zugänglich gemacht:

Band 44
  • Heft 1-2/2022: Italian Semiotics I
  • Heft 3-4/2022: Italian Semiotics II
Band 43
  • Heft 1-2/2021: Mental Spaces
  • Heft 3-4/2021: Und in alle Ewigkeit ... Kommunikation über 10000 Jahre
Band 42
  • Heft 1-2/2020: Schlagersemiotik. Beiträge der Passauer Mediensemiotik
  • Heft 3-4/2020: Soziale Medien
Band 41
  • Heft 1-2/2019: Semiotische Medientheorien
  • Heft 3-4/2019: Semiotik der Diaspora
Band 40
  • Heft 1-2/2018: Überwachung 2.0 - Zwischen Kontrolle und Komfort
  • Heft 3-4/2018: Themenoffenes Heft
Band 39
  • Heft 1-2/2017: Semiotik als Theorie der Digitalen Geisteswissenschaften
  • Heft 3-4/2017: Terror
Band 38
  • Heft 1-2/2016: Zeichen im öffentlichen Raum
  • Heft 3-4/2016: Themenoffenes Heft
Band 37
  • Heft 1-2/2015: Lachen als Zeichenprozess
  • Heft 3-4/2015: Biosemiotic Ethics

Diese Ausgaben können bequem online gelesen und heruntergeladen werden. Wir laden alle Semiotikerinnen und Semiotiker und diejenigen, die es noch werden wollen, herzlich ein, sich diese wertvollen Beiträge zur Semiotik anzusehen und wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre! Printausgaben können Sie wie gewohnt auf den Seiten des Stauffenburg Verlags bestellen.


Neue Sammlung von Martin Krampens Bildern im Semiotikarchiv

Am Samstag, den 29. Juni 2024 erhielten wir eine ganz besondere Lieferung. Teile der bedeutenden Bildersammlung des deutschen Semiotikers und Künstlers Martin Krampen wurden in unser Semiotikarchiv aufgenommen.

Martin Krampen (1928–2015) war ein führender Wissenschaftler im Bereich der Biosemiotik und Phytosemiotik. Seine Arbeiten zur visuellen Kommunikation und Umweltwahrnehmung haben das Feld der Semiotik maßgeblich beeinflusst. Durch zahlreiche Publikationen hat Krampen wichtige Beiträge zur Erforschung der Beziehungen zwischen lebenden Organismen und Zeichenprozessen geleistet.

Neben seiner wissenschaftlichen Karriere war Martin Krampen auch ein aktiver Künstler. Er studierte Malerei und Grafikdesign unter anderem an der Accademia delle Belle Arti di Firenze. Krampen integrierte seine künstlerischen Fähigkeiten in seine semiotischen Studien und schuf Werke, die sowohl ästhetischen als auch theoretischen Wert besitzen. Diese künstlerische Praxis ergänzte und erweiterte seine wissenschaftliche Arbeit und trug zur Entwicklung eines umfassenderen Verständnisses von Zeichen und Bedeutung bei. Die Sammlung bietet eine wertvolle Ressource für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den theoretischen und künstlerischen Aspekten von Krampens Arbeit. Wir sind dankbar, dass sie unser Semiotikarchiv bereichert und freuen uns darauf, in naher Zukunft Forschende und Interessierte einzuladen, diesen neuen Bestand in unserem Archiv zu erkunden.

Kunstwerk im Archiv
  • Eine junge Frau sitzt am Computer.

    Rund um die Uhr die Hausarbeit abschließen

    Einfach dranbleiben: Universitätsbibliothek der TU Chemnitz hat unmittelbar im Anschluss an die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ am 5. Februar 2026 erstmals noch bis 14. Februar gegen Mitternacht 24/7 geöffnet …

  • Logo vor einer Gebäudeansicht

    TU Chemnitz im Ranking von StudyCheck.de auf Platz 4 der beliebtesten Universitäten in Deutschland

    Ein „StudyCheck Award 2026“ mit dem Zertifikat „Top Universität 2026“ geht dank der sehr positiven Bewertung ihrer Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen an die TU Chemnitz – Zudem ist die TUC aktuell die zweitbeste staatliche Universität im Live-Ranking „Digital Readiness“ …

  • Mehrere Personen spielen Tischtennis.

    Wenn der Deutschkurs in die Werkhalle verlagert wird

    Tischtennisturnier krönte Premiere des Sprach- und Praxisprojekts „Deutsch für Ingenieure“ – Internationale Studierende präsentierten ihre selbstgebauten Schläger und bewiesen dabei ihre neugewonnene Sprachkompetenz …

  • Blick auf ein schiff, das neben einem Gebäude ankert.

    Spurensuche in der Stadt

    Wie Migration Stadtbilder und Lebensgeschichten prägt, zeigt das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven bis zum 1. März 2026 – Ausstellung „Aufbrüche – Umbrüche“ verknüpft Bremerhaven und Chemnitz in einem Dialog über Wandel, Erinnerung und Identität – Professur Humangeographie mit Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der TU Chemnitz wirkte an der Konzeptentwicklung mit …