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Das Abenteuer Studium hat viele Gesichter

Willkommen in Chemnitz: Bei der Immatrikulationsfeier begrüßten Vertreter aus der Stadt, der Universität, der Kultur und viele Partner der TU die neueingeschriebenen Studierenden

Für mehr als 2.500 junge Menschen beginnt in diesen Tagen an der Technischen Universität Chemnitz mit dem Start des Wintersemester 2014/2015 ein neuer Lebensabschnitt: Sie haben sich hier für einen der 36 Bachelor- und 55 Masterstudiengänge oder in einen Staatsexamensstudiengang eingeschrieben. Am 9. Oktober folgte etwa die Hälfte von ihnen gemeinsam mit Angehörigen und Freunden der Einladung zur Immatrikulationsfeier in die Stadthalle. Dort wurden die Erstsemester nach dem Einzug des Senats vom Rektor der TU, Prof. Dr. Arnold van Zyl, begrüßt. "Besonders erfreulich ist im Vergleich zum Vorjahr die bisherige Steigerung um mehr als 15 Prozent bei Studienanfängern aus den alten Bundesländern und um mehr als 60 Prozent bei den neueingeschriebenen ausländischen Studierenden, was unterstreicht, dass unsere Universität auch außerhalb von Sachsen ein hohes Ansehen hat", sagte der Rektor. 578 der neuen Studierenden sind Ausländer. Die meisten von ihnen stammen aus China, gefolgt von Indien, Brasilien, der Türkei und Tschechien. "Lernen Sie mit- und voneinander, bilden Sie Netzwerke fürs Leben und gehen Sie verantwortungsvoll mit dem Privileg Bildung um", so lauteten einige der Botschaften des Rektors, die er den neuen Studierenden mit auf dem Weg gab. Dass die Gesellschaft für die Ausbildung der Studierenden bezahlt, sei eine wichtige Investition in die Zukunft. "Wir sind da, um sicherzustellen, dass Sie Ihr Studium erfolgreich abschließen können", versprach der Rektor im Namen vieler anwesender Universitätsmitarbeiter.

Herzlich willkommen in Chemnitz

Die anschließenden Darbietungen und Grußworte an die neuen Studenten verdeutlichten die starke Einbindung der TU Chemnitz in Stadt, Region und in die Wissenschaftsgemeinschaft. So lobte der Intendant der Theater Chemnitz, Dr. Christoph Dittrich, die Offenheit der TU für Kunst und Kultur und lud die Neuchemnitzer ein, in der Stadt auch ab und zu die Nacht zum Tag werden zu lassen – und das auch in den Spielstätten der Städtischen Theater zu äußerst studentenfreundlichen Preisen. Eine Kostprobe boten Künstler des Schauspielhauses, die einen Vorgeschmack auf ein neues Programm auf die Bühne der Stadthalle brachten, das den französischen Großmeister des Chansons Jacques Brel in den Mittelpunkt rückt. Auch der Bürgermeister der Stadt Chemnitz, Berthold Brehm, begrüßte die neuen Studierenden zur Immatrikulationsfeier. Er lud die Studenten ein, sich bei ihrem Abenteuer Studium auch in die Stadtentwicklung einzubringen und nach dem Studium in Chemnitz, einem Ort vieler versteckter Schönheiten, eine berufliche Perspektive zu finden und vielleicht auch hier alt zu werden. Als Vertreter der Studierenden sprach Bernd Hahn vom Studentenrat der TU. Er verdeutlichte seinen neuen Kommilitonen, dass sie sich nun selbst den Herausforderungen des Studienalltags stellen und anpacken müssen - vom Wäschewaschen bis hin zu vielen Entscheidungen von der Nebenfachwahl bis zum Gremienwahl.

Viel Beifall erhielten Veronica Helena Scholz und Erik Leichter für die in Form eines "Poetry Slam" zusammengestellten ersten Eindrücke der "Ersties". Dazu verpackten sie einige von den neuen Studierenden bei Facebook geposteten "Seelengeheimnissen" in eine Viertelstunde. Etwas mehr Zeit benötigte Prof. Dr. Angelika Bullinger-Hoffmann, Inhaberin der Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement, für die von ihr moderierte Gesprächsrunde „Wo kommen SIE her? Wo gehen WIR hin?“. Politikwissenschaftsstudent Shahrukh Belem aus Afghanistan, Arun Sharma, Geschäftsführer der AIMS Next Einstein Initiative, und Holger Löbel, kaufmännischer Leiter der Baselabs GmbH, schilderten aus verschiedenen Perspektiven, wie wichtig Bildung ist – beispielsweise um ein zerstörtes Land aufzubauen, internationale Entwicklungsprojekte voranzubringen oder ein eigenes Unternehmen aufzubauen.

