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Chemnitzer Spitzenforschung erhält Neubau auf dem Campus

Der Freistaat Sachsen hat die Weichen gestellt für die räumliche Unterbringung des Bundesexzellenzclusters MERGE an der TU Chemnitz

Mit dem Exzellenzcluster "Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) zählt die Technische Universität Chemnitz zu den Gewinnern der Bundes-Exzellenzinitiative. In dem bundesweit einzigartigen Projekt werden bis 2017 die Entwicklung und die energie- und rohstoffsparende Herstellung von Leichtbaumaterialien und -strukturen erforscht. Die Verwendung von besonders leichten Materialien und deren nachhaltige Herstellung sind zukunftsweisende Schlüsseltechnologien und werden bereits jetzt in der Industrie stark nachgefragt. Mit diesem Forschungsprojekt wird die ausgewiesene Forschungskompetenz der TU Chemnitz und die Kooperation der Universität mit der Wirtschaft und der gesamten Region Chemnitz weiter gestärkt.

Gemeinsam mit der Technischen Universität Chemnitz hat der Freistaat Sachsen nun die Weichen für die räumliche Unterbringung des Forschungsprojektes gestellt. Es ist angedacht, einen Neubau in drei Bauabschnitten zu realisieren.

Dafür soll 2014 der erste Bauabschnitt des MERGE-Neubaus westlich des Hörsaalzentrums am Campus Reichenhainer Straße entstehen. Die Planung und Vergabe für die Forschungshalle wird 2013 durchgeführt. Insgesamt sind für den ersten Bauabschnitt rund 12,6 Millionen Euro vorgesehen. Weiterhin ist für den zeitnahen Beginn des Forschungsbetriebes eine Anmietung vorgesehen. Der Freistaat Sachsen wird dabei die notwendigen baulichen Voraussetzungen schaffen. Die Planung und Umsetzung der beiden weiteren Bauabschnitte ist im Rahmen der zukünftigen Doppelhaushalte 2015/2016 und 2017/2018 vorgesehen. Hier gilt der Vorbehalt des Landtages.

Der geplante Neubau und die Umbauten der angemieteten Halle werden speziell für die Anforderungen der Technischen Universität Chemnitz konzipiert. Mit dieser gemeinsamen Lösung wird eine nachhaltige und langfristige Nutzung der Gebäude durch die TU Chemnitz gewährleistet.

"Wir sind froh, dass die Wissenschaftler des Bundesexzellenzclusters MERGE die für sie notwendigen Arbeitsbedingungen erhalten", sagt Prof. Dr. Arnold van Zyl, Rektor der TU Chemnitz, und ergänzt: "Unserer Universitätsleitung war und ist es wichtig, dass die MERGE-Forscher aus sechs Fakultäten möglichst schnell eine neue Versuchshalle auf dem Uni-Campus erhalten. Bis zum Zeitpunkt der Fertigstellung werden die Wissenschaftler übergangsweise in Hallenflächen Versuche durchführen können, die in Chemnitz nach unseren Vorgaben vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement möglichst schnell angemietet werden sollen. Ich bin erleichtert, dass der Freistaat nun zügig die notwendigen Bedingungen schaffen will, um diesem auch für die wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen so wichtigen Projekt einen exzellenten Rahmen zu geben."

(Quelle: u.a. Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen)

Weitere Informationen zum Exzellenzcluster MERGE: http://www.tu-chemnitz.de/MERGE

Ein TV-Beitrag von "Sachsen Fernsehen" zum Thema findet sich hier.

Katharina Thehos
22.03.2013

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