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Von Psychologie zu Human Resources

TU-Absolventin Sandy Ziegler trägt den Titel Diplom-Psychologin und arbeitet nun bei der KOMSA KOMMUNIKATION SACHSEN AG als Personalreferentin

„In den Bereich Human Resources wollte ich schon lange. Es ist viel umfassender als die bloße Rekrutierung von Mitarbeitern und das Management mitarbeiterbezogener Prozesse, denn der Schwerpunkt liegt neben der gezielten Auswahl neuer Mitarbeiter besonders in deren Entwicklung“, erzählt Sandy Ziegler. Seit 2007 arbeitet die 36-Jährige in der Personalabteilung des großen IT- und Telekommunikationsdienstleisters KOMSA KOMMUNIKATION SACHSEN AG mit Sitz in Hartmannsdorf. Zuvor studierte die gebürtige Altenburgerin Psychologie mit Betriebswirtschaftslehre im Nebenfach an der TU Chemnitz und kann ihre Kenntnisse aus dem Diplom-Studium nun im Job anwenden. Besonders bei der Auswahl neuer Mitarbeiter sowie der Konzeption von Bewerber- und Entwicklungsstrategien sind psychologische Prozesse zentrale Einflussfaktoren.

Den Studienstandort Chemnitz wählte Sandy Ziegler vorrangig wegen der Spezialisierung der TU Chemnitz auf Organisationspsychologie sowie des guten Universitätsrankings. Auch die Nähe zum Heimatort spielte eine Rolle. Rückblickend ist sie vollkommen zufrieden mit ihrer Entscheidung. „Durch die moderate Anzahl an Studenten konnte eine hohe Qualität der Lehre sowie die Einhaltung der Regelstudienzeit gewährleistet werden. Besonders gefallen hat mir auch die Nähe der Professoren zu ihren Studenten. Sie hatten bei Fragen immer ein offenes Ohr“, resümiert die TU-Absolventin. Den Bezug zur Universität hat sie bis heute nicht verloren: „Kürzlich traf ich einen meiner BWL-Professoren, Prof. Dr. Peter Pawlowsky, auf der Regionalkonferenz an der Westsächsischen Hochschule Zwickau wieder. Zudem habe ich sporadischen Kontakt zu Prof. Dr. Udo Rudolph, bei dem ich damals als studentische Hilfskraft angestellt war.“

Für ihre spätere Tätigkeit lieferte das Studium an der TU Chemnitz gute und notwendige Grundlagen, musste jedoch durch praktische Arbeitserfahrung ergänzt und vertieft werden. Während ihrer gesamten Studienzeit arbeitete Sandy Ziegler als studentische Hilfskraft an der Professur für Allgemeine und Biopsychologie bei Prof. Dr. Rudolph und absolvierte ein längeres Pflichtpraktikum von einigen Monaten in der Beratungsfirma Kienbaum Consultants International in Düsseldorf. Das Schnuppern von Praxisluft war für die Diplom-Psychologin ein wichtiger Schritt, denn es festigte sie in ihrem Wissen, dass sie sich im Umfeld der Organisationspsychologie, Rekrutierung und Mitarbeiterentwicklung richtig platziert fühlt.

Den Einstieg in ihr Wunschunternehmen KOMSA nahm sie anschließend selbst aktiv in die Hand. Sie bewarb sich initiativ für den Bereich Human Resources und wurde wenig später für eine freie Stelle angesprochen. Inzwischen hat sie die Leitung des Traineeprogrammes der Firma übernommen und bereut ihre Entscheidung keine Sekunde. Allen Noch-Studenten rät sie vor allem eines: „Schnuppert viel Praxisluft und stellt dabei vor allem die Qualität der praktischen Erfahrungen in den Vordergrund, auch wenn es längere Wege bedeutet. Zudem sollte man sich und dem Arbeitgeber Zeit für gemeinsame schrittweise Entwicklungen geben – meinen Erfahrungen zufolge zahlt sich Engagement und Entwicklungswille immer aus.“

(Autorin: Katharina Preuß)

Katharina Thehos
08.10.2014

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