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2.500 Schüler, Bachelor-Studenten und -Absolventen interessierten sich am 9. Januar 2014 an der TU Chemnitz für Studienmöglichkeiten und Berufschancen und blickten in Labore

Das Ende der Schulzeit oder des Bachelorstudiums rückt immer näher. Vor diesem Hintergrund zog es am 9. Januar 2014 etwa 2.500 Schüler, Bachelor-Studenten und -Absolventen in das Hörsaalgebäude der Technischen Universität Chemnitz an der Reichenhainer Straße. Dort besuchten sie von 9 bis etwa 14 Uhr den "Tag der offenen Tür". "Wir möchten in Chemnitz im Master Medienkommunikation studieren", beschreibt Teresa Ifland die Gründe für ihre Fahrt aus Leipzig an die TU. Sie und ihre Begleiterin Sophia Ruppert studieren derzeit Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig und tendieren beide auf Grund der Studienschwerpunkte in Chemnitz zu einem weiterführenden Studium an der TU. Ebenfalls aus Leipzig kam Samuel Wiese. Der 16-jährige Schüler des Wilhelm-Oswald-Gymnasiums informierte sich über technische Studiengänge - insbesondere an den Fakultäten für Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Informatik. "Ich habe vor wenigen Wochen bereits an der deutsch-tschechischen Robo-School an der Chemnitzer Uni teilgenommen und war so begeistert, dass ich mir die TU noch näher anschauen wollte", sagt Samuel Wiese. So manches Vorurteil über die Stadt konnte er so ausräumen.

Aus Zwickau kam Hanna Form gemeinsam mit Feundinnen ins Hörsaalgebäude. "Ich wollte mich in erster Linie über den Chemiestudiengang informieren und war vorhin schon in einem Vortrag. Eigentlich wollte ich Pharmazie studieren, aber den Studiengang gibt es leider nicht mehr in Sachsen. Nachher besuche ich noch eine Veranstaltung über Chancengleichheit für Frauen", sagte die 17-Jährige am Vormittag. Jana Zeddel (17) und Elisabeth Zeen (16) aus Aue berichteten, dass sie noch gut eineinhalb Jahre bis zum Abitur haben, sich aber bereits informieren wollten, welche Studienangebote es gibt. Besonders interessiert haben sie die Medienkommunikation und die Wirtschaftswissenschaften. Auch die Eröffnungsveranstaltung fanden sie "klasse". Julia Küttner aus Roßwein tendiert bereits jetzt stark in Richtung TU Chemnitz. "Ich bin heute vor allem hier, um mich über den neuen Lehramtsstudiengang zu informieren. Aber daneben habe ich mir auch andere Vorlesungen, zum Beispiel über die Psychologie, angesehen. Ich hoffe, dass es nach meinem Abitur klappt und ich in Chemnitz studieren kann", so die 16-Jährige. Genaue Vorstellungen hat auch Markus Müller (17) aus Burgstädt: "Ich weiß eigentlich schon ziemlich genau, was ich studieren möchte: Präventions-, Rehabilitations- und Fitnesssport. Deshalb wollte ich mich noch mal genauer über den Studiengang informieren und mit Studenten vom Fach sprechen."

Dicht umringt waren insbesondere die Stände, an denen es etwas zu sehen oder zum Mitmachen gab - allen voran der Stand der Mikrotechnik/Mechatronik, deren "GuitarRobot" bereits seit Tagen ein hohes Medieninteresse erfährt. "Viele Studieninteressenten kamen, um den Gitarrenroboter unserer Stundenten einmal live zu sehen", sagt Dr. Stephan Jahn von der Professur Mikrofertigungstechnik. Und zu überhören war der Roboter auch nicht, was in unmittelbarer Nähe die Gespräche etwas erschwerte.

Gymnasiasten oder Studierende, die noch mehr über die TU Chemnitz erfahren wollen, können sich auch nach dem Tag der offenen Tür zeitlich und räumlich unabhängig über die 92 aktuellen bzw. geplanten Bachelor- und Masterstudiengänge sowie das Lehramt an Grundschulen informieren. Die Zentrale Studienberatung, Straße der Nationen 62, Zimmer 046, ist erreichbar per Telefon unter 0371 531-55555 sowie per E-Mail unter studienberatung@tu-chemnitz.de. Informationen rund ums Studium findet man auch im Internet unter http://www.tu-chemnitz.de/studium/schueler. "Ob am Tag der offenen Tür oder danach, fragen Sie unseren Mitarbeitern und Studierenden Löcher in den Bauch", empfahl Prof. Dr. Christoph Fasbender, Prorektor für Lehre, Studium und Weiterbildung der TU Chemnitz, den Studieninteressierten in seinem Einführungsvortrag. Heute sind dieser Aufforderung jedenfalls viele gefolgt, denn am Ende des kompakten Info-Marathons wirkten viele Organisatoren des Tages der offenen Tür doch schon etwas erschöpft.

Ein TV-Beitrag von "Sachsen Fernsehen" über den Tag der offenen Tür findet sich hier.

(Autoren: Mario Steinebach, Antonin Fischer, Katharina Thehos)

Mario Steinebach
09.01.2014

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