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Erfolg durch Kommunikation

TU-Absolvent Kay Strauß verwirklichte seinen Traum von der Selbstständigkeit und hilft nun anderen dabei, ihre persönliche Vorstellung von Erfolg zu verwirklichen

Kommunikation und Interaktion bilden einen wesentlichen Teil unseres alltäglichen Lebens - sei es in privaten Unterhaltungen oder beruflichen Situationen. Dabei läuft im sozialen Miteinander natürlich nicht immer alles reibungslos. Gerade Führungskräfte stehen dann häufig vor der Frage: Wen kann ich bei Konflikten oder Problemen um objektiven Rat bitten? Abhilfe kann hier oft die Konsultation eines erfahrenen Kommunikationstrainers schaffen.

Kay Strauß` Werdegang führte ihn zunächst im Rahmen eines Studiums der Wirtschaftswissenschaften und Anglistik/Amerikanistik an die Technische Universität Chemnitz. Zudem zog es den sprachaffinen Wirtschaftsstudenten bereits vor und während seiner akademischen Ausbildung ins Ausland - unter anderem drei Jahre nach Nordamerika. Dabei zeichnete sich keineswegs früh ab, welche Richtung Strauß` berufliche Laufbahn letztlich einschlagen würde. Das sollte sich erst ändern, als der junge Wirtschaftsstudent im dritten Fachsemester privaten Kontakt zu einem Kommunikationstrainer knüpfte: "Er schaffte es, mich für das Berufsfeld zu begeistern. Von nun an wollte auch ich Menschen dabei unterstützen, ihr Leben erfolgreicher zu gestalten."

Das restliche Wirtschaftsstudium stellte Strauß nun, soweit möglich, unter den Stern dieses Vorhabens. Er vertiefte sein Wissen im Bereich Personalwesen, fokussierte sich auf Sprachwissenschaft und absolvierte Ausbildungen in Kommunikation und Hypnose. Um neben dem Studium auch den Umgang mit Menschen intensivieren zu können, nahm Strauß eine Tutorenstelle an der Professur für Englische Sprachwissenschaft an. Seinem beruflichen Ziel folgend, übersprang er anschließend eine etwaige Angestelltentätigkeit und wagte unmittelbar nach Studienabschluss den Schritt in die Selbstständigkeit. Seine ausgeprägte Affinität für die englische Sprache diente dem Wirtschaftswissenschaftler schließlich als Sprungbrett auf den Arbeitsmarkt: "Zunächst wurde ich vorwiegend als Englischlehrer gebucht, wodurch ich auch erste Kontakte zur freien Wirtschaft knüpfte", so Strauß. Dabei habe er vor allem Wert auf einen interaktiven und kooperativen Aufbau seiner Schulungen gelegt. Dieser Kurs zahlte sich aus, denn schon bald genoss der Jungunternehmer einen sehr guten Ruf, erhielt Daueraufträge von Bildungseinrichtungen sowie Zugang zu einer Vielzahl von Unternehmen.

"Nun galt es, mich von dem Beruf des Englischlehrers abzugrenzen und meine Dienste als Kommunikationstrainer in den Vordergrund zu rücken", erläutert Strauß sein weiteres Vorgehen. Um dieses Vorhaben zu realisieren, ergänzte er kontinuierlich sein Leistungsportfolio - beispielsweise um Schulungen zu den Themen Konfliktmanagement und Führungsverhalten. Der Plan ging auf: Heute zählt Kay Strauß zu den etablierten Kommunikationstrainern im Großraum Chemnitz. Als solcher organisiert und moderiert der TU-Absolvent aktuell so genannte Unternehmer-Boards, in denen sich verschiedene regionale Unternehmer auf Augenhöhe bei der Lösung alltäglicher und strategischer Herausforderungen unterstützen.

Trotz internationaler Erfahrungen fühlt sich der gebürtige Karl-Marx-Städter seiner Heimat sehr verbunden: "Ich werde vorerst mit Unternehmen in und um Chemnitz arbeiten und hoffe, so einen Beitrag für die regionale Weiterentwicklung zu leisten", resümiert er zufrieden.

(Autor: Martin Blaschka)

Katharina Thehos
29.04.2014

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