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Katalonien und das Auge des Hurrikans in Chemnitzer Hörsälen

Erste Herbstvorlesung für Geographielehrer lockte 30 Teilnehmer an die TU Chemnitz - Vorträge aus der Philosophischen Fakultät und der Fakultät für Naturwissenschaften

  • Dr. Sascha Gruner vom Institut für Physik gab den Geographielehrern anschauliche Einblicke in die Vorgänge in der Atmosphäre. Foto: Brita Stingl
  • Prof. Dr. Teresa Pinheiro von der Professur Kultureller und Sozialer Wandel sprach zum Thema "Katalonien - ein neuer Staat in Europa?". Foto: Brita Stingl

So vielfältig wie die Welt, so vielfältig sind auch die Themen, die der Geographieunterricht für die Schüler in Sachsen bereithält. Zum Sammeln neuer Ideen und Perspektiven in diesem weiten Spannungsfeld zwischen Ländern, Meeren und Kulturen sind am Samstag, den 9. November 2013, 30 Geographielehrer der Einladung des Landesverbandes Sachsen der Deutschen Geographielehrer in die Hörsäle der Technischen Universität Chemnitz gefolgt. "Mit Anregungen des Landesverbandes und der Unterstützung zweier Sprecher aus den Fakultäten der TU konnten wir ein spannendes und gelungenes Weiterbildungsangebot für die Lehrer zusammenstellen", berichtet Organisatorin Brita Stingl, Referentin im Büro des Rektors mit Schwerpunkt Wissens- und Technologietransfer.

Zum Auftakt der Veranstaltung sprach Prof. Dr. Teresa Pinheiro von der Professur Kultureller und Sozialer Wandel an der TU zum Thema "Katalonien - ein neuer Staat in Europa?". Die Professorin berichtete über die Unabhängigkeitsbestrebungen der nordspanischen Region Katalonien und führte gesellschaftliche und politische Folgen auf. Anhand zahlreicher Ausschnitte aus spanischen Presseerzeugnissen stellte sie die Zwiespaltung bildlich dar.

Nach einer Stärkung tauchten die Lehrer gebannt in die Vorgänge in der Atmosphäre ein, die zur Entstehung gigantischer Wirbelstürme und mitreißender Tornados führen. Mit einer Reihe anschaulicher Experimente vollzog der Chemnitzer Physiker Dr. Sascha Gruner von der Fakultät für Naturwissenschaften die Entstehung tropischer Wirbelstürme nach, demonstrierte dabei beispielsweise anschaulich, wie die im verdunsteten Wasser gespeicherte Wärme einen Hurrikan immer weiter mit Energie versorgen kann.

Die anwesenden Lehrer gaben nach den beiden Vorträgen positives Feedback und fühlten sich bereicht für ihre Arbeit. Die Organisatoren entwickelten bereits erste Ideen für eine Neuauflage der Herbstvorlesung im nächsten Jahr.

(Autor: Dr. Sascha Gruner)

Katharina Thehos
18.11.2013

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