Viele Gründe führen an die TU

Die neuen Studierenden konnten in diesem Wintersemester zwischen 36 Bachelor- und 55 Masterstudiengängen sowie einem Staatsexamensstudiengang wählen. Mehr als 2.500 haben sich bislang für die TU Chemnitz entschieden. Da auch in den nächsten Tagen die Einschreibung in die zulassungsfreien Studiengänge der Universität noch möglich ist, werden sich die Immatrikulationszahlen weiter erhöhen. Bereits fest immatrikuliert ist zum Beispiel Sebastian Förster aus Ottendorf. Der 19-Jährige studiert im Bachelor Sports Engineering, weil ihm die Zusammensetzung des Studienganges sehr zusagt. „Zudem kann man das nur in Chemnitz studieren. An der Stadt gefällen mir außerdem die gute Zuganbindung und die günstigen Wohnungen!“

Marthe Landwehr (20 Jahre) aus Lübeck und Johannes Kröger (21 Jahre) aus Hamburg haben sich bei der O-Phase kennengelernt. Sie studiert Europa-Studien und freut sich darauf Polnisch zu lernen. „Am Tag der offenen Tür im Januar war ich bereits hier und war schnell überzeugt, hier zu studieren. Bisher bin ich von allem positiv überrascht.“ Johannes beginnt im Bachelor Interkulturelle Kommunikation. Der Weltenbummler möchte in seinem Studium Spanisch lernen und ein Auslandssemester machen. „Chemnitz ist besser als erwartet, von wegen nur Plattenbau!“

Li Binghan (25 Jahre) aus Linyi und Luan Weiye (26 Jahre) aus Qingdao (beides China) sind über ein gemeinsames Programm der TU mit China nach Chemnitz gekommen. Li studiert ab diesem Semester Elektromobilität, Luan hat sich für den Bachelor in Automobilproduktion entschieden. Für die beiden ist es ein Traum in Deutschland - „dem Autoland“ - zu studieren. Chemnitz mögen sie sehr.

Die 19-jährige Sarah Wurm (19 Jahre) aus Leipzig und die 18-jährige Stephanie Hesse aus Riesa beginnen ihr Psychologiestudium in Chemnitz. Beide sind schon vorher an Psychologie interessiert gewesen, Stephanie hat bereits viele Bücher gelesen und sich gefreut, dass sie an der TU genommen wurde. Sie meint: „Chemnitz ist eine wirklich schöne Stadt, vor allem die Uni gefällt mir sehr. Rund um die Zentralhaltestelle bekommt man alles, was man benötigt, und ich kann mit der TUC-Card kostenlos mit dem Zug nach Hause fahren.“

Pascal Meiner (20 Jahre)kommt aus Leipzig, stammt aber ursprünglich aus Buxtehude. Er beginnt an der TU sein Wirtschaftsingenieursstudium. Dem Technikinteressierten gefallen die guten Berufsaussichten und dass man sich direkt an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik befindet. „In Chemnitz bin ich bisher mit allem zufrieden. Auch unsere Mentoren sind sehr nett.“

Die 18-jährige Sarah Kapp aus Schönbeck und Jan Schultz (21 Jahre) aus Berlin studieren beide ab diesem Semester im Bachelor Medienkommunikation. Sarah: „Ich bin in der Schule auf den Studiengang gestoßen, habe mich dann weiter informiert und fand ihn sehr überzeugend. Vor allem gefällt mir seine Vielfältigkeit.“ Jan möchte Sportjournalist werden. Als Berliner musste er sich hier erst etwas umstellen, hat aber bereits Gefallen an der Stadt gefunden: „Chemnitz ist klein, aber fein!“

Kultur pur und jede Menge Infos

Die TU BigBand, das Universitätsorchester und der Universitätschor sowie das Drummer-Duo Conrad Süß & Markus Lösch und die Band Jodokus aus dem Erzgebirge sorgten für die künstlerische Umrahmung der Immatrikulationsfeier. Im Anschluss an die offizielle Feier konnten bei Freigetränken sowie Musik erste Kontakte geknüpft werden. Mit einer Informationsmesse zeigte die Universität den neuen Studierenden zudem, was das studentische Leben an der Uni und in der Stadt ausmacht. Sie war zugleich eine Präsentationsplattform für mehrere Partner der TU. Übrigens: Eine weitere Plattform zum Austausch und zur Vernetzung gibt es für die Studierenden auf Facebook: http://www.facebook.com/TUChemnitz

Ein TV-Beitrag zur Immatrikulationsfeier ist im YouTube-Kanal der TU Chemnitz zu sehen. Weitere Pressestimmen finden sich im Medienspiegel.

(Autoren: Mario Steinebach, Sebastian Muckelbauer)

Mario Steinebach
09.10.2014

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Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

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